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Homepage von khd-research.net Berlin |
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Computer Programmgesteuerte Rechner
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32-Bit-Magnettrommelrechner LGP-30 in
Röhrentechnik mit Flexowriter als Drucker, für den ich Anfang der 60er- Jahre viele
wiss. Programme entwarf. Die Daten-Eingabe erfolgte per Lochstreifen.
(Repro: 2002 khd) |
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TORONTO/BERLIN 14.8.2006
(khd). Während meines Studiums
der Nachrichten- Technik (NT) an der Technischen Universität Berlin bot Professor Egloff von
den Mathematikern überraschend im Wintersemester 1958/59 den überhaupt ersten
Programmierkurs an für Hörer aller Fakultäten. Ich ging da hin
auch wenn's nicht im Studienplan stand, hatte mich doch einige Jahre zuvor dieses englische
Elektronengehirn auf einer
Industrie- Ausstellung so sehr beeindruckt.
Ich konnte damals noch nicht wissen, daß dieser kleine Kurs mein ganzen Leben verändern
würde. Denn bis dahin hatten wir NT-Studenten nur reichlich Maschinenbau, Thermodynamik und
Maschinenzeichnen gelernt. Aber wie ein Transistor funktioniert oder was das mit den Halbleitern und der
Quanten- Theorie aufsich hat, das hatte man uns noch nicht erzählt. Und wie man einer
elektronischen Datenverarbeitungs- Anlage (EDVA) das Rechnen durch ein Programmieren
beibrachte, das wußten damals auch die meisten Professoren nicht (Wissen sie es
heute?).
Mit einem Mal tat sich eine so ganz andere Welt auf: In dem Kurs erfuhr man, wie diese
Elektronengehirne funktionieren. Nur mit aneinandergereihten Befehlen konnte so eine
(Rechen-) Maschine gesteuert werden. Auch wurden plötzlich eingepaukte mathematische Methoden wie
das Newtonsche Näherungsverfahren oder Runge-Kutta so furchtbar nützlich. Damit konnte man
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18-Bit-Prozessrechner PDP-15/20 der Digital Equipment Corporation (Maynard) von 1970 in Transistortechnik
(teilweise schon Chips) mit robustem Teletype als Terminal und Drucker sowie 3 DECtape-Laufwerken zum
Speichern von Daten und Programmen. Die Daten-Eingabe erfolgte entweder per Faltlochstreifen oder ADC.
(Repro: 2002 khd) |
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diesen Elektronenrechnern das Wurzelziehen oder das Lösen von Differentialgleichungen beibringen,
was sie von Hause aus noch nicht konnten. Das war und ist noch immer höchst
faszinierend.
In den 60er-Jahren war dann die Entwicklung von Prozessrechnern besonders aufregend. Das sind Computer,
die über Analog- Digital- Converter (ADC) Signale aus der Umwelt (von ablaufenden Prozessen)
aufnehmen, in Echtzeit verarbeiten und über Digital- Analog- Converter (DAC) oder Schalter
externe Prozesse steuern können. Solche Computer, die selbst durch ein Realtime- Betriebssystem
gesteuert werden, ließen sich aber auch hervorragend in der wissenschaftlichen Grundlagen-
Forschung zur Analyse von Online- Daten einsetzen, beispielsweise zur Berechnung von
Power-Spektren.
Um 1970 hatte auf dem Real-Time- Computermarkt der amerikanische Computer- Hersteller Digital Equipment
Corporation (DEC) mit ihren PDP-Computern die Nase vorn, zumal DEC auch Spezial- Interfaces nach
Kundenwünschen kurzfristig anfertigen konnte. So entstand bei DEC auf meinen Vorschlag eine
programmierbare Real-Time-Clock (RTC), mit der sich die Zeiten zwischen zugelieferten Impulsen (events)
sehr genau ermitteln ließen. Eingebaut war diese RTC in eine PDP-15/20, die wir an der Freien
Universität Berlin (FUB) Ende 1970 erhielten, für die ich in den folgenden Jahren viele
Programme in Fortran-IV und Assembler (Macro) zur Nutzung in der neurophysiologischen Forschung
entwickelte.
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Auf einem solchen Mac-II von Apple entstanden ab 1989 die
wdv-notes. Für PCs gab’s damals
noch keinen PageMaker.
(Repro: 2002 khd) |
Fast 20 Jahre tat die PDP-15 hervorragend ihren Dienst, bis sie Ende der 80er-Jahre durch ein
MicroVAX- System mit vernetzten LSI-11en, PCs und Macs abgelöst wurde. Aus heutiger Sicht
verblüfft das schon. Denn ‚unsere‘ PDP-15/20 war nur mit einem Hauptspeicher von 12
kWorten (rund 24 kByte Kernspeicher) ausgestattet. Auch verfügte die PDP-15/20 über keine
Harddisk nur über die kleinen DECtapes, auf denen Betriebssystem, Programme und Ergebnisdaten
gespeichert waren. Diese minimale Hardware- Ausstattung war dann auch eine ständige Herausforderung
an das Programmieren. Aber zu einer Disk- oder Memory- Nachrüstung war nie Geld da, zumal die
18-Bit-Technik ein Auslaufmodell war.
Diese neue Leitseite soll einen leichteren Zugang zu dem von mir dokumentierten Material bieten. Zwar
sind alle Artikel über die wichtigsten Internet- Suchmaschinen auffindbar. Aber das ist oft ein
Glücksspiel, da die Suchalgorithmen noch sehr weit davon entfernt sind, wirklich nützliche
Ergebnislisten zu liefern. Diese Artikel sowie Software (Programme) wurden von mir seit 1992
im Internet publiziert
[Translation-Service]:
Aus Medien:
Dokus:
Software allgemeiner Art:
Software in FORTRAN:
Software in IDL:
Software für die MAC-Welt:
Software für die PC-Welt:
Software fürs Internet:
- NCSA Mosaic 1.0.2
Damit fing alles an Mac-Kit des 1. richtige Web-Browser von 1993.
Gespiegelte Dokumente Dritter:
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Aktuelle Hinweise: |
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13.06.2006: Die Dokumentationen Aus der Computerwelt haben nunmehr im gesonderten
Directory "Computer/W/" ihre endgültige Heimat gefunden. Die Dateien am alten Standort werden
demnächst gelöscht. |
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03.01.2006: Heute wurde eine sehr schwerwiegender Fehler in den Windows-Betriebssystemen bekannt:
Der WMF-Bug, durch den sich ein PC nur durch das Betrachten eines aus dem Internet geladenen
(manipulierten) Bildes infizieren kann. Der ‚Fehler‘ soll bereits seit 1990 existent
sein. [mehr] |
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01.07.2005: Von nun an sollen auf den "Computer/W/elt_" durchaus etwas mehr interessante Artikel
archiviert werden. Allerdings sollen sie erst mit einem Abstand von etwa 46 Monaten archiviert
werden, um die Bedeutung besser erkennen zu können |
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01.03.2005: Bei der Software, die über diese Seite heruntergeladen werden kann, handelt es sich
u. a. um solche Produkte, die kaum noch im Internet zu finden sind. Dennoch können sie auch heute
noch in vielen Fällen sehr nützlich sein. |
03.01.2005: Die publizierten Programme in der IDL-Sprache dienen vor allem zum Anregen. Sie sind
alle unter sehr frühen IDL-Versionen entstanden und sind daher nicht unbedingt mehr unter der
aktuellen IDL-Version lauffähig. Über die sind
erläuternde wdv-notes im PDF-Format abrufbar. |
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