Woldenberg (Neumark)   —  Nach 60 Jahren   —  Dobiegniew (Polen) khd
Stand:  18.3.2008   (18. Ed.)  –  File: Heimat/W/Ex/Woldenberg_nach_60_Jahren.html



Woldenberg Dobiegniew Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

   
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Auf dieser Seite wird ein Foto-Vergleich von Woldenberg 1945 mit Dobiegniew 2005 präsentiert, der deutlich macht wieviel sich in den 60 Jahren in der Innenstadt verändert hat. Bitte stellen Sie dazu die Breite Ihres Browser-Fensters ausnahmsweise so ein, daß beide Fotos nebeneinander gut sichtbar sind. Eingerichtet wurde diese Seite für einen Monitor mit horizontal 1280 Pixeln. Natürlich kann man auch horizontal ‚scrollen‘, was das Vergleichen aber erschwert. [Translation-Service]


Woldenberg 1945 — Dobiegniew 2005


Woldenberg -- 1945  
^   Woldenberg/Nm. 1945 – Blick vom Kirchturm über die Stadt nach Westen. Hitlers wahnsinniger Weltkrieg bewirkte, daß auch Woldenbergs Altstadt in Schutt und Asche liegt und die Bewohner fliehen mußten.
[Foto vom noch unzerstörten Areal]

Links die Schulstraße und rechts die Kirchstraße. Hinten quer ist die Junkerstraße und in der Bildmitte verläuft quer die Brunnenstraße. Oben links an der Junkerstraße Ecke Milferstaedt Straße steht die Ruine des markanten Kaufhauses C.Bredereck. [Stadtplan von Woldenberg]  (Repro: 2006 – bredwolf)

Dobiegniew -- 2005
^   Dobiegniew 2005 – Blick vom Kirchturm über die Stadt nach Westen. In der nun polnischen Kleinstadt herrscht 60 Jahre nach dem schrecklichen Krieg wieder Leben. Polen gehört seit 2004 zur Europäischen Union (EU) und zu Weihnachten 2007 fällt auch die Grenze zwischen Polen und Deutschland.

In diesem Bereich ist das alte Straßenraster erhalten geblieben. Neue Häuser wurden seit 1945 gebaut und die wenigen nicht völlig zerstörten Häuser aus Woldenberger Zeiten wieder hergerichtet. [Stadtplan von Dobiegniew]
[Rund-um-Blick vom Kirchturm]  (Foto: 21.6.2005 – bredwolf-Wol49)




Dobiegniew 2005 — Woldenberger Häuser


      Nachfolgend werden einige Bilder von Häuser gezeigt, die man bereits vom Kirchturm blickend als alte Gebäude aus der Woldenberger Zeit Dobiegniews vermutet hat. Es sind auch nur diese 4 Woldenberger Häuser, die oben in dem Foto erkennbar sind. In der Milferstaedtstraße (heute die Wyszynskiego) existieren neben dem Storchnest (Rest der alten Stadtmauer) noch einige weitere Woldenberg-Häuser aus der Zeit vor 1945.

Dobiegniew -- Haus an früherer Brunnenstraße
^   Dobiegniew – Das helle Haus an der früheren Brunnenstraße (heute Szkolna). Schon auf dem Ruinen-Foto von 1945 ist zu erkennen, daß dieses Haus 1945 glimpflich davongekommen ist.  (Foto: 21.6.2005 – bredwolf-Wol09)


Dobiegniew -- Haus an früherer Junkerstraße
^   Dobiegniew – Das Haus am Knick der früheren Junkerstraße (heute Jednosci Robotniczej). Nach vorne links führt die frühere Schulstraße zur Kirche am Marktplatz (Pl. Starca). Von dem Haus gibt es aus Woldenberger Zeiten ein altes Foto.  (Foto: 21.6.2005 – bredwolf-Wol19)


Dobiegniew -- Häuser an der früheren Junkerstraße
^   Dobiegniew – Blick nach Südosten zu den Häuser an der früheren Junkerstraße. von der Kreuzung der frühere Schulstraße mit der Junkerstraße.  (Foto: 21.6.2005 – bredwolf-Wol18)


Dobiegniew -- Schuppen an früherer Milferstaedtstraße
^   Dobiegniew – Der Schuppen oder Stall an der früheren Milferstaedtstraße (heute Wyszynskiego) Ecke Junkerstraße (heute Jednosci Robotniczej). Er gehörte vermutlich zum früheren Rittergut, von dem nicht viel übriggeblieben ist.  (Foto: 21.6.s2005 – bredwolf-Wol16)


Dobiegniew -- Häuser in früherer Milferstaedtstraße
^   Dobiegniew – Zwei Wohnhäuser in der früheren Milferstaedtstraße (heute die Wyszynskiego), die noch aus Woldenberger Zeiten stammen.  (Foto: 21.6.2005 – bredwolf-Wol20)


      Und überhaupt befinden sich im (süd-)westlichen Teil Dobiegniews – dem Bahnhofsviertel – noch eine ganze Reihe von erhaltenen alten Gebäuden, die sich aber auf dem
obigen Foto hinter den Baumwipfeln verstecken. Sie sind aber auf dem Luftfoto von um 2000 recht gut zu erkennen.


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