Abkürzungen der Nachrichtentechnik – Teil 1 khd
Stand:  4.4.2009   (282. Ed.)  –  File: Abk/NT_1.html




Hier sind einige ausgewählte Abkürzungen aus dem Bereich der Nachrichten- Technik, das heißt u. a. der elektronischen Kommunikations- und Informations- Technik) kurz und knapp erläutert.

Links mit dem Symbol * zeigen auf weiterführende Informationen im Internet, die die Aussage belegen. Diese Seite gehörte bis zum April 2003 zum Internet- Magazin "t-off". Am 15.9.2005 wurde diese Liste wg. des wachsenden Umfangs in NT_1.html (A–I) + NT_2.html (J–Z) geteilt. (xxx = Text folgt demnächst). [Translation-Service]


I n d e x :  
          | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M |
 
          | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | (to-do)


    A    
AAC Advanced Audio Coding (MPEG-4). [mehr]
AACS Advanced Access Content System. Ein DRM-Verfahren, z. B. für DVDs.
ADC Analog-Digital-Converter, Analog-Digital-Wandler.
ADPCM Adaptive Differential Pulse Code Modulation. Wird u. a. bei der DECT-Telefonie verwendet. [mehr]
ADSL Asymmetrical Digital Subscriber Line. Doppelnutzung der TAL. [ADSL-Links]
ADSL2+ Asymmetrical Digital Subscriber Line – Version 2+. Eine 2004/05 eingeführte Weiterentwicklung der Doppelnutzung der TAL, die eine Download- Geschwindigkeit von bis zu 25 MBit/s erlaubt (Upload etwa 1 MBit/s).
AFeN Analoges Fernsprech-Netz (der Deutschen Bundespost/Telekom). Die Bandbreite beträgt pro Kanal 300–3400 Hz.
AfOD Anschluß für Online-Dienste-Anbieter.
AFR Annualized Failure Rate.
AI Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz (KI), waran es den meisten Telcos mangelt.
AIFF Audio Interchange File Format.
ANSI American National Standard Institute. Normen-Institut der USA. [ANSI]
AOC Advice Of Charge. Übermittlung von Kosteninformationen zu einem Telefonat.
AOD Advanced Optical Disc. Weiterentwicklung der DVD mit höherer Speicherkapazität. Inzwischen wurde die AOD in HD-DVD umbenannt.
AP Access Point. Meist drahtloser Zugang zu lokalen Netzwerken.
API Application Program(mers) Interface.
APON ATM-PON (Glasfasernetze). Passives optisches Netz auf der Basis von ATM.
APS Advanced Photo System. Es sollte das Kleinbild-Format (24 x 36 mm) mit speziellen Filmpatronen ablösen. Aber die digitale Fotografie kam schneller voran.
ARPA Advanced Research Projects Agency. Das ARPA-Net ist das Ur-Internet und Vorläufer des DARPA-Nets.
AS 1. Klassische Fernmeldetechnik: Anruf-Sucher (EMD-Vermittlungstechnik).
2. Internet: Autonomous System, autonones Teilnetz (Internet). [mehr]
ASN Autonomous System Number (Internet).
ASP Application Service Provider.
ASTRA Geostationäres Satelliten-System auf Position 19,2 Grad Ost zum TV-Direktempfang durch jedermann, das von der Societé Européenne des Satellites (SES) in Betzdorf (Luxemburg) betrieben wird.
A2K Access to Knowledge.
ATAPI Advanced Technology Attachment with Packet Interface (Computer). [mehr]
ATM Asynchronous Transfer Mode. Norm für die digitale Übertragung von Datenpaketen in Hochgeschwindigkeitsnetzen (155 MBit/s).
AUI Attachment Unit Interface (Ethernet).
AVC Advanced Video Codec.
AVCHD Advanced Video Codec High Definition. Von Panasonic und Sony 2006 vorgestelltes Aufzeichnungsformat für Camcorder. [mehr]
AVI Audio Video Interleaved. Ein Standard von Microsoft (die mal wieder was eigenes wollten) für digitale Videos. [mehr]
AWG American Wire Gauge. US-Norm für die Angabe von Draht- Querschnitten.
    B    
base64 Verfahren zur Umkodierung von 8-Bit-Binärdaten in eine Zeichenfolge, die nur aus 7-Bit-ASCII-Zeichen besteht. Findet u. a. Anwendung bei MIME-Anhängen zur E-Mail, was diese um rund 33 % vergrößert. [mehr]
Baud Einheit der Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen (Daten). In der heutigen Praxis gilt meistens: 1 Baud = 1 Bd = 1 Bit/s.
BCIX Berlin Commerce Internet Exchange.
BDSG Bundesdatenschutzgesetz.
BGP Border Gateway Protocol (Internet). Es regelt die Verbindungswege (Routing) zwischen verschiedenen AS.
BigT Das große (magentafarbene) T, also die Deutsche Telekom AG.
Bit Binary digit. 1948 vom amerikanischen Mathematiker Claude Elwood Shannon eingeführte Einheit der Information.
Bluetooth Industrie-Norm zur drahtlosen Verbindung verschiedener Kommunikationsgeräte, die 1998 von Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba eingeführt wurde. Derzeit erlaubt Bluetooth nur eine Datenrate von max. 80 kByte/s. Eine schnellere Version ist in Vorbereitung. [Bluetooth Special Interest Group]
Blu-ray Ein von Sony 2002 entwickelter und von der Blu-ray-Disc-Association (BDA) propagierter Nachfolger der DVD mit hoher Speicherkapazität (etwa 38 GByte), bei dem blaue Laser eingesetzt werden. Die Blu-ray-Disc konkurriert mit der HD-DVD von Thoshiba. [DVD-Links]
Blog Abkürzung von „Web-Log“. Ein digitales Tagebuch (Logbuch), das via WWW publiziert wird. [mehr]
BMP BitMaPped graphics format. Von Microsoft für Windows erfundenes Format für Bilder (Fotos).
BMPT Bundesministerium für Post und Telekommunikation (Bonn). Es wurde zum 1.1.1998 aufgelöst.
BOC Bell Operating Companies, siehe auch RBOC.
BPON Broadband Passive Optical Network (Glasfasernetze). [mehr]
bps Bit per second, Bit/s.
BRAVIA Best Resolution Audio Visual Integrated Architecture (Fernsehen). Eine Marke der Firma SONY.
BSI Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik. In Europa ist das ENISA zuständig.
B2B Business-to-Business.
BTW By The Way, nebenbeibemerkt (Internet-Jargon).
Btx Bildschirmtext (Datex-J). 1980 von der Deutschen Bundespost eingeführter Textdienst via Modemverbindung (75 Baud), aus dem später T-Online entstand. Btx (T-Online Classic) wurde am 1.12.2000 von der Deutschen Telekom eingestellt. Diese hatte noch 1996 ihre angestaubte Btx- Software KIT der Internet- Gemeinde zur Bereicherung angedient.
BWA Broadband Wireless Acces. [mehr]
Byte 8 zusammenhängende Bit zur Darstellung eines Zeichens (z. B. Buchstabe oder Zahl). 1 Byte ist auch die kleinste adressierbare Einheit in der Digitaltechnik.
    C    
CA Conditional Access.
Cable Gemeint damit ist immer ein Breitbandkabel bis in die Wohnungen von Endnutzern, über das Fernsehen, Internet und Telefonie („TriplePlay“) transportiert werden kann. Als Kabel kommen nur Kupferkoaxial-Kabel oder Glasfaser-Kabel in Frage.
CAM Conditional Access Module.
CAP Competitive Access Providers.
CAPI Common (ISDN) Application Programming Interface. Entwickelt vom Berliner ISDN- Spezialisten AVM. Inzwischen ist CAPI eine ETSI-Norm.
CATV Cable TeleVision (Kabelfernsehen). Genutzt wird dafür der Frequenzbereich 45 – 900 MHz.
CB Citzen Band. Funk für Jedermann. Dieser wurde in Deutschland erst 1975 freigegeben.
CBBS Computer Bulletin Board System.
CCA Carrier Customer Access.
CCD Charge-Coupled Device (Video-Technik). Bildsensor für Kameras. [mehr]
CCIR Comité Consultatif International des Radiocommunications.
CCITT Comité Consultatif International Télégraphique et Téléphonique. War zuständig für weltweite TK- Normen. Nachfolge- Organisation ist die ITU.
CCLC Carrier Common Line Charge.
CCNR Completion of Calls on No Reply (Telefonie). Rückruf bei Nichtmelden. [mehr]
ccTLD Country Code Top Level Domain (Internet). Diese TLD-Ländercodes, wie ".de" für Deutschland, werden von der IANA verwaltet.
CD Compact Disc. Eine Weiterentwicklung mit höherer Speicherkapazität ist die DVD. [CD-Links]
CDMA Code Division Multiple Access. Wird u. a. beim UMTS verwendet. [mehr]
CD-ROM Compact Disk Read-Only Memory. Die Industrie-Normung dieses Speichermediums für Musik und Daten erfolgte 1985 durch Philips und Sony.
CDR Call Detail Record (Telefonie). Datensatz zur Beschreibung eines Telefonats (Gesprächsdatensatz), der u. a. zur Abrechnung verwendet wird. [mehr]
CE Consumer Electronics, Unterhaltungselektronik.
CEO Chief Executive Officer.
CEPT Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications. Wurde 1959 gegründet. Seit 1992 ist es eine Organisation der staatlichen Regulierer.
CERT Computer Emergency Response Team (USA).
CES Consumer Electronics Show (Las Vegas), die immer im Januar stattfindet.
CGI Common Gateway Interface (Internet). Genormte Schnittstelle zwischen externen Anwendungsprogrammen und Informations- Servern wie Web- Servern.
CHAP Challenge Handshake Authentication Protocol.
CI Common Interface.
CISC Complex Instruction Set Computer.
CLEC Competitive Local Exchange Carrier.
CLIP Calling Line Identification Presentation (Telefonie). Damit kann die Rufnummer des Anrufers auf dem Display eines Telefons angezeigt werden (Rufnummernanzeige). [mehr]
CLIR Calling Line Identification Restriction (Telefonie). Damit darf die Rufnummer des Anrufers zum Angerufenen nicht übertragen werden, so daß diese bei aktivem CLIP nicht angezeigt werden kann. [mehr]
CODEC Coder/Decoder, auch Compressor/Decompressor. Software zur Aufbereitung (Komprimierung) von Audio-/Video-Signalen.
COFDM Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex. Modulationsverfahren, das beim DVB-T verwendet wird.
COLP Connected Line Identification Presentation (Telefonie). [mehr]
COLR Connected Line Identification Restriction (Telefonie). [mehr]
CPU Central Processing Unit (Computer).
CRT Cathode Ray Tube. Kathodenstrahlröhre, Bildröhre.
CSMA/CD Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection.
CSS Cascading Style Sheets.
CT Cordless Telephone.
CTI Computer Telephony Integration. Ein Computer steuert das Telefon oder die (ISDN-) Telefon-Anlage.
CTO Chief Technology Officer.
CW Call Waiting (Telefonie). Anklopfen. [mehr]
    D    
3G 3. Generation. Bei Handys ist das UMTS.
D2-MAC Duo Binary – Multiplexed Analogue Components. Eine Norm fürs Farbfernsehen, die auf dem Übertragungsverfahren MAC basiert. Ermöglicht eine bessere Brillanz und Farbtrennung des Fernsehbildes und eine mehrkanalige digitale Tonübertragung in CD-Qualität. Setzte sich in Deutschland nicht durch.
DAC Digital-Analog-Converter, Digital-Analog-Wandler.
DAB Digital Audio Broadcasting. Digitaler Rundfunk, der in Deutschland bis 2015 eingeführt werden soll. Dann werden alle bisher gebauten (UKW-) Radiogeräte de facto wertlos. Aus Marketing-Gründen wurde DAB inzwischen in „DigitalRadio“ umbenannt. Zusätzlich lassen sich per DMB parallel zum DAB-Radio beliebige Daten übertragen.
DAC Digital to Analog Converter.
DARC Deutscher Amateur Radio Club e.V. Verein der deutschen Funkamateure.
DARPA Defense Advanced Research Projects Agency.
DATEX DATa EXchange.
dB Dezibel, logarithmisches Verstärkungsmaß.
d-Box SetTop-Box zur Decodierung von digitalen Fernsehprogrammen, die Leo Kirch den Deutschen aufschwatzen wollte. [OpenTV contra d-Box]
DBP Deutsche Bundespost. Staatsmonopolist und Behörden-Vorgänger der Deutschen Telekom AG – sozusagen die ‚Eierschalen‘ der Telekom, die man allzuoft noch merkt.
DCC Digitale Compact-Cassette.
DCS 1. Digital Cellular System (Mobilfunk). Auf dieser ETSI-Norm basieren die Mobilfunknetze E1 und E2 im Bereich von 1800 MHz.
2. Digital Cinema Standard (Kino). Es wurden 2 Auflösungen festgelegt: 2K = 2048 x 1080 px und 4K = 4096 x 2160 px. Beim 4K hat ein Bild rund 8,8 Megapixel, die 24 mal pro Sekunde projiziert werden müssen, was bei einem 90-Minuten-Film eine Datenmenge von rund 200 GByte ergibt. [mehr]
DDR Double Data Rate.
DEC Digital Equipment Corporation (Maynard, USA). Eine amerikanische IT-Firma der ersten Stunde, die von 1957 bis 1998 wegweisende Computer- Geschichte geschrieben hat. [mehr]
DE-CIX Deutsche Commercial Internet Exchange (Frankfurt am Main). Das deutsche "Datendrehkreuz" fürs kommerzielle Internet.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications. ETSI-Norm für digitale schnurlose Kommunikation.
DES Data Encryption Standard.
DFN Deutsches Forschungs-Netz. Von der Bundesregierung gefördertes Projekt und gleichnamiger Verein mit Sitz in Berlin.
DFÜ Datenfernübertragung.
DHCP Dynamic Host Configuration Protocol (Internet). Dient der automatischen Computer- Konfigurierung in TCP / IP-Netzwerken. [mehr]
DHWG Digital Home Working Group.
DIN Deutsche Industrie Norm(en), auch bekannt als „Das Ist Norm“. [DIN]
DIV Digitale (Telefon-) Vermittlungsstelle.
DLE Digital Local Exchange. Lokale Vermittlungsstelle.
DLL Data Link Layer.
DMB Digital Multimedia Broadcasting. Die Industrie hofft, daß DMB einst (neben der damit möglichen DAB-Aufwertung) der künftige Standard fürs mobile Fernsehen wird (Konkurrierendes Verfahren: DVB-H). Die Sende- Frequenzen fürs DMB sind bereits bundesweit geregelt.
DMSU Digital Main Switching Units. Regionale Vermittlungsstelle.
DNS Domain Name Service. Internet-Services zur Umwandlung eines symbolischen Domain- Namens in die eigentliche IP-Adresse (eine Zahl) des Internet- Computers.
DOCSIS Data Over Cable System Interface Specification. Bewährte US-Norm, nach der solides HighSpeed- Internet mit Kabelmodems über TV-Kabelnetze funktioniert.
DoS Denial of Service (Internet).
DRM 1. Digital Radio Mondiale. Weitreichendes Digital-Radio, das einmal die Nachfolge der analog betriebenen Lang-, Mittel- und Kurzwelle antreten soll. Allerdings würden damit Millionen von Radios wertlos.
2. Digital Rights Management. [DRM-Links]
DS-0 Internationale Bezeichnung für eine digitale Datenverbindung mit 64 kBit/s, z. B. ein Kanal beim ISDN.
DSD Direct Stream Digital.
DSL Digital Subscriber Line. Doppelnutzung der TAL. Siehe auch ADSL, SDSL, TDSL, VDSL. [Anbieter von DSL]
DSLAM Digital Subscriber Line Access Multiplexer. Ein Gerät, das die Signale mehrerer DSL-Leitungen in einen Breitbandkanal – beispielsweise vom ATM-Typ – umsetzt.
DSM Dynamic Spectrum Management. Vermutlich Nachfolgetechnik vom VDSL2.
DSP Digital Signal Processor.
DSR Digital Satellite Radio. Wurde 1989 in Deutschland gestartet und 1999 wieder abgeschaltet. *
DSSS Direct Sequence Spread Spectrum.
DTAG Deutsche Telekom AG (Bonn). Ex-Staatsmonopolist, der in den meisten TK-Bereichen noch immer marktbeherrschend ist.
DTM Digital Terrain Model.
DTS Digital Theatre System. Bei der DVD verwendetes Tonverfahren.
DV 1. Daten-Verarbeitung.
2. Digital Video.
DVB Digital Video Broadcasting, Digitaler Rundfunk (Radio und Fernsehen). [mehr]
DVB-C Digital Video Broadcasting – Cable. [DVB-C-Links]
DVB-H Digital Video Broadcasting – Handheld. Eine Norm des digitalen Fernsehens, die auf mobile Endgeräte (z. B. Handys) zugeschnittenen ist. Ob das konkurrierende DMB-Verfahren dem DVB-H noch den Rang abläuft, muß abgewartet werden. * [DVB-H-Links]
DVB-RCC Digital Video Broadcasting – Return Channel for Cable.
DVB-RCS Digital Video Broadcasting – Return Channel for Satellite. [mehr]
DVB-S Digital Video Broadcasting – Satellite. Übertragungsnorm für digitale Satelliten. [DVB-S-Links]
DVB-S2 Digital Video Broadcasting – Satellite (Version 2). Übertragungsnorm für digitale Satelliten, die im Herbst 2005 im Zusammenhang mit dem HDTV eingeführt wurde und zur Video-Kompression MPEG-4 (H.264/AVC) verwendet. [DVB-S-Links]
DVB-T Digital Video Broadcasting – Terrestrial. Terrestrischer Digital- Rundfunk unter Verwendung der Video- Komprimierung MPEG-2. Start des „Überallfernsehens“ erfolgte in Berlin- Brandenburg am 28.2.2003. Am 4.8.2003 wurde in Berlin- Brandenburg das analoge terrestrische Fernsehen total abgeschaltet [mehr]. [DVB-T-Links]
DVB-T2 Digital Video Broadcasting – Terrestrial. Weiterentwicklung des DVB-T, wobei die Video- Komprimierung MPEG-4 zu Anwendung kommen wird. [DVB-T-Links]
DVD Digital Versatile Disc, auch Digital Video Disc (Spielfilm-CD). 1996 von Sony, Philips und Matsushita (Panasonic) eingeführtes digitales Speichermedium mit bis zu 7,5 GByte. Darauf lassen sich z. B. rund 133 Minuten Film in herkömmlicher TV-Qualität speichern. Als Nachfolger wurde 2002 von Sony die „Blu-ray Disc“ mit rund 5-facher Speicherkapazität (38 GByte, rund 13 Stunden Film) und vom Konkurrenten Toshiba die HD-DVD angekündigt. Bislang gibt es im Handel: [DVD5] [DVD9] [DVD10] [DVD18].  [DVD-Forum] [DVD-Links]
DVD5 Einseitige und einschichtige DVD mit einer maximalen Kapazität von nur 4,8 GByte.
DVD9 Einseitige und zweischichtige DVD mit einer maximalen Kapazität von 9 GByte. Das Umschalten zwischen den beiden Schichten führt zumeist zu einer kurzen Pause beim Abspielen, weil sich der abtastende Laserstrahl neu fokussieren muß.
DVD10 Zweiseitige und einschichtige DVD mit einer maximalen Kapazität von 10 GByte. Sie muß nach der Hälfte der Spielzeit (per Hand) gewendet werden.
DVD18 Zweiseitige und zweischichtige DVD mit einer maximalen Kapazität von 18 GByte und den Nachteilen von DVD9 und DVD10.
DVD–R Einmalig beschreibbarer DVD-Rohling mit 4,7 GByte (Panasonic, Pioneer).
DVD+R Einmalig beschreibbarer DVD-Rohling mit 4,7 GByte (HP, Philips, Ricoh, Sony, u.a.). Ende 2003 hat sich die bessere "+R"-Technik der DVD gegenüber der "–R"-DVD praktisch durchgesetzt.
DVD–RW Wiederbeschreibbarer (Read & Write) DVD-Rohling mit 4,7 GByte (Panasonic, Pioneer).
DVD+RW Wiederbeschreibbarer (Read & Write) DVD-Rohling mit 4,7 GByte (HP, Philips, Ricoh, Sony, u.a.). Ende 2003 hat sich die bessere "+RW"-Technik der DVD gegenüber der "–RW"–DVD praktisch durchgesetzt.
DVI Digital Video Interface. Digitaler Video-Anschluß, z. B. für eine Verbindung von Fernseher mit PC.
DVPT Deutscher Verband für Post und Telekommunikation (Offenbach). [mehr]
DVR Digital Video Recorder. [mehr]
DWDM Dense Wavelength Division Multiplexing. Auf Glasfasern. Seit 1995 auf dem Markt. [Der Regenbogen im Kabel]
    E    
EAN European Article Number. Barcode (Strichcode) zur Kennzeichnung von Waren in Europa. Die EAN sollen ab 2004 durch EPC abgelöst werden.
EAP Extensible Authentication Protocol.
EBC Element Based Charging.
EBITDA Earnings Before Interest, Tax, Depreciation and Amortisation (Börsenjargon). Der Gewinn eines Unternehmens bevor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (materielle Wertminderungen) und (Goodwill-) Amortisation abgezogen sind.
EBU European Broadcasting Union.
EDGE Enhanced Data rate for GSM Evolution. Technik zur Beschleunigung der Datenübertragung in GSM- Netzen auf bis zu 473,6 kBit/s. GPRS gilt als EDGE- Vorläufer. Wird mit UMTS obsolet! EDGE- Handys sollen ab 2001 vor allem Kunden in den USA anlocken.
E-Doc Electronic Documents (Internet). Elektronisches Direkt-Publizieren von (meist wissenschaftlichen) Artikeln über besondere E-Doc-Server.
E-Mail Electronic Mail (Internet).
EMD Edelmetall-Motor-Drehwähler.
EMF Electro Magnetical Field(s), elektromagnetische Felder.
EMS Enhanced Messaging Service (Mobiltelefonie). Weiterentwicklung von SMS, mit der sich nicht nur Texte, sondern auch einfarbige Grafiken, Melodien und einfache Bilder per Handy- Kurzmitteilung verschicken lassen.
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit (verschiedener Geräte).
EMVU Elektromagnetische Umwelt-Verträglichkeit.
ENUM tElephone NUmber Mapping (Internet). Das sind Telefon-Domains im Internet, die die Brücke zwischen der Telefonwelt und dem Internet schlagen sollen. Die Normung steckt noch in den Kinderschuhen. *
EPC Electronic Product Code. Neuer Code der EPC-Global Inc. zur Kennzeichnung von Waren, der ab 2004 die UPC- und EAN-Barcodes ablösen soll. [mehr] [EPC Tag Data Specifications 1.0]
EPG Electronic Program Guide. Programm-Infos beim Digital-TV.
EPON Ethernet-PON (Glasfasernetze). Passives optisches Netz auf der Basis von Ethernet, was in IEEE 802.3ah genormt ist.
EPUB Electronic Publication. Das ist ein offener Standard für E-Books, der 2007 vom International Digital Publishing Forum (IDPF) auf der Basis von XML entwickelt wurde.
ESP Enhanced Service Provider = z. B. Internet Service Provider (ISP).
Ethernet Industrie-Standard für eine verbindungslose Datenübertragung in LANs (Schicht 2). Ethernet ist in IEEE 802.3 genormt. In der klassischen Form erlaubt es maximal 10 MBit/s. Transport kann über verschiedene Kabelarten erfolgen: Gelbes Koax (10Base5), BNC-Kabel (10Base2), verdrillte Drähte (10BaseT). Drahtloses Ethernet heißt WLAN und ist in IEEE 802.1x genormt.
ETP European Telecommunications Platform.
ETSI European Telecommunications Standards Institute. Das Institut mit Sitz in Antipolis (Frankreich) ist zuständig für Telekom-Normen wie UMTS.
EVD Enhanced Versatile Disc. Chinas Alternative der DVD, um hohe Lizenzgebühren zu sparen.
EVN Einzelverbindungsnachweis.
EWS Elektronisches Wähl-System.
EWSD Elektronisches Wähl-System Digital. Digitale Vermittlungsstelle.
    F    
FAQ Frequently Asked Questions. Dokumente im Internet, in denen häufig gestellte Fragen zu bestimmten Themen beantwortet werden.
Fax Telefax, Fernkopieren über schmalbandige Telefonleitungen.
FCC Federal Communications Commission = US-Regulierer: [Suchen im FCC-Archiv].
FDDI Fiber Distributed Data Interface. Eine ANSI- Norm (X.3-T9) der digitalen Datenübertragung über Glasfasern. FDDI erlaubt Fast Ethernet mit 100 MBit/s, aber auch ATM
FEC Forward Error Correction.
FHSS Frequency Hopping Spread Spectrum.
FireWire Eine Computerschnittstelle zum Anschluß sehr schneller Peripheriegeräte wie schnelle Platten (disks) oder digitale Videogeräte. Basiert auf einer Entwicklung von Apple. Genormt in IEEE-1394. Sony nennt es "i.Link".
FiOS Fiber Optic Services. So nennt Verizon (USA) ihre per wegweisendem FTTH (Glasfaser) zum Kunden transportierten Dienste.
FM Frequenzmodulation.
FRIACO Flat Rate Internet Access Call Origination. In Großbritannien im Mai 2000 durch Regulierung eingeführter Großhandelspauschalpreis für ISPs zur Internet- Einwahl, der aber nur zwischen Kunde und Ortsvermittlungsstelle (DLE) "unmetered" ist (DLE FRIACO) [mehr]. Am 13.11.2000 verfügte OFTEL ein erweitertes FRIACO (FRIACO 2 oder ST FRIACO = Single Tandem FRIACO), bei dem die gesamte Verbindung zwischen Kunde und ISP pauschal abgegolten wird [mehr]. Am 19.7.2001 veröffentlichte OFTEL die Richtlinien zum ST FRIACO [Press-Release].
FSAN Full Service Access Network. Eine internationale Industrie-Initiative (Telcos + TK- Ausrüster), die sich um die einheitliche Definition der Anforderungen sowie der Normung moderner Zugangsnetze bemüht. Insbesondere gehört dazu die Vereinheitlichung der Netzkomponenten, um Kosten zu sparen.
FTA Free To Air (Sende-Methode). Kein Verschlüsselung ist im Spiel.
FTAB Free To Air Box (Digital-TV). Eine SetTop-Box zur Decodierung von digitalen Fernsehprogrammen.
FTC Federal Trade Commission (USA).
FTP File Transfer Protocol (Internet). Internet-Protokoll zur Übertragung von Dateien zwischen zwei Computern.
FTTC Fiber-To-The-Curbs. Glasfaser- Kabel bis an die Bordsteinkanten, womit de facto die TAL- Kabelverzweiger am Straßenrand gemeint sind. Damit verkürzt sich die reine Strecke bis in die Wohnungen mit Kupfer- Doppeladern erheblich, was eine wesentlich höhrere Bandbreite (superschnelles Internet = VDSL) erlaubt.
FTTH Fiber-To-The-Home. Glasfaser- Kabel bis in die Wohnungen. Diese wegweisende Breitbandtechnik mit bis zu 100 MBit/s und mehr soll ab 2001 forciert werden. [mehr] [FTTH-Links]
FTTN Fiber-To-The-Node. Glasfaser- Kabel bis zum (Verteiler-) Knoten.
FTTP Fiber-To-The-Premises. Glasfaser- Kabel bis in die Gebäude (Anwesen). Das ist eine Lösung, die preislich zwischen FTTC und FTTH liegt. [Infos der Bell-Labs] [FTTH-Links]
FTZ FernmeldeTechnisches Zentralamt (Darmstadt).
FÜV Fernmelde-Überwachungsverordnung (Mai 1995).
FVD Finalized Versatile Disc. Taiwans Alternative der DVD, um hohe Lizenzgebühren zu sparen. Für die Audio/Video- Formate soll Microsofts Windows Media 9 verwendet werden.
FVSt Fern-Vermittlungs-Stelle (Telefonie).
    G    
GAP Generic Access Profile. Das findet Anwendung bei DECT-Telefonen.
GAU Größter Anzunehmender Unfall. Ursprünglich für Havarien von Kernkraftwerken geprägter Begriff, der aber inzwischen auch sonst verwendet wird, z. B. beim Pentium- Skandal (1994) und beim TeGenero- Skandal (2006).
GFSK Gaussian Frequency Shift Keying.
GFU Gesellschaft für Unterhaltungselektronik. Veranstaltet in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA), die ab 2005 jährlich stattfindet. Die IFA ist das deutsche Pendant zur amerikanischen CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas.
GHF Großhandels-Flat-rate (wholesale flat rate Internet access product).
GIF Graphics Interchange Format (Internet).
G.lite Technik aus den USA zur Selbstinstallation eines DSL-Anschlusses. G.lite wird 2003 von deutschen Telcos noch nicht angeboten.
GNU GNU is Not Unix. Ein von Richard Stallman 1983 begründetes OpenSource-Projekt der gemeinnützigen Free Software Foundation. [mehr]
GPL General Public License (Open Source).
GPON Gigabit Passive Optical Network (Glasfasernetze). [mehr]
GPRS General Packet Radio Service. Technik zur Beschleunigung der Datenübertragung in GSM- Netzen auf bis zu 128 kBit/s. Wird mit UMTS obsolet! GPRS- Handys sollen ab 2001 Kunden anlocken. Bei GPRS teilen sich viele Nutzer einen Übetragungskanal. Es werden derzeit bis zu 53,6 kBit/s erreicht, wobei die Menge der übermittelten Daten – nicht die Online-Zeit – bezahlt werden muß (Volumentarif). [EDGE]
GPS Global Positioning System. Anfang der 80er-Jahre eingeführtes satellitengestütztes Navigationssystem der US-Army. 24 Satelliten umkreisen auf 6 Umlaufbahnen in 20.183 km Höhe die Erde. Ihre Signale können von kleinen GPS- Empfängern (ab 200 Euro) empfangen und verarbeitet werden. Die Genauigkeit der Positionsbestimmung beträgt derzeit rund 8 m. Die Amerikaner können aber das GPS-System künstlich ungenauer schalten. Europa hat auch deshalb Ende 2005 damit begonnen, das eigene Navigationssystem GALILEO aufzubauen. [GPS-Links]
GSM Global System for Mobile Communication. Die aktuelle Mobilfunknorm der digitalen D- und E-Netze. Übertragungsrate nur 9,6 kBit/s. Kryptierung gilt als unsicher. GSM wurde 1993 in Deutschland eingeführt und ist inzwischen in 153 Ländern oder Regionen verbreitet. [GSM-Page]
G.SHDSL Global standard for Single-pair Highspeed DSL.
GSTN General Switched Telephone Network.
GUI Graphical User Interface. Es wurde zusammen mit der Computer- Maus am Xerox-PARC erfunden, nicht bei Microsoft.
    H    
H.264 H.264 ist ein VC. H.264/AVC – auch MPEG-4 Part 10 genannt – eignet sich besonders zur Speicherung von HD-Material (bis 1920 x 1080 Pixel interlaced) für den Einsatz bei relativ geringen Bitraten (etwa 8 MBit/s). Apple setzt seit Jahren auf das H.264. Auch beim europäischen HDTV kommt es ab 2006 zur Anwendung. [mehr]
HBCI Home Banking Computer Interface.
HD High-Density.
HDCP High Bandwith Digital Content Protection. Protokoll des Kopierschutzes für die digitale Übertragung von Bild und Ton, z. B. über DVI- oder HDMI- Schnittstellen. [Ärgernis HDCP]
HD-DVD High-Density Digital Versatile Disc. Im DVD-Forum diskutierter Nachfolger der DVD von Toshiba mit hoher Speicherkapazität, der statt MPEG-2 vermutlich das H.264/AVC- Verfahren einsetzen wird. Die HD-DVD soll zu Weihnachten 2005 in Konkurrenz zur Blu-ray-Disc (Sony) auf den Markt kommen. Es droht erneut ein Formatstreit uneinsichtiger Firmen. [DVD-Links]
HDMI High Definition Multimedia Interface. Universeller digitaler Audio- und Video- Anschluß für HDTV. [Die HDMI-Schnittstelle] [Reichlich Probleme mit HDMI]
HDSL High-data-rate DSL. HDSL2 ist eine Weiterentwicklung.
HDTV High Definition TV. Hochauflösendes (digitales) Fernsehen und Video mit 1080 Zeilen, was es in den USA und in Japan schon gibt. Bildschirme müssen für die HDTV- Darstellung eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel aufweisen (1080i, Format 16:9). Daneben gibt es noch eine abgespeckte HDTV-Norm, die mit 1280 x 720 Pixeln auskommen muß (720p) und unter dem Logo „HD-ready“ vermarktet wird. Am 1.1.2004 startete in Europa auf ASTRA der 1. digitale HDTV-Kanal "Euro1080". Es gibt dafür im Dezember 2003 auch schon Satelliten- Empfänger zu kaufen, z. B. der "ZDX-410" von Zinwell. In den USA sind bereits 5 Mio. HDTV- Empfänger verkauft worden. Der erste deutsche HDTV-Kanal soll zur IFA 2005 (Berlin) starten. [HDTV-Links] [HDTV de facto nicht aufnehmbar] [Ärgernis HDCP] [Zur Normung des Digital-TVs]
HFC Hybrid Fiber Coaxcable. Spezielle Kabel-Technik, wie sie heute zur Verbreitung von Kabelfernsehen (CATV) sowie Internet eingesetzt werden. Von einer Kabelkopfstelle bis zu einem HFC-Knoten in Nachbarschaft von etwa 500 bis 2000 Kabelkunden werden dabei Glasfaserleitungen eingesetzt. Die letzte Strecke zu jedem Kunden wird mit einem Koaxial-Kabel überbrückt, was kostengünstiger ist als reines FTTH. Signale können in beide Richtungen übertragen werden.
HiFi High Fidelity (Unterhaltungselektronik). Geräte, die ein Höchstmaß an Audio-Qualität (linearer Frequenzgang, niedriger Klirrfaktor usw.) liefern können.
HSCSD High Speed Circuit Switched Data. Technik zur Beschleunigung der Datenübertragung in GSM- Netzen auf bis zu 56 kBit/s. Bei E-Plus heißt es HSMD. Nur eine Übergangstechnik, die mit UMTS obsolet werden wird.
HSDPA High Speed Downlink Packet Access. Eine Weiterentwicklung der Mobilfunktechnik UMTS, die eine höhere Geschwindigkeit bei der Übertragung von Daten ermöglicht. Download bis zu 14,4 MBit/s (zunächst nur 1,8 MBit/s). Am schnellen Upload HSUPA mit bis zu 1 MBit/s wird gearbeitet. [mehr]
HSUPA High Speed Uplink Packet Access. Eine Weiterentwicklung der Mobilfunktechnik UMTS. Siehe HSDPA.
HTML HyperText Markup Language. Sprache zur Beschreibung von Webseiten. [Gute Einführung]
HTTP HyperText Transport Protocol (Internet). Danach werden die WWW-Server im Internet betrieben.
HTTPS HyperText Transport Protocol Secure (Internet).
HVT Haupt-Verteiler.
Hz 1. Einheit der Frequenz: Hertz = 1/s.
2. Hauptzeit.
    I    
IAD Integrated Access Device.
IbC Internet-by-Call. Eine deutsche Erfindung für den Internet- Zugang via Telefon- Einwahl über ein Modem. [mehr]
IBM International Business Machines Corp. (Armonk, USA).
IC Integrated Circuit, integrierte Schaltung.
ICANN Internet Corporation for Assigned Names and Numbers. Seit 1998 oberste Verwaltungsbehörde des Internets. Zuständig für Domain- Namen (TLD). Fiel 2000 durch wenig demokratische Wahlen zum Direktorium auf. [ICANN-Links]
ICE Interactive Connectivity Establishment (Internet). [mehr]
ICMP Internet Control Message Protocol (Internet). [mehr]
IDE Integrated Drive Electronics.
IEC International Electrotechnical Commission (Genf). Ein internationales Normierungsgremium, das seit 1906 existiert. [mehr]
IEEE Institute of Electrical and Electronic Engineers, das u. a. ein Normenwerk herausgibt. [IEEE]
IETF Internet Engineering Task Force.
IFA International Funk-Ausstellung (Berlin), die immer um den 1. September herum stattfindet. *
ILEC Incumbent Local Exchange Carrier.
IM Instant Messaging (Internet-Dienst).
IMAP Internet Message Access Protocol (Internet).
i-Mode In Japan entwickelter Handy-Dienst, mit dem speziell für diesen Service vorbereitete Web-Seiten aus dem Internet auf dem kleinen Handy- Display angezeigt werden können. Wird in Deutschland bislang nur von KPN (E-Plus) angeboten. Die Kosten sind sehr hoch. Kann keinen Internet- Anschluß ersetzen. Der i-Mode-Dienst wurde von E-Plus 2006 wieder eingestellt.
IMS IP Multimedia System.
IMSI International Mobile Subscriber Identify (Mobilfunk).
IMT International Mobile Telecommunications (IMT-2000). Siehe UMTS.
INTELSAT International Telecommunications Satellite Consortium. Es wurde 1964 zum Aufbau eines globalen Satelliten- Kommunikationsnetzes gegründet.
I/O Input / Output.
IP Internet Protocol, was zunächst „Interchange Protocol“ hieß. Verbindungsloses Netzwerkprotokoll zu Übertragung von digitalen Datenpaketen im Internet (Schicht 3). [wdv-notes Nr. 135]
IPO Initial Public Offering (Börsenjargon). Gemeint ist damit der Gang eines Unternehmens an die Börse.
iPod Portabler MP3-Player von Apple, der im Oktober 2001 eingeführt wurde. [Fünf Jahre iPod]
IPTV Internet Protocol Television. Digitales Fernsehen, das auf der Basis der genormten IP-Protokolle über das Internet in Form von Datenpaketen transportiert wird. Die TV-Daten (Bilder) werden dazu in Echtzeit aufbereitet (komprimiert) und in Streaming- Technik von einem Server via Internet individuell zum Empfänger ‚gesendet‘. Für normales Fernsehen ist eine Datenübertragungsrate von 1,5–2 MBit/s, für HDTV eine von 5–8 MBit/s erforderlich. [IPTV-Links]
IPv6 Internet Protocol version 6.
IRC Internet Relay Chat.
IrDA Infrared Data Association. Definiert Normen für Infrarot-Anwendungen.
IRDP ICMP Router Discovery Protocol (Internet).
ISDN Integrated Services Digital Network. Dienste-integrierendes digitales Wählnetz. Industrie- Standard und gleichnamiges Fernmeldenetz der Deutschen Bundespost / Telekom. Die Bandbreite beträgt lediglich 64 kBit/s je Kanal. [Langsames ISDN] [ISDN-Links]
ISO International Standardisation Organisation (Genf). Zuständig für verbindliche internationale Normen. [ISO]
ISOC Internet Society.
ISP Internet Service Provider = Internet-Anbieter.
IT Information Technologies, Informations-Technik.
ITU International Telecommunications Union (Genf). Zuständig für Telekom-Normen.
IuK Information und Kommunikation.
IuKDG Informations- und Kommunikationsdienste- Gesetz.
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