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| Stand: 4.5.2009 (292. Ed.) File: My_Lisa/Shopping4.html |
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Im 1. Teil werden Links zu Food-Produkten festgehalten, im 2. Teil die Non-Food-Produkte, der 3. Teil enthält Spezielles mit Infos über Einkaufsquellen und Rabatt-Systeme und im 4. Teil sind nunmehr die ergänzende Hintergrund- Informationen über Handel & Marken zusammengefaßt. |
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| Interessantes zu Handel & Marken |
Die Eigenmarken-Schwemme der Discounter macht’s möglich.
GENF (pmz/c't). Noch nie wurden so viele internationale Handelsmarken registriert wie 2005. Und
zum 13. Mal in Folge belegt Deutschland den ersten Platz: Kein anderer Staat hat auch nur annähernd
so viele internationale Marken im Madrider System der
WIPO (World Intellectual Property Organization) beantragt. Auffallend
ist, dass sich die Lebensmittel-Discounter zu Eigenmarken-Schwemmen entwickelt haben. Der
größte einzelne Antragsteller kommt aus Österreich: Es handelt sich um die Aldi-Tochter
Hofer. Konkurrent Lidl liegt weltweit an zweiter Stelle, Aldi selbst auf Platz 7, Plus an 17.
Position.
An dem seit 1891 bestehenden Madrider System beteiligen sich mittlerweile 77 Staaten. Eine einmal im
System registrierte internationale Marke kann durch eine einfache "Designation" auf jedes Mitgliedsland
ausgedehnt werden und genießt dort dann den selben Schutz, wie eine im jeweiligen nationalen
Register verzeichnete Marke. 33.565 Registrierungen (plus 13,9 %) waren 2005 ebenso Rekord wie
356.476 Designationen (plus 19,6 %). Insgesamt waren zum Jahreswechsel 450.039 internationale
Trademarks und rund 5,1 Millionen Designationen verzeichnet. Die älteste noch gültige Marke im
Madrider System gehört Swatch, wurde im März 1893 angemeldet und heißt "Longines".
5802 Anträge (17,3 %) kamen 2005 aus Deutschland, Frankreich belegt den zweiten Rang mit 3497
Anträgen (10,4 %). Dritter sind die USA mit 2847 neu beantragten Handelsmarken (8,5 %).
Im zweiten vollen Jahr der Mitgliedschaft der USA stieg ihre Antragsmenge um 63,9 %. Weitere 1852
Anträge (5,5 %, siebter Rang) wurden über das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
(HABM) der EG in Alicante eingereicht und
dürften zum Teil ebenfalls aus Deutschland stammen. Insgesamt kamen 66 % aller Neuanmeldungen
aus der EU. Belgien, Italien, die Schweiz und China komplettieren die Top 8.
Die Statistik der umtriebigsten Antragsteller führen Hofer (Österreich), Lidl, Jannsen
Pharmaceutica (Belgien), die Deutsche Telekom, Henkel, Novartis (Schweiz), Aldi, Siemens, Nestlé
(Schweiz), Bosch und Beiersdorf an. Mit Plus (17. Platz) und Altana Pharma (18. Platz) finden sich
zwei weitere deutsche Firmen in den Top 20. Lidl und Hofer gehören nun zu jenen 21 Unternehmen, die
mehr als 500 Marken besitzen. China hat die seit 1997 führende Schweiz als Zielland der meisten
Designationen abgelöst. 13.576 Marken sollen seit 2005 zusätzlich in China Schutz
genießen. Dreistellige Prozentzahlen bei den Zuwachsraten gab es für Syrien, Namibia und den
Iran.
Die Welt hortet Marken wie nie Deutschland führt
| Die Handels-Firmen und Marken |
Hinweis: Alle im folgenden aufgeführten Markennamen sind das rechtlich geschützte Eigentum der jeweiligen Wirtschaftsunternehmen. Alle Angaben sind sorgfältig recherchiert, dennoch ohne Gewähr.
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