Pfarrer und Diakone an der ev.
Marienkirche
zu Woldenberg in der Neumark
Quellen: Nießen-Chronik +
Handschriftliche Überlieferung.
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D i e P r e d i g e r |
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| 14731476 |
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Martin KOCK, Priester und Parnher zu Woldenberg. |
1) |
| 15031505 |
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Der Parre Herr Jacob GREUER. |
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| 1519 |
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Laurenz BEZEKOW, Parnher. |
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| 1529 |
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Chr. Zacharias RETZE, Parnher. |
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| 1542 |
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Der wertige Herr, Herr Johann SCHUMEKETEL. |
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| 1553 |
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Herr Jacob WINCKLER. |
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| 1584 |
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Herr Georg INGELSTATIUS. |
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D i e O b e r p f a r r e r |
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| seit 1621 |
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Joachim SELLIUS, verliert im Alter sein Gesicht, abdiziert, +1659. |
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| seit 1659 |
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Daniel PAHLENIUS, bisher am Orte Diakonus, +12.Dez.1664. |
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| seit 1666 |
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Johann GEORGE, in Driesen geboren. War vorher Lehrer an der
Küstriner Schule. Seine Stimme war schwach. Die Bürgerschaft war gegen ihn. Er heiratete auf
Verlangen des PAHLENIUS Tochter, +12.Jan.1685. |
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| seit 1686 |
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Magister Christoph THOMASIUS. Er stammt nach der einen Angabe aus
Lentzen, nach der anderen aus Lauban. Wahrscheinlich ist er an dem einem der beiden Orte geboren und hat
an dem anderem vor seiner Berufung zuletzt gewirkt, +18.Nov.1709. Nach seinem Tode protestierte die
Gemeinde gegen die Ernennung des kaltsinnigen Pfarrers von Kölzig, es wird daher berufen: |
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| ab 1709 |
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Karl KEYSER aus Berlin. Ehe er aber eingeführt wird, stirbt der
Inspektor in Arnswalde, und nun wird er in dessen Stelle berufen. Er verwaltete in Woldenberg, ohne
daß er eingeführt wäre, das Pfarramt während des Gnadenjahres. |
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| seit 1711 |
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Gotthilf Friedrich WOLHILENY aus Rörendorf, wo er vorher
Rektor war, +1759.
Auf ihn und den gleichzeitigen Diakonus ULFERT respektive auf ihre Vorgänger bezieht sich wohl die
Bemerkung des Bürgermeisters Fischer (1739): Zu meiner Jugendzeit war das Ministerium nicht
zum besten bestellt und will ich die Laster der damaligen Herrn Geistlichen mit Stillschweigen
übergehen, anitzo [jetzt] aber hat der große Gott die Stadt mit exemplarischen und frommen
Predigern versehen. Von Wolhilenius im besonderen heißt es: Er habe der Bürgerschaft
viel nützliche treue Dienste geleistet und den Gottesdienst auf einen viel besseren guten Fuß
gesetzt, daß also ein jeder durch sein Leben und Lehr den Weg zum Himmel wohl finden könne, im
widrigen sich selbst die Schuld beimessen darf. |
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| seit 1759 |
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Matthäus ULFERT, bisher hier Diakonus, +1779 (79 Jahre alt). |
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| ab 1779 |
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Ernst Gottlieb CLAUSIUS aus Oberberg. Er war bisher Pfarrer zu Tscherno bei
Frankfurt und Säpzig bei Sonnenburg, früher Prediger in Bärwalde, +15.Mai 1791. |
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| ab 1791 |
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Karl Wilhelm SCHWARZLOS aus Bärwalde. Er war vorher Feldprediger im
Regiment von Möllendorf in Königsberg (Neumark). |
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| seit 1814 |
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Joachim Wilhelm RALL, Dr. phil. aus Berlin. Kreisschulinspektor
für den Kreis Friedeberg, seit 1816 auch Superintendent der Diözese, +1819 (56 Jahre alt). |
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| ab 1821 |
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Gottlieb Heinrich Leopold RIßMANN, geb. 1785 in Glogau. Seit 1811
Diakonus zu Lauban in Niederschlesien, 1815 Feldprediger, geht 1830 als Pfarrer nach
Küstrinchen. |
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| seit 1831 |
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Karl Friedrich RÖSTEL aus Züllichau. 1814 Konrektor in
Soldin, 1815 Prediger in Bussow, 1818 zweiter Prediger in Schwiebus, +1844. |
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| ab 1845 |
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Johann Gottlieb STUMPFF aus Crossen. Er war vorher Pfarrer in
Lippehne, +1879. |
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| seit 1880 |
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Adolf STANKE. Er war vorher in Woldenberg Diakonus, auch Kreisschulinspektor
des Bezirkes Friedeberg II. |
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| nach 1900 |
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In der handschriftlichen Überlieferung sind folgende Namen ohne
Zeitangaben notiert: Superintendent WINKELMANN, Superintendent LÖFFLER, Pfarrer
RUPRECHT und Pfarrer HÖHNE. |
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D i e D i a k o n e n |
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| um 1600 |
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Petrus ROHLEDER, +1630 an der Pest, in der er sich rühmlich als
Seelsorger bewährt hatte. |
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| 16311638 |
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Petrus COLEWIUS oder CALOW. Er geht als past. prim.
[Oberpfarrer] nach Driesen. |
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| seit 1639 |
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Daniel PALENIUS. Er war vorher hier Rektor und wird 1659 zum
Oberpfarrer voziert. |
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| seit 1659 |
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Joachim RAHN. Als 1685 der Oberprediger GEORGI starb, wollte
eine Partei des Rats ihn zum Oberpfarrer berufen, auf Betreiben der anderen Partei aber unterblieb es,
+1689. |
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| seit 1690 |
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Marcus Christian DIBBELIUS. Er war vorher Prediger in Rosenfelde
(Pommern), +29.Jun.1732. |
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| seit 1733 |
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Michael GERBER. Er geht 1735 als Pfarrer nach Lauchstädt. |
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| seit 1739 |
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Matthäus ULFERT. Er war seit 1725 Prediger in Zatten, nachher in
Regenthin und wird 1759 in Woldenberg zum Oberpfarrer voziert. |
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| seit 1761 |
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Samuel Friedrich BÄRCHMANN, Sohn des Amtsrats aus
Marienwalde. |
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| seit 1795 |
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Johann Friedrich SCHMIDT aus Buckow bei Rathenow, +1819. |
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| um 1820 |
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Karl Gottlieb GÜNDEL, Dr. phil. aus St. Georgenstadt im
Erzgebirge. Er war früher Rektor in Spremberg, dann Konrektor in Landsberg, geht 1824 als Pastor
nach Brügge bei Solin. |
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| um 1835 |
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Karl Benjamin SIEGERT aus Sachsen. Er war früher Rektor in Zahna,
dann Pastor in Alt-Friedrichsdorf, zuletzt Pastor in Hohenwalde bei Landsberg, +1864. | |
| um 1860 |
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Albert STAGE. Er geht 1873 als Oberpfarrer nach Staußberg. |
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| seit 1874 |
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Adolf STANKE. Er war vorher Rektor in Kyritz und wird 1880
Oberpfarrer. |
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| 18801883 |
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Richard BENTZLAFF. |
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| 18831887 |
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Fritz KOPPLIN. |
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| seit 1887 |
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Georg GRUPEN. Er war vorher Lehrer in Stargard, dann Rektor in
Kyritz. |
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1) Parnher = (Bedeutung folgt).
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