Woldenberg (Neumark)   —  Alte Fotos 1 khd
Stand:  4.4.2008   (35. Ed.)  –  File: Heimat/W/Woldenberg_Fotos_01.html



Woldenberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

   
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Auf dieser Seite startet die Präsentation alter Fotos von Woldenberg/Nm. Die Papierfotos stammen aus verschiedenen Quellen. Sie wurden für diese Publikation extra digital reproduziert und aufgearbeitet, so gut das möglich war. Von den meisten Fotos ist das Aufnahmedatum unbekannt. Es ist eine gute Idee, in einem 2. Fenster den Stadtplan Woldenbergs parat zu haben.


Woldenberg — Alte Fotos von vor 1945 (1)


Ev. Marienkirche in Woldenberg/Nm.
^   Inneres der Ev. Marien-Pfarrkirche zu Woldenberg/Neumark mit Altar und Kanzel. Diese Kirche war so ziemlich das Wertvollste, was Woldenberg hatte. Denn die Kirche in roter Backstein-Gotik mit dem markanten Kirchturm stammte aus dem 15. Jahrhundert. Sie überlebte den 2. Weltkrieg als einziges Gebäude der Altstadt.

Das Innere der nunmehr katholischen Kirche ist heute (2006) völlig verändert, wie ein Foto von Bill Remus zeigt. So ist die Kanzel von der rechten Seite auf die linke Seite gewandert. Und die Chorfenster wurden einfacher gestaltet.   (Repro: 2006 – khd)

Mehr über die Woldenberger Marien-Kirche:


Bahnhof Straße / Kastanienplatz
^   Bahnhof Straße Ecke Kastanienplatz um 1935. In dem Eckhaus war Schuchardts famoser Kolonialwaren-Laden, in dem es noch 1943 einmalig schmeckende marinierte Muscheln gab   (Repro: 2000 – khd)

Reste der Stadtmauer mit Storchnest            
^   Reste der Woldenberger Stadtmauer mit Storchnest um 1943.   (Repro: 2000 – khd)
Woldenberg -- An der Wasserpforte
^   Woldenberg/Nm. – An der Wasserpforte von der Seeseite.   (Repro: 2000 – khd)

Woldenberg -- Fließbrücke am Niedertor
^   Die Fließbrücke am östlichen Eingung zu Woldenberg (Niedertor) um 1904. Unter der Brücke befand sich ein Wehr zur Regulierung des Wasserstandes des Woldenberger Sees.   (Repro: 2000 – khd)


Woldenberg -- Am Hohen Tor
^   Woldenberg am Hohen Tor um 1930. Rechts die Richtstraße in Richtung Hochzeit und links die Kirchstraße.   (Repro: 2000 – khd)


Woldenberg -- Kirchstraße
^   Blick in die Kirchstraße. Rechts an der Ecke im Haus Kirchstraße 1 der Kolonialwaren-Laden von Paul & Otto Kassner. Im Hintergrund der Kirchturm der Marienkirche am Marktplatz.   (Repro: 2000 – khd)


Woldenberg -- Junkerstraße
^   Blick in die Junkerstraße. Hier standen noch viele sehr alte Häuser und die Synagoge (Haus mit den Ecktürmchen). Der elektrische Strom kam durch die Luft. Auf der linken Seite weiter hinten war an der Rückseite des Schulgrundstücks die Turnhalle. [Vergrößerung]   (Repro: 2001 – khd)


Woldenberg -- Alte Marktstraße
^   Alte Marktstraße am östlichen Stadtrand. Im Vordergrund wird an der Schmiede gerade ein Pferd beschlagen.   (Repro: 2001 – khd)


Am Woldenberger Fließ
^   Woldenberger Fließ an der „Spüle“ um 1930. Dieser Fließ-Abschnitt wurde später zugeschüttet und eine Promenade gebaut. *   (Repro: 2000 – khd)


Woldenberg -- Steg über die Eisenbahnr
^   Holzsteg von den Friedhöfen über die Eisenbahn zum Schlanower Weg. Das Gleis führt zum Woldenberger Bahnhof und dann weiter in Richtung Stargard bzw. Stettin. Woldenberg war bereits seit 1847 an das Eisenbahnnetz angeschlosen. [Noch ein Foto]   (Repro: 2004 – khd)


Woldenberg aus der Luft vor 1945
^   Eine (miese) Luftaufnahme von Woldenberg aus der Zeit vor 1945. Immerhin ist etwas von der Bebauung und die Marienkirche zu erkennen. Links oben Woldenbergs Großer See. Die Quelle dieses Fotos ist unbekannt. Aus ähnlicher Perspektive ist um 2000 eine Luftaufnahme von Dobiegniew entstanden. [Weitere alte Luftfotos]   (Repro: 2006 – khd)

Von dieser Aufnahme gibt es inzwischen eine bessere Fassung, da sich die Original-Ansichtskarte von 1932 angefunden hat.



Woldenberg vor dem Krieg      
^   Vor 1945: Blick vom Woldenberger Kirchturm auf die Bebauung zwischen Schulstraße (links) und Kirchstraße (rechts). [Vergrößerung]   (Repro: 2003 – khd)
Woldenberg nach dem Krieg
^   Nach einem sinnlosen Krieg: Woldenberg liegt 1945 in Trümmern. Die Ruinen werden später alle abgetragen und durch Rasen ersetzt. *   [Vergrößerung]   (Repro: 2003 – khd)

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