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Das Bismarck-Denkmal am Bismarckplatz um 1898. Nach 1945 war nur noch der Sockel vorhanden.
(Repro: 2006 khd) |
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Die Grunewald-Kirche in der Bismarck- Allee um 1920. Sie wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört.
[Der Kirchenbau]
(Repro: 2006 khd) |
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Der Ortsteil Grunewald hat sich seit den 1950er-Jahren erheblich verändert vor allem im
Bereich zwischen dem S-Bahnhof Halensee und dem Bismarck-Platz. Aber auch im eigentlichen Villenviertel
wurde das
Wirken von Bauherren
allzuoft nicht zum Vorteil des gewachsenen Stadtbilds. Viele Bausünden wurden begangen. Und die
staatliche Bauaufsicht konnte diesem Treiben offensichtlich nichts entgegensetzen.
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Die Brücke am Bhf. Halensee um 2000. Sie bildet quasi den Eingang zum Ortsteil Grunewald.
[Alte Fotos]
(Repro: 2005 khd) |
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Der Rathenau-Platz um 2000. Hier endet der Kurfürstendamm und geht über in die Hubertusallee.
(Repro: 2005 khd) |
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Wie konnte sonst so ein häßliches Hochhaus noch dazu in anfälliger
‚Nacktbetontechnik‘ am Rathenau-Platz entstehen? Wie konnte dieses Geschäftshaus
mit verbogener Fassade an der Ecke Bornstedter Straße überhaupt genehmigt werden? Das Entree
zu Grunewald hätte eine ansprechendere Architektur mit weltstädtischem Niveau verdient. Auch
darauf muß eine Bauaufsicht achten, auch wenn es sich um Entwürfe eines
Stararchitekten
handelt [Ed: dem wohl in Berlin nur
ein Gebäude gelang].
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Die Haleseestraße mit Stadtautobahn A100 umgeben von merkwürdiger Begleit-Architektur. Auf
diesem Areal befand sich von 1904 bis 1934 der legendäre
Luna-Park Berlins
Vergnügungspark am Halensee. Er mußte damals im Rahmen der Vorbereitung auf die Olympischen
Spiele von 1936 verschwinden, um mit der Halenseestraße eine kurze Verbindung zwischen dem
Messegelände und Grunewald zu erhalten.
(Repro: 2006 khd)
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Wir wissen heute, daß der Rathenau-Tunnel der A100 gleich bis zum Messegelände hätte
durchgebohrt werden müssen, um in diesem Viertel die Urbanität zu erhalten. Anwohner
müssen nicht nur den Riesenlärm ertragen, sie müssen heute auch Riesenumwege laufen, um
zum Beispiel in den so nahen Halenseepark (im Bild unten rechts) zu gelangen. Auch die Grunewalder
müssen heute weiter laufen, um die Gräber ihrer Angehörigen auf dem Grunewalder-Friedhof
an der Bornstedterstraße (nicht im Bild) zu besuchen.
Dieses ovale Hochhaus an der Halenseestraße die Zitrone war übrigens
Sitz der berüchtigten Immobilien-Firma Aubis, die im Zusammenhang mit dem
Berliner Bankenskandal für
reichlich Schlagzeilen sorgte. Auch andere Protagonisten dieses Skandals residier(t)en in Grunewald.
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Das große Gebäude am Bismarckplatz, in dem bis 1945 die Reichsleitung des
Reichsarbeitsdienstes (RAD) und nach 1945 der Zeitungsverlag des Telegraf
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Der Telegraf um 1956. |
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unterge- bracht waren. Später zog hier das neue Umwelt- Bundesamt (UBA) ein.
(Repro: 2006 khd)
Für uns Kinder war das ein sehr interessantes Gebäude, denn hier gab es einen Paternoster
und ein Zeitungsarchiv, das schon mal mit Material für Schulaufsätze aushalf.
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Die Brücke im Zug der Bismarck-Allee ist reich mit steinernen Obelisken, Amphoren und solchen
‚modernen‘ Sphinxen geschmückt.
(Foto: 2006 wikipedia) |
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Ein älteres Foto der Walther-Rathenau-Schule (Grunwald-Gymnasium). Da brauchten die Schüler noch
kein Geländer am Haupteingang.
(Repro: 2003 khd) |
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Alter Eingang zum Grunewald- Gymnasium.
(Repro: 2003 khd) |
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In der Zeit der Nazi-Diktatur (19331945) erhielt das in bester humanistischer Tradition seit 1903
stehende Grunewald-Gymnasium (seit 1946 die Walther-Rathenau-Schule) schon sehr früh
eine höchst makabre ‚Auszeichnung‘:
Schule der 100 % arischen
Schüler. Das war das Ergebnis eines ‚Wirkens‘ des damaligen Schulleiters
Wilhelm Waldvogel (
NSDAP). Er war ein Pädagoge 3. Wahl, der seine Hauptaufgabe darin sah, alle
jüdischen Schüler schnell von der Schule zu mobben.
Spät aber noch nicht zu spät fiel in den 1980er-Jahren Lehrern und Schülern
der Walther-Rathenau-Schule ein, an diesen traurigen Exodus zu erinnern. Am 29.9.1988 pflanzten sie auf
dem Schulhof an der Herbertstraße einen Gingko-Baum, vor dem heute eine von der
Ehemaligen-Vereinigung gestiftete Bronze-Gedenktafel an die jüdischen Schüler erinnert, die
damals von der Schule vertrieben wurden.
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Die Grundschule in der Delbrückstraße, wo die meisten Grunewald-Kinder ihre ersten Schuljahre
verbrachten.
(Repro: 2006 khd) |
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Die Walther-Rathenau-Schule in der Herbertstraße mit Haupteingang und dahinter- liegendem Altbau.
(Repro: 2006 khd) |
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Die Grunewald-Schule Volksschule in der Delbrückstraße. Sie feierte 1999 ihr
100-jähriges Bestehen.
(Repro: 2007 khd) |
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Grunewald-Lyceum in der Siemensstraße um 1910 heute die Hildegard-Wegscheider- Schule
(Gymnasium) in der Lassenstraße. Das wilhelminische Gebäude wurde 1909 eröffnet.
(Repro: 2007 khd) |
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Blick aus einem ICE auf den S-Bahnhof Westkreuz am Rande Grunewalds. Im Hinter- grund das
ICC und
der Funkturm, die schon in Charlottenburg liegen.
(Foto: 2003 khd) |
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Fußgängertunnel am S-Bhf. Grunewald. Durch diesen starteten die meisten (Schul-)
Ausflüge in den großen Grunewald. Der ICE hält hier nicht.
(Foto: 2006 wikipedia)
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Solche Straßenbahnen fuhren bis 1954 durch
Grune- wald auf den Linien 76 + 79.
Allerdings hatten die damals noch Stangenstromabnehmer.
(Repro: 20067 khd) |
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Kiosk am Bismarckplatz. Am Hagenplatz gibt es einen ähnlichen Kiosk.
Der Briefkasten, der hier früher hing, ist verchwunden.
(Repro: 2006 khd) |
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Bau der Grunewaldseen. Der Hubertussee und der Herthasee an der Bismarckallee wurden um 1889 an
versumpften Stellen künstlich angelegt.
(Repro: 2007 khd) |
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Endhaltestelle der 1886 eröffneten Dampfbahn-Linie Zoo Kurfürstendamm
Hundekehle (Hagenplatz).
(Repro: 2007 khd) |
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Der S-Bahnhof Grunewald an der Strecke nach Potsdam um 2000. Die
Gedenkstätten für die
deportierten Juden liegen rechts davon am Güterbahnhof.
(Foto: 2000 wikipedia) |
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Kapelle des Friedhofs der Grunewalder an der Bornstedter Straße um 2006. Auf dem Friedhof gibt es
einige Kriegsgräber von 1945 sowie Ehrengräber von berühmten Personen.
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(Foto: 2006 wikipedia) |
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Der Halensee um 2005. Am gegenüberliegenden Ufer stehen die restaurierten alten Häuser an der
Margarethenstraße, die durch die schöne Säulenbrüstung begrenzt wird. Der See liegt
im Ortsteil Grunewald, nicht im Ortsteil Halensee, wie oft erzählt wird.
Er hatte einst einen erheblichen Naherholungswert mit Freibad, Liegewiese und Spielplätzen. In kalten
Wintern war hier das Schlittschuhlaufen angesagt. Heute ist die Wasserqualität wegen falscher
Planungen beim Bau der Stadtautobahn miserabel.
[Bei Wikipedia]
(Foto: 2005 wikipedia)
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Der Luna-Park damals Europas größter Vergnügungspark am Halensee mit den
Terrassen um 1910. Im Hintergund die Bebauung an der Margarethenstraße.
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(Repro: 2006 khd)
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Restaurant Hundekehle um 1925.
(Repro: 2005 khd) |
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Der Grunewald-See um 1920.
(Repro: 2005 khd) |
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Der Grunewald-See um 2006 vom Südufer. Der Ortsteil Grunewald liegt zwischen Halensee und diesem See. Im Sommer tummeln sich hier viele Badende. Am anderen Ende
(schon in Dahlem) liegt das berühmte Jagdschloß Grunewald, das heute Museum ist.
[Bei Wikipedia]
(Foto: 2006 wikipedia)
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