15.9.2004 (khd). Trotz der enormen Verschuldung tut Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern viel zu wenig für die Bildung des Nachwuchs. Das geht aus der aktuell von der OECD in Paris vorgelegten Studie Education at a glance 2004 klar und deutlich hervor und das nach PISA:
[BMBF: Zusammenfassung der OECD-Studie 2004]
21.10.2004 (khd). Es ist schon erstaunlich: Denn trotz reichlich Streit um die Arbeitsmarktreform und Bildungspolitik ist laut FORSA die SPD in der Wählergunst wieder auf dem Vormarsch. Aktuell sind das 33 %. Im folgenden sind einige Stationen seit Beginn der Regierung von Rot-Grün dokumentiert.
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Die SPD in der Wählergunst Trotz Gesundheitschaos und Hartz IV Schröder im Aufwind, CDU verliert. Stand: November 2004 Quelle: B.Z (FORSA) u. a. |
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| Nr. | Zeitpunkt | Anteil | Ereignis | Anm. |
| 1 | 27.09.1998 | 40,9 % | Bundestagswahl: Schröder löst Kohl nach 16 Jahren ab. | |
| 2 | 1.04.1999 | 34,0 % | 1. Ökosteuer: Benzin und Diesel werden 6 Pfennig pro Liter teurer. | |
| 3 | 20.01.2000 | 44,0 % | CDU-Spendenskandal: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kohl u. a. | |
| 4 | 29.08.2001 | 36,0 % | Mazedonien-Einsatz: Der Bundestag beschließt die erste militärische Beteiligung deutscher Soldaten nach dem 2. Weltkrieg. | |
| 5 | 8.2002 | 38,0 % | Jahrhundertflut: Schröder besucht Hochwassergebiete an der Elbe. Er punktet mit schneller Hilfe. | |
| 6 | 22.09.2002 | 38,5 % | Bundestagswahl: Schröder verliert leicht, bleibt aber Kanzler (nur 6.027 Stimmen mehr als Stoiber). Sein Versprechen: Keine deutschen Soldaten in den Irak. | |
| 7 | 20.11.2002 | 30,0 % | NATO-Gipfel: Schröder und Bush geben sich in Prag die Hand. | |
| 8 | 2.2003 | 28,0 % | Maut-Chaos: Zwar trägt dafür Stolpe die Verantwortung, aber 57 % bezweifeln Schröders Führungsqualität. | |
| 9 | 18.03.2003 | 32,0 % | Irak-Krieg: Schröder in Regierungserklärung: Deutschland beteiligt sich nicht mit Soldaten. | |
| 10 | 19.12.2003 | 28,0 % | Agenda 2010: Schröders Konzept der Sozialreform wird verabschiedet. | |
| 11 | 27.01.2004 | 24,0 % | Gesundheitsreform: Chaos beim Inkrafttreten der 1. Stufe. | |
| 12 | 4.10.2004 | 29,0 % | Montagsdemos: Hundertausende protestieren gegen die Arbeitsmarktreform Hartz IV. CDU und CSU streiten sich noch immer um die Gesundheitsreform. | |
| 13 | 20.10.2004 | 33,0 % | Union: Es gibt einen Führungsstreit. Merz kündigt Rückzug an. | |
| 14 | 01.11.2004 | 32,0 % | 3. Oktober: Schröder will den Nationalfeiertag auf einen Sonntag verlegen. | |
| 15 | 01.12.2004 | 33,0 % | Gesundheitsreform: Fauler Kompromiß mit CSU, worauf Seehofer gehen mußte. | |
1.5.2005 (khd). Inzwischen hat sich das Blatt total gewendet und die CDU hat wieder die Nase vorn. In Schleswig-Holstein stellt sie inzwischen den Ministerpräsidenten in einer großen Koalition.22.5.2005 (khd). Auch Nordrhein-Westfalen (NRW) geht für die SPD verloren, worauf Bundeskanzler Schröder noch am NRW-Wahlabend Neuwahlen im Bund für den Herbst 2005 ankündigte. In NRW wird es zu einer CDU-FDP-Koalition kommen.
21.7.2005 (khd). Bundespräsident Köhler löst vorzeitig den Bundestag auf und setzt für den 18. September 2005 Neuwahlen zum Deutschen Bundestag an. [Die Selbstzerstörung der SPD] [Vorgezogene Bundestagswahlen 2005]
25.4.2005 (khd). Internationale Großinvestoren, die häufig nur kurzfristige Renditen von 2030 % erzielen wollen, haben heute das Sagen in vielen deutschen Unternehmen. SPD-Chef Müntefering verglich inzwischen diese mit Heuschrecken, die wie eine Plage über die Unternehmen hergefallen seien. Er will sie nun bekämpfen. Allerdings übersieht er, daß seine eigene Partei noch 2004 zumindest bei 2 solchen Übernahmen sehr kräftig mitgeholfen hat: GSW und GAGFAH. Aber wie heißen diese Investoren, die frisches Kapital bringen und am großen Gewinn interessiert sind? Es sind vor allem Hedge- und Private-Equity-Fonds.
| Hedge-Fonds | Private-Equity-Fonds |
|
Hedge-Fonds sind Investment-Fonds, die große Gewinne bei steigenden wie auch bei
fallenden Märkten erzielen wollen. Investiert wurde bislang vor allem in Aktien,
Anleihen, Rohstoffe und Devisen. Inzwischen haben sie aber auch den lukrativen Markt der
Beteiligungen an Firmen entdeckt. Begehrt sind hier vor allem verschuldete Unternehmen,
die saniert werden soll(t)en. Das gesamte Vermögen aller Hedge-Fonds wurde Ende 2004 auf 1.000 Mrd. Dollar geschätzt. |
Diese Fonds sammeln Kapital vor allem bei privaten Anlegern ein. Damit beteiligen sie sich am Eigenkapital von Unternehmen. Sie versprechen ihren Anlegern eine hohe Rendite (2025 %). Um das zu erreichen, werden Übernahmen zum Großteil mit Krediten finanziert, die dann aus den Mitteln des übernommenen Unternehmens getilgt werden. Damit steigt der Wert der Unternehmen, so daß diese nach wenigen Jahren mit deutlichem Gewinn verkauft werden können. Dann kann das Spiel mit einem anderen Fonds fortgesetzt werden. Das erinnert sehr an die (verbotenen) Ketten- Spiele nach dem Schneeball- Prinzip wie die Pyramide oder das Pilotenspiel. Nur Narren spielen da mit... |
| Paradebeispiel für die Auswirkung: Das deutsche TV-Kabelnetz ist seit einigen Jahren in der Hand solcher Fonds. Dennoch vermochten diese nicht, dieses Breitbandnetz für die (geforderte) Nutzung durch Internet, Telefonie und Digital-TV marktentscheidend zu öffnen. Für die meisten Eigner reichte es, wenn die Rendite aus dem lukrativen Verteilen von TV-Programmen stimmte. Volkswirtschaftlich ist das eine Katastrophe. Und das bisherige Recht reicht nicht aus, diese Fonds zu kontrollieren | |
|
Die Private-Equity-Fonds erobern Deutschland Auswahl der wichtigsten Übernahmen durch Geier-Fonds seit dem Jahr 1997. Stand: April 2006 Quelle: Spiegel + viele Internet-Recherchen. |
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| Jahr | Mon. | Finanz-Investor / Fonds | Kaufte | Branche | Geschätzter Kaufpreis |
Anm. |
| 1997 | Apax Partners + xxx | Nordsee-Kette
|
Fast-Food (Fisch) | Mrd. Euro | ||
| 1997 | Permira | Sirona (Siemens) | Dentalsparte | 0,4 Mrd. Euro | 5) | |
| 2000 | Callahan Associates | Kabel NRW | Kabelnetzbetreiber | 2,5 Mrd. Euro | 2) | |
| 2001 | Permira + Goldman Sachs + Schroder Ventures | Cognis | Chemie | 2,5 Mrd. Euro | ||
| 2001 | Allianz Capital Partners + Goldman Sachs Capital | Messer Griesheim | Chemie | 2,0 Mrd. Euro | ||
| 2002 | Kohlberg Kravis Roberts (KKR) | Demag Holding | Maschinenbau | 1,7 Mrd. Euro | ||
| 2002 | Blackstone Group + CDP Capital Communications + Banc of America Equity Partners | Kabel Baden-Württemberg | Kabelnetzbetreiber | Mrd. Euro | 2) | |
| 2003 | Blackstone Group | Celanese (Hoechst) | Chemie | 3,1 Mrd. Euro | ||
| 2003 | EQT (Wallenberg-Gruppe) | Sirona | Dental-Ausrüstung | 0,4 Mrd. Euro | 5) | |
| 2003 | Kohlberg Kravis Roberts (KKR) | MTU (DaimlerChrysler)
|
Triebwerke | 1,5 Mrd. Euro | ||
| 2003 | Apollo Managment + Pequot Capital Managment + Golden Tree | Iesy | Kabelnetzbetreiber | Mrd. Euro | 2) | |
| 2003 | Feb. | Permira (65 %) | Premiere | PayTV | Mrd. Euro | |
| 2003 | Mrz. | Apax Partners + Goldman Sachs Capital + Providence Equity | Kabel Deutschland
|
Kabelnetzbetreiber | 1,7 Mrd. Euro | 2) |
| 2003 | Apr. | Cinven + Candover | Bertelsmann-Springer | Fachverlage | Mrd. Euro | |
| 2003 | Aug. | Saban Capital | ProSiebenSat.1 | Fernsehsender | Mrd. Euro | 3) |
| 2004 | Kohlberg Kravis Roberts (KKR) + Crédit Suisse First Boston Private Equity | Dynamit Nobel | Chemie | 2,3 Mrd. Euro | ||
| 2004 | Morgan Stanley + Corpus | ThyssenKrupp Wohnungen | Wohnungen | 2,1 Mrd. Euro | ||
| 2004 | Permira | Debitel | Telco | 0,6 Mrd. Euro | ||
| 2004 | Texas Pacific Group + Crédit Suisse First Boston Private Equity | Grohe
|
Armaturen- Hersteller |
1,5 Mrd. Euro | 4) | |
| 2004 | Jun. | Cerberus + Goldman Sachs Capital | GSW Berlin
(Tafelsilber des Landes Berlin)
|
Wohnungen | 2,1 Mrd. Euro | 1) 8) |
| 2004 | Jul. | Fortress Investment Group LLC | GAGFAH (Das Tafelsilber der staatlichen Renten- Versicherung BfA) | Wohnungen | 3,5 Mrd. Euro | 7) |
| 2004 | Nov. | Arques Industries | ddp | Nachrichtenagentur | Mrd. Euro | |
| 2004 | Dez. | Guy Hands | Tank & Rast
|
720 Autobahn- Raststätten | 1,1 Mrd. Euro | 9) |
| 2005 | Guy Hands | EON-Tochter Viterra
|
Wohnungen | 7,0 Mrd. Euro | ||
| 2005 | Madison Dearborn | Sirona | Dental-Ausrüstung | 0,8 Mrd. Euro | 5) | |
| 2005 | Advent (65 %) + Streubesitz | Herlitz AG (Berlin) | Bürobedarf | Mrd. Euro | ||
| 2005 | Mai | Texas Pacific Group (TPG, 28 %) | Mobilcom (28,7 %)
|
Telco | Mrd. Euro | 6) |
| 2005 | Jul. | Apax Partners | Versatel Deutschland
|
Telco | 0,6 Mrd. Euro | |
| 2005 | Aug. | Immobilien-Fonds Dawnay, Day Principal Investments, Guy Naggar (London) + Hilco UK | 74 Karstadt-Kaufhäuser
|
Einzelhandel | 0,5 Mrd. Euro | |
| 2005 | Okt. | Mecom + Veronis Suhler Stevenson (VSS) | Berliner Verlag | Zeitungsverlag | 0,2 Mrd. Euro | 10) |
| 2006 | Mrz. | Fortress Investment Group LLC | WOBA Dresden
|
Wohnungen | 1,7 Mrd. Euro | |
| 2006 | Apr. | Blackstone Group (zunächst nur 4,5 %) |
Deutsche Telekom AG
|
Telco | 2,7 Mrd. Euro | 11) |
|
1) 30.04.2005: Cerberus will nun für 1 Mrd. Euro den Industrieversicherer Gerling kaufen. 2) Geschäftsgegenstand ist das TV-Kabelnetz, das früher der Deutschen Telekom gehörte. 3) Im Frühjahr 2005 verhandelt Saban bereits wg. eines Teilverkaufs. 4) Vorbesitzer war bereits auch ein Fonds: BC Partners. 5) Ketten-Verkauf: Siemens Permira (1997) EQT (2003) Madison Dearborn (2005). 6) Weitere Beteiligungen: Henderson Global Investors (6,0 %), Hermes Focus Asset (5,3 %), Streubesitz (60,0 %). 7) In den Geschichtsbüchern wird einst stehen: Es waren Sozialdemokraten (die SPD), die 2004 das Tafelsilber der BfA verscherbelten. 8) Bereits 2005 merken die GSW-Mieter, was der Verkauf tatsächlich bedeutet: Der Service wurde miserabel, Anfragen werden nicht beantwortet usw. 9) Der Ex-Bundesbetrieb gehörte vorher schon Heuschrecken: Capital Partners, Apax Partners + Lufthansa, die Kasse 2004 machten. 10) In dem Verlagshaus erscheinen unter anderem die Berliner Zeitung und der Berliner Kurier. 11) Das Ziel ist, bei BigT (mit-)bestimmen zu können. |
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[28.08.2003: Auch in Deutschland sind die ersten Geier gelandet] (MANAGER MAGAZIN)[02.05.2005: Kapitalismus total global (II) Die Zeche zahlt der Wirt] (SPIEGEL 18/2005, Seite 130138)
[02.05.2005: Wie Bund und Länder die Heuschrecken fütterten] (SPIEGEL ONLINE)
[02.05.2005: Vom Nutzen der Heuschrecken] (FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG)
[29.08.2005: Deutsche Unternehmen im Visier der Hedgefonds] (BERLINER ZEITUNG,
die dann im Oktober 2005 selbst ein Opfer von Heuschrecken wurde...)[17.12.2005: EZB-Warnung an die Hedgefonds-Finanziers] (SPIEGEL ONLINE)
[20.04.2006: Die Gefahr der Heuschrecken: Angst vor einem Desaster] (DIE ZEIT)
[15.09.2006: Heuschrecken: Experten erwarten hohe Kreditausfälle] (FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND)
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Bruttoinlandsprodukt Deutschlands BIP Westdeutschlands in der Zeit 19501989. 1) Stand: Januar 2004 Quelle: Statistisches Bundesamt + Internet-Recherchen. |
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Bruttoinlandsprodukt Deutschlands BIP Gesamt-Deutschlands in der Zeit 19902010. 2) Stand: Mai 2005 Quelle: Deutsche Bundesbank + Internet-Recherchen. |
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1) Bis 1960 ohne Saaarland und West-Berlin. 2) Die Zahlen sind inflationsbereinigt. Alle DM-Beträge in Euro umgerechnet (1 EUR = 1,95583 DM). |
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B) Ära Willy Brandt (19571965): Als Willy Brandt 1965 in die Bonner
Politik wechselte, waren die Berliner sehr traurig. Aber er versprach ihnen damals, daß
er in Bonn noch viel mehr für die geteilte Stadt leisten könne. Und er
hat sein Wort gehalten. Denn als Bundeskanzler setzte er eine von der CDU gehaßte
rationale Öffnung der Politik in Richtung Osten durch, die letztendlich 1989 zum
Fall der Mauer und
1990 zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt hat. Die Berliner und alle Deutschen
verdanken der intelligenten Politik Willy Brandts sehr sehr viel viel viel mehr als
Kanzler Kohl in 16 Jahren zu leisten vermochte...
C) Ära Klaus Schütz (19671977): Er gilt als solider Verwalter
West-Berlins, der nur wenig eigene Akzente setzen konnte.
D) Ära Richard von Weizsäcker (19811984): (to-be done).12. Ergebnisse der Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus seit 1946
Ergebnisse der Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus
Wahlen zum Berliner Parlament seit 1946.
Stand: 19. August 2006
Quellen: Tageszeitungen + Recherchen im Internet.
Nr.
Jahr
Wahl-
TagVor der Wahl
Anteile der Parteien
Nach der Wahl
Folgen
Anm.
Wichtige Themen
SPD
CDU
LDP
FDPAL
GrüneSED
SEW
PDS
LinkeAndere
OBM
Reg.BM
1)Ergebnis
0.
1946
20.10.
1. freie Wahlen nach dem 2. Weltkrieg in Gesamt-Berlin.
48,7 %
%
%
---
%
%
Ostrowski
+
SchroederDie Kommunisten (SED) erreichen nur weniger als 1/5 der Stimmen. Otto
Ostrowski (SPD) wird erster Nachkriegs- Oberbürgermeister von Gesamt- Berlin. Ihm folgt
1947 Louise Schroeder (SPD).
A)
2)
0.
1948
5.12.
Wahl im Blockade-Winter nur in West-Berlin. Vorher wurde
mit der Proklamation eines "Magistrats" durch die SED Berlin politisch gespalten.
64,5 %
19,4 %
16,1 %
---
%
%
Schroeder
+
Reuter
2)
1.
1950
3.12.
44,7 %
24,7 %
23,1 %
---
%
7,5 %
Reuter
+
Schreiber
2.
1954
5.12.
44,6 %
30,4 %
12,8 %
---
2,7 %
9,5 %
Schreiber
+
Suhr
+
Brandt Am 3.10.1957 wird Willy Brandt zum Regierenden Bürgermeister
gewählt. 33 Jahre später wird man an diesem Tag Deutschlands Einheit
feiern.
B)
3.
1958
7.12.
52,6 %
37,7 %
3,8 %
---
1,9 %
4,0 %
Brandt
In diese Amtszeit fällt der Bau der
Mauer am 13. August 1961. Und 1963 dann: US-Präsident
Kennedy besucht Berlin. Nachdem Willy
Brandt Ende 1965 Außenminister in der Großen Koalition in Bonn geworden war, wurde
Pastor Heinrich Albertz Regierender.
4.
1963
17.02.
61,9 %
28,8 %
7,9 %
---
1,3 %
0,1 %
Brandt
+
Albertz
5.
1967
12.03.
56,9 %
32,9 %
7,1 %
---
2,1 %
1,0 %
Schütz
C)
6.
1971
14.03.
50,4 %
38,2 %
8,4 %
---
2,3 %
0,7 %
Schütz
7.
1975
2.03.
42,6 %
43,9 %
7,1 %
---
1,8 %
4,6 %
Schütz
+
Stobbe
8.
1979
18.03.
42,7 %
44,4 %
8,1 %
3,7 %
1,1 %
0,7 %
Stobbe
+
Vogel
3)
9.
1981
10.05.
Mit Stobbe hat die SPD total abgewirtschaftet.
38,3 %
48,0 %
5,6 %
7,2 %
0,6 %
0,3 %
Weizsäcker
+
Diepgen
D)
4)
10.
1985
10.03.
SPD-Spitzenkandidat ist Hans Apel, da Harry Ristock absagte.
32,4 %
46,4 %
8,5 %
10,6 %
0,6 %
1,5 %
Diepgen
11.
1989
29.01.
37,3 %
37,7 %
3,9 %
11,8 %
0,6 %
8,7 %
Momper
Erstmals regiert Rot-Grün.
5)
12.
1990
02.12.
Es ist die 1. Wahl in der wiedervereinigten Stadt.
30,4 %
40,4 %
7,1 %
9,4 %
9,2 %
3,5 %
Diepgen
Große Koalition (SPD+CDU).
E)
13.
1995
22.10.
23,6 %
37,4 %
2,5 %
13,2 %
14,6 %
8,7 %
Diepgen
Große Koalition (SPD+CDU).
14.
1999
10.10.
22,4 %
40,8 %
2,2 %
9,9 %
17,7 %
7,0 %
Diepgen
+
Wowereit
Große Koalition (CDU+SPD) bis zum Ruchbarwerden des
BGB- Skandals.
6)
15.
2001
21.10.
Berlin ist pleite. Der
Banken- Skandal gab Berlin den Rest.
Die Stadt steckt in der Schuldenfalle.
29,7 %
23,8 %
9,9 %
9,1 %
22,6 %
4,9 %
Wowereit
Rot-Rot regiert mit dem Prinzip Sparen, bis es quietscht mehr schlecht als recht.
F)
Sonntagsfragen
Im Vorfeld der Berlin-Wahl 2006 regelmäßig publizierte
Umfrage- Ergebnisse der Meinungsforscher sind
an anderer Stelle dokumentiert und
kommentiert.
Wowereit
Die Frage ist, ob die CDU nach 5 Jahren wieder Fuß fassen kann. 7)
16.
2006
17.09.
Kein Thema regte richtig auf, weder die
hohe Arbeitslosigkeit
noch die hohen Schulden.
30,8 %
21,3 %
7,6 %
13,1 %
13.4 %
13,8 %
Wowereit
Es bleibt bei Rot-Rot, da die SPD mit den Grünen nicht regieren wollte.
8)
17.
%
%
%
%
%
%
1) OBM = Oberbürgermeister, Reg.BM = Regierender Bürgermeister.
2) Das sind noch Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung Gesamt-Berlins.
3) Der Garski-Skandal führte im Januar 1981 zur Ablösung von Stobbe durch
Hans-Jochen Vogel (SPD) und zu vorgezogenen Neuwahlen im Mai 1981.
4) Richard von Weizsäcker wurde 1984 zum Bundespräsidenten gewählt. Deshalb
wurde CDU-Fraktionschef Diepgen neuer Regierender Bürgermeister.
5) In den "Andere" sind 7,5 % Republikaner enthalten.
6) Diepgen (CDU) wird am 16.6.2001 durch Mißtrauenvotum gestürzt. Danach regierte
Rot-Grün unter Wowereit (SPD) bis Januar 2002.
7) Der zerstrittenen CDU gelingt das nicht. Vielmehr erreicht sie mit dem Spitzenkandidaten
Dr. Friedbert Pflüger ihr schlechtestes Ergebnis seit 1948.
8) In den Anderen sind u. a. enthalten: Die Grauen 3,8 %, WASG 2,9 %, NPD 2,6 %, REP 0,9 %.
A) Ära Ernst Reuter (19461953): Die Sozialdemokraten Louise
Schroeder und Ernst Reuter prägten die ersten Nachkriegsjahre (West-)Berlins mit den
massiven kommunistischen Herausforderungen (Blockade, Spaltung Berlins) nachhaltig. Beide
wie auch der später folgende Willy Brandt waren noch absolut ehrliche
Politiker, die keine (politische) Karriere im Sinn hatten und mit ihrem Wirken der Berliner
Bevölkerung beim Wiederaufbau der Stadt dienen wollten nicht ihrer Partei.
Solche Spitzen-Politiker, die auch die Stadt entscheidend vorangebracht haben, hat Berlin nie
wieder erlebt.
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