Abkürzungen der Nachrichtentechnik – Teil 2 khd
Stand:  4.4.2009   (282. Ed.)  –  File: Abk/NT_2.html




Hier sind einige ausgewählte Abkürzungen aus dem Bereich der Nachrichten- Technik, das heißt u. a. der elektronischen Kommunikations- und Informations- Technik) kurz und knapp erläutert.

Links mit dem Symbol * zeigen auf weiterführende Informationen im Internet, die die Aussage belegen. Diese Seite gehörte bis zum April 2003 zum Internet- Magazin "t-off". Am 15.9.2005 wurde diese Liste wg. des wachsenden Umfangs in NT_1.html (A–I) + NT_2.html (J–Z) geteilt. (xxx = Text folgt demnächst). [Translation-Service]


I n d e x :  
          | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M |
 
          | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | (to-do)


    J    
JAVA Programmiersprache, die unabhängig von Hersteller und Plattform ist.
JPEG Joint Photographic Experts Group, die Normen für die Darstellung, das Komprimieren und Übertragen von Standbildern (Fotos) erarbeitet hat. Genormt in ISO 10918. In Arbeit ist die neue Norm JPEG2000.
    K    
Kbps Kilobit per second = kBit/s.
KDG Kabel Deutschland GmbH (Unterföhring bei München). * [KDG-Links]
KIT Kernsoftware für Intelligente Terminals. Eine Telekom- Erfindung fürs Btx, mit der sie noch 1996 das Internet „bereichern“ wollten – es aber keiner mochte. [mehr]
KVZ Kabelverzweiger.
kW Kilo-Watt. Eine Einheit der Leistung: 1 kW = 1000 W (Watt).
KW Kurz-Welle (short wave). Rundfunk-Frequenzbänder im Bereich von 6 bis 21,75 MHz, die sich zur weltweiten drahtlosen Verbreitung von Informationen eignen (Kanalbreite 9 kHz). Man unterscheidet: 49-m-Band (6,00–6,20 MHz), 41-m-Band (7,20–7,30 MHz), 31-m-Band (9,50–9,70 MHz), 25-m-Band (11,70–11,90 MHz), 19-m-Band (15,10–15,35 MHz), 16-m-Band (17,75–17,85 MHz), 13-m-Band (21,45–21,75 MHz).
    L    
LAN Local Area Network, lokales Rechnernetz.
LCD Liquid Cristal Display, Flüssigkristall- Anzeige. Derzeit werden LCD-Bildschirme bis zu einer Bilddiagonale von 54 Zoll (137 cm) gefertigt. LCD- Bildschirme haben einen geringen Energieverbrauch und sind flimmerfrei.
LCOS Liquid Crystal On Silicon.
LCR Least Cost Router.
LED Light Emitting Diode.
LEOS Low Earth Orbit Satellites. Telefon- Satelliten in Höhen von 500–1.500 km.
Line Leitung. Insbesondere die Anschlußleitung eines Kunden ans TK-Festnetz (TAL). [Line-Sharing]
LLU Local Loop Unbundling (Telefonie).
LSB Lower Side Band (HF-Technik).
LTPS Low Temperature PolySilicon (Display-Technik).
LYNX Einfacher Web-Browser, der mit zeilenorientierten Befehlseingaben gesteuert wird. Von den Webseiten wird nur der Text angezeigt, keine Bilder und Grafiken. Das spart Datentransferkosten.
    M    
M4A Audio-Datei im MP4-Format.
M4V Video-Datei im MP4-Format.
MAN Metropolitan Area Network.
Mbps Megabit per second = MBit/s.
MDF Main Distribution Frame, Hauptverteiler.
MEOS Medium Earth Orbit Satellites. Telefon- Satelliten in Höhen von 10.000–20.000 km.
MHP Multimedia Home Platform. Europäische Norm für das digitale Fernsehen.
MIDI Musical Instrument Digital Interface.
MIME Multipurpose Internet Mail Extensions (Internet). 1992 eingeführte Norm zur Codierung und zum Transport von Nicht-Textdaten als Attachment (Anhang) von E-Mail.
MMS Multimedia Messaging Service (Mobiltelefonie). Leistungsfähigerer Service als EMS, der mit UMTS eingeführt werden soll. Damit lassen sich farbige Bilder (Fotos), Melodien und auch kurze Videos per Handy verschicken.
MP3 Kurzform für MPEG Layer 3.
MP4 Kurzform für Media-Dateien im Format MPEG-4. MP4 basiert auf dem Apple-QuickTime-Dateiformat und wurde in ISO/IEC 14496-12 und -14 genormt. [mehr]
MPEG Motion Pictures Experts Group, die Normen zur digitalen Darstellung von bewegten Bildern (digitale Videos und Filme) erarbeitet hat: MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3, MPEG-4.
MPLS Multi Protocol Label Switching.
MSAN Multi Service Access Node (Internet).
MSN Multiple Subscriber Number. Die 3–10 Mehrfachrufnummern, die einem ISDN-Anschluß zugeteilt werden.
MSO Multiple Systems Operator.
MTA Message Transfer Agent. Bei E-Mail-Systemen.
MTBF Mean Time Between Failures.
MVNO Mobile Virtual Network Operators (Mobilfunk).
MW Mittel-Welle. Das ist das Rundfunk-Frequenzband von 522 – 1620 kHz.
MWD MehrWertDienst(e). In Deutschland ist MWD zum de-facto Synonym für „Abzocker“ via 0190- oder anderen MWD- Rufnummern verkommen. [Gesetz gegen Abzocker]
MX Mail eXchanger (E-Mail).
    N    
NAT Network Address Translation (Internet).
NC Network Computer.
NET Das ist keine Abkürzung, sondern eine Kurzform für „The Net“. Gemeint ist damit das Internet. Das Internet basiert auf den technischen Protokollen TCP und IP.
NetzAG Deutsche Regulierungsbehörde für Netze (Bonn), die 2005 aus der RegTP hervorgegangen ist. [mehr] [Andere Regulierer]
NFC Near Field Communications (Datenfunk).
NG Newsgroups. Eine der besten Erfindungen des Informationszeitalters: Öffentliche Foren ("Schwarze Bretter") in denen zu fast allen Themen diskutiert wird. Siehe auch UseNET.
NIC Network Information Center (Internet).
NRA National Regulatory Authority.
NT Nachrichten-Technik. Ein deutscher Sammelbegriff für alle Kommunikationstechniken, also Fernmelde- bzw. Telekommunikations- Technik (TK), Hochfrequenz- Technik (HF), Computer- Technik (CT), Informations- Technik (IT) und auch die Techniken der Unterhaltungselektronik. Die Entwicklung der Nachrichten-Technik verlief rasant und höchst interessant: [Zur Chronik]
NTBA Netzabschlußgerät für einen ISDN-Anschluß.
NTSC National Television System Committee. Analoge Farbfernseh-Norm in den USA und Japan mit nur 480 Zeilen. Spott: „Never Twice the Same Color“. Das später entwickelte PAL-Verfahren ist dem NTSC deutlich überlegen.
NUA Rufnummer eines Computers im Datex-P-Netz.
NUI Network User Identification (Datex-P).
Nz Nebenzeit.
    O    
OAN Optical Access Network.
OBU On-Board Unit. Eine solche spielt u. a. beim ehrgeizigen deutschen Lkw-Mautsystem ein Rolle.
OCDMA Optical Code Division Multiple Access.
ODN Optical Distribution Network.
OECD Organisation for Economic Co-operation and Development (Paris).
OEM Original Equipment Manufacturer.
OFTEL Office of Telecommunications (London). Britische Regulierungsbehörde. [Andere Regulierer]
OLO Other Licensed Operator. Wettbewerber.
OLT Optical Line Termination.
OPAL Optische Anschluß-Leitung. [mehr]
OpenDSL OpenDSL-Initiative von US-Firmen zur schnelleren Durchsetzung der DSL- Technik für jedermann, die derzeit von deutschen Telcos wie Telekom (wg. des TDSL?), MobilCom oder Arcor nicht unterstützt wird. [mehr]
OSF Open Software Foundation.
OSI Open Systems Interconnect. Von der ISO genormtes Architekturmodell für die Kommunikation in digitalen vernetzten Offenen Systemen.
OST Open Standards Terminal.
OVSt Orts-Vermittlungs-Stelle (Telefonie).
OXC Optical Cross-Connect.
    P    
P2P Peer to Peer.
PACS Picture Archiving and Communications System.
PAD Packet Assembly Disassembly.
PAL Phase Alternation by Line. Von Telefunken entwickelte deutsche Farbfernseh- Norm mit 576 Bildzeilen, die im Vergleich zum NTSC- Verfahren farbstabil ist. Das PAL- Farbfernsehen wurde in Deutschland am 25. August 1967 gestartet.
PAN Personal Area Network.
PAP Password Authentication Protocol.
PARC Palo Alto Research Center. Die 1970 gegründete Forschungseinrichtung des Xerox- Konzerns entwickelte zahlreiche Schlüsseltechnologien der digitalen Welt.
PBX Private Branch Exchange.
PC Personal Computer. Gemeint ist damit immer noch ein IBM-kompatibler Computer.
PCI Peripheral Component Interconnect Local Bus. Schnittstelle für Computer- Peripheriegeräte, die von der PCI-Interest- Group festgelegt wurde und den lahmen ISA-Bus ablöste. Diese I/O- Norm soll 2002 durch das PCI-X 2.0 mit bis zu 2,6 GByte/s (bei 64 Bit) abgelöst werden. Ab 2004 soll dann das „PCI Express“ zum Einsatz kommen. [mehr]
PCM Puls-Code-Modulation.
PCMCIA Personal Computer Manufacturer Interface Adaptor.
PCS Personal Communications Services.
PDA Personal Digital Assistant.
PDF Portable Document Format. Von Adobe aus PostScript entwickeltes Dokumenten- Format, das ein layoutgetreues Anzeigen und Drucken des Inhalts auf beliebigen Computer- Plattformen erlaubt. [mehr]
PDN Public Data Network.
PDP 1. Programmed Data Processor. Die legendären Mini-Computer von DEC, an denen man – anders als bei IBM – ‚schrauben‘ durfte.
2. Plasma Display Panel. Derzeit werden PDP- Bildschirme bis zu einer Bilddiagonale von 80 Zoll (203 cm) gefertigt. Große Fernsehgeräte mit Plasma- Bildschirm gelten als wahre Stromfresser.
PGP Pretty Good Privacy.
PHP Personal Home Page tool (Internet). Eine Script-Sprache für Webseiten.
PIN Personal Identification Number.
PING Packet INternet Groper. Internet-Anwendung zum Prüfen der Erreichbarkeit eines Internet- Computers.
PLC Power Line Communication = „Internet aus der Steckdose“. [PLC-Links]
PMX Primärmultiplexanschluß. ISDN- Anschluß mit 30 Kanälen.
PNG Portable Network Graphics (Internet).
PoC Push-to-talk over Cellular. Push-to-Talk- Dienste fürs Handy.
Podcast Kunstwort aus „iPod“ (portabler MP3-Player) und „broadcast“ (senden). Gemeint ist damit die Zulieferung von vor allem Audio-Clips übers Internet, die sich Nutzer via PC auf ihren MP3-Player laden können. [mehr]
POI Point Of Interconnection. Netzknoten, mit dem Netze der Telcos zusammengeschaltet sind.
PON Passive Optical Network, passives optisches Netz (Glasfasernetze) [mehr]. Man unterscheidet: APON, BPON, EPON und GPON. [PON-Forum]
PoP Point of Presence. Einwahlknoten eines Providers.
POP Post Office Protocol (Internet). Ein Protokoll für den Zugriff auf einen E-Mail-Server. Aktuell ist POP3, das auf RFC 1225 basiert.
PoS Point-of-Sale.
POTS Plain Old Telephone System.
PPP Point to Point Protocol. Internet-Einwahlprotokoll über serielle Verbindungen wie Modem- Einwahl über Telefonleitungen. Hat weitgehend SLIP abgelöst.
PPPoE PPP over Ethernet (Internet).
PPTP Point-to-Point Tunneling Protocol.
PS PostScript. Programmiersprache für Ausgabegeräte (Drucker, Belichter) sowie gleichzeitig Beschreibungssprache des kompletten Layouts von Dokument-Seiten.
PSDN Public Switched Data Network = Öffentliches Daten(wähl)netz.
PSTN Public Switched Telephone Network = Öffentliches Telefon(wähl)netz.
PTT Push-To-Talk (Mobilfunk).
PVR Personal Video Recorder.
px Pixel = Picture Element. Bildpunkt, aus denen sich ein digitales Bild zusammensetzt. Er besteht aus 3 Subpixeln für die Basisfarben Rot, Grün und Blau (RGB).
    Q    
QP Quadro-Phonie. Ein in den 60er-Jahren (?) entwickeltes Tonverfahren zur Speicherung auf Schallplatte oder Magnetband und zur Wiedergabe von 4-Kanal-Stereophonie.
   
    R    
RAM Random Access Memory.
RBOC Regional Bell Operating Companies („Baby Bells“) = Ameritech, Bell Atlantic, Bell South, Nynex, Pacific Bell, SBC und US West. Inzwischen gehören Ameritech und Pacific Bell zu SBC. Aus Bell Atlantic und Nynex ist durch Fusion mit GTE die neue Telco Verizon entstanden. US West fusionierte mit Qwest zu Qwest. 2005 kauft SBC die alte ‚Mutter‘ AT&T und nennt sich in AT&T (American Telephone & Telegraph) um, womit wohl die Übernahme von Bell South bevorsteht.
RegTP Deutsche Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post in Bonn. Ab 2005 wurde daraus die Bundesnetzagentur. [mehr] [Andere Regulierer]
RF Radio Frequency, Hochfrequenz.
RFC Request for Comments (Internet). Vorschlag für einen Internet- Standard, quasi die Internet-Normen. [RFC-Archiv] [RFC-Archiv der FUB]
RFID Radio Frequency IDentification. Unter dem Namen "Auto-ID" entwickelte Chip- Technik zur berührungslosen Identifizierung von Produkten, die mit einem Chip- Etikett versehen wurden. In dem RFID- Chip ist eine Art Seriennummer im EPC- Code gespeichert. Die umstrittene RFID- Technik kann nicht nur in der Waren- Logistik eingesetzt werden, sondern auch zum Speichern von personenbezogenen Daten (Beispiele: Tickets zur Fußball-WM 2006, biometrischer Reisepaß). Im Herbst 2005 wurden die ersten RFID-Chips in Verpackungen von niederpreisigen Produkten wie Haartönung oder PC-Lautsprechern gesichtet. [RFID-Links]
RGB Red-Green-Blue. [RGB-Farbsystem]
RIAA Recording Industry Association of America. Eine Organisation, die so ziemlich die Digitalisierung der Unterhaltungstechnik sowie die neuen Möglichkeiten des weltweiten Internets verschlief. Und als sie aufwachten, machten sie dann Jagd auf ihre (potentiellen) Kunden. *
RIPE Réseaux IP Européenne. Koordination europäischer IP-Netze.
RISC Reduced Instruction Set Computer.
ROM Read Only Memory.
RSS Really Simple Syndication (Internet). Eine Technik, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite (oder Teile davon) zu abonnieren. [RSS bei Wikipedia]
RTP Realtime Transport Protocol (Internet). [Beschreibung]
RTSP Real-Time Streaming Protocol.
x
    S    
SAIT Super Advanced Intelligent Tape-Systems. Moderne Magnetbandsysteme zur digitalen Speicherung von sehr vielen Videodateien für Fernsehanstalten. Sony baut so etwas.
SAR Specific Absorption Rate. [mehr]
SCART Vom "Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs" festgelegte Stecker-Norm für analoge Video- und Audio- Verbindungen zwischen Geräten. SCART- Stecker sind auch unter der Bezeichnung „Pertitel“ oder „Euro-Connector“ bekannt. Beschrieben ist die Steckverbindung in CENELEC EN 50 049-1:1989. [Technische Daten]
SCSI Small Computer Systems Interface. Ausgesprochen wird das als „Scasi“.
SDH Synchronous Digital Hierarchy. ITU-Norm fürs TDM seit 1988.
SDSL Symmetrical Digital Subscriber Line. Doppelnutzung der TAL.
SDTV Standard Definition Television. Klassische analoge Fernsehverfahren wie PAL (576 Zeilen) und NTSC (480 Zeilen).
SES Societé Européenne des Satellites. Luxemburgische Betreibergesellschaft des erfolgreichen europäischen TV-Satellitensystems ASTRA. Mit SES-Global ist SES 2002 zum weltgrößten Satellitenkonzern aufgestiegen. [mehr]
SFN Single Frequency Network. Gleichwellen-Netz von terrestrischen Rundfunk- Sendern.
SGML Standard Generalized Markup Language.
SIM Subscriber Identity Modul (Mobiltelefonie).
SIP Session Initiation Protocol (Internet). [Beschreibung]
SLIP Serial Line Internet Protocol.
SMS Short Message Service (Mobiltelefonie). Damit lassen sich Kurzmitteilungen von maximal 160 Zeichen an Handys verschicken. Weiterentwicklungen sind EMS und MMS. [Kostenloser SMS-Versand aus dem Internet]
SMTP Simple Mail Transfer Protocol (Internet). Das Protokoll für die Übertragung von Internet- Mail.
SNMP Simple Network Management Protocol (Internet).
SOAP Simple Object Access Protocol.
SONET Bellcore Standard für TDM.
SPAM Spiced Ham. Frühstücksfleisch in Dosen der britischen Firma Hormel *. Übertragen wurde dieser Begriff auf Murks-Mail, die keiner braucht, die aber zu vermeintlichen Werbezwecken oder auch zur Vorbereitung von kriminellen Machenschaften (Phishing, Trojaner, Viren, ...) massenhaft im Internet verteilt wird.
SRTP Secure Real-time Transport Protocol (Internet).
SSB Single Side Band (HF-Technik).
SSL Secure Socket Layer. Eine Verschlüsselungsnorm, die Internet- Verbindungen sicherer macht.
SSMF Standard Single-Mode Fibers.
ST FRIACO Single Tandem FRIACO.
STUN Simple Traversal of UDP through NAT (Internet). [mehr]
SVCD Super Video Compact Disc. Ist de facto durch die DVD überholt. [mehr]
    T    
T-1 Eine Verbindung zur Übertragung von digitalen Daten mit 1,544 MBit/s.
T-3 Eine Verbindung zur Übertragung von digitalen Daten mit 44,736 MBit/s.
TAE Telekommunikations-Anschluß-Einheit.
TAL Teilnehmer-Anschlußleitung. Leitung von der Wohnung des Telefon- Kunden bis zum „Endamt“ (Vermittlungsstelle), die aus zwei verdrillten und (papier-) isolierten Kupferdrähten besteht. Sie wird auch „letzte Meile“ (last mile) oder „local loop“ genannt. [Bedeutung der letzten Meile]
TAPI Telephony Applications Programming Interface.
TCL Tool Command Language.
TCP Transfer Control Protocol. Transportprotokoll im Internet (Schicht 4). [wdv-notes Nr. 135]
TDDSG Teledienst-Datenschutzgesetz.
TDM Time Division Multiplexing.
TDMA Time Division Multiple Access.
TDSL Telekoms Vergewaltigung von ADSL. Denn T-DSL ist ADSL mit Zeittakt unter Verwendung des Protokolls „PPP-over-Ethernet“ sowie Zwangstrennung der Verbindung (derzeit 1 x pro Tag), so daß ein „Always-on“ nicht möglich ist. Telekoms ADSL-Verschnitt erlaubt ihr eine zeit- und/oder volumen-orientierte Tarifierung des Breitband- Zugangs zum Internet.
TDSV Telekommunikations-Dienstunternehmen-Datenschutzverodnung.
TED Televison Disc. Eine analoge Bildplatte, die in den 1960er-Jahren von einem Konsortium aus Telefunken, Teldec und Decca entwickelt wurde. Sie bot Platz für 10 Minuten SW-Bild und Ton. Sie wurde bei 1500 U/min mit einer Diamantnadel mechanisch abgetastet. [mehr]
Telco Telephone Company, Telefongesellschaft.
Telex Fernschreiben.
Telnet Eine wichtige Internet-Anwendung zum direkten Einloggen in ein Computer-System. Wirkt wie ein Terminal am fernen Computer.
TFT Thin Film Transistor. Aktives Matrix-Display.
TFTS Terrestrial Flight Telephone System. Eine ETSI-Norm.
TICOC T-Interconnect Online Connect.
TIFF Tagged Image File Format (Digitale Fotografie).
TK, Tk Telekommunikation. [Links zu wichtigen TK-Themen]
TKG Telekommunikationsgesetz. Es trat am 1. August 1996 unter der Ägide des (letzten) Postministers Bötsch (CSU) in Kraft. [Links zum TKG]
TKV Telekommunikations-Kundenschutzverordnung.
TLD Top Level Domain (Internet). Kurzbezeichnung wie ".de" (Deutschland), ".com" (Kommerz) oder ".org" (Organisationen) in Adressen für Internet- Computer (Hosts, Server). [Infos über alle TLDs]
TLS Transport Layer Security (Internet).
Tn Teilnehmer (subscriber). So nannte man die Kunden zu Monopolzeiten. Aber viele Telcos behandeln Kunden noch immer mies als "Teilnehmer", wie beispielsweise der Lastschrift- Zwang bei den Mobilnetz- Betreibern zeigt.
TNB Teilnehmer-Netzbetreiber.
T-Net Klassischer (analoger) Telefon- Anschluß bei der Deutschen Telekom.
TriplePlay Das ist ein Koppelgeschäft, bei dem ein Breitband- Übertragungskanal (eines Telefon- Anschlusses) für den gleichzeitigen Transport von Telefonie, Internet und Fernsehen oder Filmen kommerziell genutzt wird. Die Anbieter schnüren dazu Angebots-Pakete, die sich für den Verbraucher nicht unbedingt rechnen müssen.
TTC Telekom Trust Center.
TÜKV Telekommunikations-Überwachungsverordnung.
TURN Traversal Using Relay NAT (Internet). [mehr]
TV Tele-Vision, Fernsehen.
TVIP TV-over-IP. Das ist digitales Fernsehen via Internet: Siehe IPTV, wie es heute meist kurz heißt. [IPTV-Links]
    U    
UDDRP Uniform Domain Dispute Resolution Policy (Internet). Außergerichtliches Verfahren zur Konfliktlösung bei mißbräuchlichen Domain- Registrierungen.
UDP User Datagram Protocol (Internet).
UH-API Universal Home Application Programming Interface. Eine von Philips und Samsung entwickelte Software-Norm, die für Chips in Geräten der Unterhaltungselektronik eingesetzt werden soll. *
UHF Ultra High Frequency. Das ist der Bereich von 300 – 3000 MHz des Frequenzspektrums elektromagnetischer Wellen. Der Bereich von 470 – 862 MHz wird fürs Senden von Fernsehprogrammen genutzt. Die Kanalbreite beträgt 8 MHz, was 49 Kanäle erlaubt.
UKW Ultra-Kurz-Welle. Das ist vor allem das Hörrundfunk-Frequenzband von 87,5 – 108,0 MHz.
UMTS Universal Mobile Telecommunications System. Die weltweite Mobilfunknorm der nahen Zukunft. Datenübertragung bis zu 2 MBit/s, die sich aber alle Nutzer in einer "Funkzelle" teilen müssen (Standard: 384 kBit/s). Geplanter Start: 2002/3. [UMTS-Links] [t-off 1998 zu UMTS] [ETSI-Project UMTS] [UMTS-Forum] [UMTS-Lizenzgebühren] [Vergleich mit WLAN] [UMTS erst ab 2004/2005] [Juli 2002: Neuordnung des UMTS-Marktes beginnt]
UPC Universal Product Code. Code zur Kennzeichnung von Waren aller Art. Soll ab 2004 durch EPC abgelöst werden.
UPnP Universal Plug and Play Device.
URL Uniform Resource Locator. Eindeutige Pfadangabe zu einem Objekt im Internet (Webseite, Dokument, Datei, Bild, Grafik, Movie, Video, Daten).
USB 1. HF-Technik: Upper Side Band.
2. Computer: Universal Serial Bus. Eine Computerschnittstelle zum Anschluß externer Peripheriegeräte wie Modem, Drucker, Maus, Scanner usw.
UseNET User Net. Netzwerk zur weltumspannenden Verbreitung und Diskussion von Nachrichten und Infos für jedermann mittels hierarchisch organisierter News- Gruppen (elektronische Anschlagsbretter). Das UseNET ist nicht an das Internet gebunden, wird aber meist darüber transportiert und genutzt.
UUCP Unix-to-Unix Copy Protocol. Unix ist ein Betriebssystem von Computern.
UWB Ultra-Wide-Band (Datenfunk).
UXGA Ultra XGA (Computer-Grafik mit 1600 x 1200 px). [mehr]
    V    
V.21 ITU-Norm der seriellen Datenübertragung mit 300 Bit/s.
V.22 ITU-Norm der seriellen Datenübertragung mit 1200 Bit/s.
V.22bis ITU-Norm der seriellen Datenübertragung mit 2400 Bit/s.
V.24 ITU-Norm der klassischen seriellen Schnittstelle.
V.32 ITU-Norm der seriellen Datenübertragung mit 9600 Bit/s.
V.34 ITU-Norm für die Datenübertragung per Modem mit bis zu 28.000 Bit/s unkomprimiert.
V.42 ITU-Norm der Fehlerkorrektur bei der Datenübertragung per Modem.
V.90 ITU-Norm für die Datenübertragung per Modem mit bis zu 56.000 Bit/s unkomprimiert.
VC Video Codec. Norm für die digitale Speicherung von Videos.
VCR Video Cassette Recorder.
VDE Verband Deutscher Elektrotechniker. Der VDE hat u. a. Normen und Sicherheitsvorschriften zum Umgang mit der Elektrizität entwickelt.
VDSL Very High Bit-rate Digital Subscriber Line. Doppelnutzung der TAL. Das funktioniert aber nur auf Entfernungen bis etwa 1000 Meter. Mit der Weiterentwickling VDSL2 sind Transferraten von bis zu 100 MBit/s über die verdrillte Kupferleitung („Klingeldraht“) möglich. Das Download eines 90-Minuten- Films über die Telefon- Leitung dauert damit nur etwa 3 Minuten. * [VDSL-Links]
VGA Video Graphics Array.
VHF Very High Frequency. Das ist der Bereich von 30 – 300 MHz des Frequenzspektrums elektromagnetischer Wellen. Der Bereich von 174 – 223 MHz wird fürs Senden von Fernsehprogrammen genutzt. Die Kanalbreite beträgt 7 MHz, was 7 TV-Kanäle erlaubt.
VHS Video Home System. Industrie-Norm für Video-Recorder (VCR).
Viiv Eine Marke der Firma Intel. Kunstwort aus „vitality“ (Lebensfreude) und „vibrancy“ (Lebendigkeit), das für einen wohnzimmertauglichen PC stehen soll. Sie wollen zusammen mit Microsoft das „digitale Heim“ vollenden. Na denn... [mehr]
VMD Versatile Multilayer Disc. Eine weiterentwickelte DVD mit 4 Speicherschichten, auf denen bis zu 20 GByte Daten untergebracht werden können. Achtlagige VMD-Discs könnten auf 2 Seiten 40 GByte speichern. *
VNB Verbindungs-Netzbetreiber.
VoD Video on Demand. Fernsehen auf (einzeln bezahlten) Abruf.
VoDSL Voice-over-DSL. Das ist Sprachtelefonie über die letzte Meile (TAL) bei xDSL-Anschlüssen. [mehr]
VoIP Voice-over-IP. Das ist Sprachtelefonie über das Internet bzw. nach den Internet- Protokollen über spezielle Netze der Telcos (Internet-Telefonie). [mehr] [Sicherheit bei VoIP] [VoIP-Links]
VOMIT Voice Over Misconfigured Internet Telephones.
VPN Virtual Private Network (Computer-Netzwerk).
VPS Video Programm System.
    W    
WaIS Wide Area Information System (Internet).
WAN Wide Area Network. Weitverkehrs- Rechnernetz.
WAP Wireless Application Protocol. Internationale Norm zur Darstellung von Web-Seiten auf dem kleinen Handy-Display. Es können aber – anders als beim i-Mode – keine farbigen Inhalte und aufwendigen Grafiken übertragen werden. [WAP ist ein Flop]
WCDMA Wideband Code Division Multiple Access (Mobilfunk).
WCMS Web Content Management Systems.
WDM Wavelength Division Multiplexing.
Web 2.0 Schlagwort für die intensivere interaktive Nutzungsmöglichkeit des World-Wide-Webs (WWW) ab etwa 2005 durch die Nutzer, die auf neu entwickelten (Web-)Server-Applikationen beruht. Dazu gehören u. a.: Blogs (Web-Logging), Podcasts, Wikis (enzyklopädische Verzeichnisse), Video-Datenbanken, raffiniertere Suchtechniken (die aber bei Google auch 2007 noch immer sehr viel Murks auf den Bildschirm bringen).
WiFi Wireless Fidelity (Internet). Drahtloses Internet vom WLAN-Typ.
WIMAX Worldwide Interoperability for Microwave Access (Datenfunk). Eine nichtzelluläre in IEEE 802.16e genormte Breitband- Funktechnik, die bis zu 50 km Reichweite besitzt und maximal 70 MBit/s übertragen kann. WIMAX gilt als 4G-Mobilfunk und damit auch als ein Nachfolger von UMTS. [mehr]
WiN Deutsches Wissenschaftsnetz des DFN- Vereins (9,6/64/128 kBit/s, 2 MBit/s, 34/155 MBit/s, xxx).
WLAN Wireless Local Area Network. Genormt in IEEE 802.1x (Ethernet-Norm). Damit ist auch drahtloses Internet möglich. [mehr] [WLAN-Links] [Bis 22 MBit/s und mehr] [Vergleich mit UMTS]
WLL Wireless Local Loop. Per Richtfunk drahtlose TAL. [mehr]
WMF Windows Meta File. Ein Microsoft-Erfindung, obwohl es schon Besseres gab.
WMP Windows Media Photo. Von Microsoft ‚entwickeltes‘ Bildformat. WMP soll JPEG vom Markt drängen. Angeblich soll es Bilddaten verlustfreier eindampfen können. *
WPAN Wireless Personal Area Network. Eine Weiterentwicklung von WLAN für den Heimgebrauch zur kabellosen Verbindung von Geräten. Diese Nahfunknetze sollen im lizenzfreien 60-GHz-Band betrieben werden. Angepeilt sind Transferraten von 2–3 GBit/s, so daß sich beispielsweise HDTV-Streams vom PC problemlos zum Display befördern lassen. [IEEE 802.15.3]
WTAI Wireless Telephony Application Interface.
WUSB Wireless USB.
WWW World Wide Web (Internet). Kurz: Web. Das WWW sowie das HTTP- Protokoll wurden 1989 von Tim Berners-Lee während seiner Zeit bei CERN (Genf) erfunden. Der Boom des WWW begann mit dem Release des Browsers Mosaic 1.0.0 am 10.11.1993. Viele meinen nur dieses Web, wenn sie Internet sagen. Aber das Internet ist viel mehr als nur das WWW. Denn dazu gehören auch Services wie: E-Mail, FTP, Telnet, UseNet, IRC, SNMP, PING usw. [2003: 10 Jahre WWW]
WXGA Wide XGA (Computer-Grafik mit 1366 x 768 px). [mehr]
WYSIWYG What You See Is What You Get.
    X    
X.400 Eine Norm für die Übertragung von E-Mail, die weltweit keine große Bedeutung erhielt. Die deutsche Regierung setzte aber jahrelang auf dieses „falsche Pferd“!
xDSL Kürzel für alle Varianten der Digital Subscriber Line (DSL) [DSL-Varianten]. Siehe auch DSL.
XGA eXtended Graphics Array (Computer-Grafik mit 1024 x 768 px). Wurde von IBM 1990 eingeführt. Weiterentwicklungen sind u. a.: UXGA und WXGA. [mehr]
XML Extended Markup Language. Eine Erweiterung von HTML.
XPS Exchange PostScript. Von Microsoft ‚entwickeltes‘ geräteunabhängiges Dokumenten- Format. XPS soll Adobes PDF vom Markt drängen.
    Y    
Y2K Year 2000. Gemeint ist damit das Problem, das viele Computer mit der korrekten Datums-Darstellung ab dem 1.1.2000 haben. [Einige Hilfen zum Jahr-2000-Problem]
YUV Ein Farbmodell für die Übertragung von Fernseh-Signalen. Verwendet 2 Komponenten: Die Luminanz Y (Lichtstärke) und die Chrominanz (Farbanteil), wobei diese durch die Komponenten U und V dargestellt wird. Ermittlung der Komponenten aus den 3 Grundfarben Rot (R), Grün (G), Blau (B): Y = 0,299 R + 0,587 G + 0,114 B.   U = 0,493 (B – Y).   V = 0,877 (R – Y).   [mehr]
    Z    
ZIP 1. Daten-Komprimierung: Ein häufig verwendetes computerplattform- unabhängiges Verfahren zur Komprimierung von Daten.
2. Handelsmarke: Unter der Marke "ZIP" werden von der Firma Iomega kleine Wechselplatten- Laufwerke angeboten, die nichts mit der Komprimier- Methode zu tun haben.
ZISP Zuführung zum Internet Service Provider, d. h. die Zusammenschaltung mit ISPs. Ein Vorprodukt (vor allem) der Deutschen Telekom, das beispielsweise in Kombination mit dem T-DSL eingesetzt wird. [mehr]
ZZF Zentralamt zur Zulassung von Fernmeldeeinrichtungen.
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    © 1994-2009  – Dipl.-Ing. Karl-Heinz Dittberner (khd) – Berlin   —   Last Update: 04.04.2009 13.23 Uhr