STANFORD 21.4.2004
(khd/nasa). Nach langer Suche formulierte 1916
Albert Einstein (18791955) die Allgemeine
Relativitätstheorie (ART), in der die
Struktur der Raumzeit bei Vorhandensein von
Schwerkraft (Gravitation) mathematisch beschrieben wird. Die
Allgemeine Relativitätstheorie ist eine Verallgemeinerung seiner Speziellen
Relativitätstheorie (SRT) von 1905. Die ART nutzt das geometrische Konzept der
Riemannschen Metrik (Abstand zweier Ereignisse in der Raumzeit) zur
Beschreibung der realen physikalische Welt. Hier gilt nicht mehr die Geradlinigkeit
die Raumzeit ist wg. der Gravitation gekrümmt.
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| Einsteins Feldgleichungen | |
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Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie (ART) ist ein
mathematisches Modell zur Beschreibung der Natur im kosmischen Maßstab. Und
dazu gehören (reichlich) Formeln. Um einen Eindruck davon zu geben, sind im
folgenden zwei aus der ART folgende Formen der Feldgleichungen angegeben.
Eine umfangreiche mathematische Darstellung findet man im Internet u. a. bei
Ewald
(Graz) oder Dunsby (Kapstadt).
Unter Berücksichtigung elektromagnetischer Felder (Maxwell) lautet die
Allgemeine Feldgleichung:
Darin ist Rik der Ricci-Krümmungs- Tensor (der verjüngte Riemann- Tensor), gik der metrische Tensor, R das Ricci- Krümmungs- Skalar, L die berühmte kosmologische Konstante, p die Kreiszahl, G die Gravitations- Konstante (Newton), c die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, Tik der Energie-Impuls- Tensor zur Beschreibung der Masseverteilung und Eik der Energie-Impuls- Tensor der elektromagnetischen Felder. Auf der rechten Seite der Gleichung stehen die Ursachen der Raumzeit- Krümmung (Quellen), während auf der linken Seite die metrischen Koeffizienten als Beschreibende der Krümmung stehen. Einstein hat später den Kosmologie- Term wieder verworfen, da das Universum nicht als statisch und homogen angesehen werden kann. Bei der Untersuchung von Phänomen in unserem Sonnensystem wird immer L = 0 gesetzt. Damit und ohne Maxwell ergibt sich als Feldgleichung im Vakuum:
Gik ist der Einstein-Tensor. Beide Formen der Feldgleichungen stellen jeweils ein System von nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen in der Form der Notation mit Tensoren dar. Tensoren sind quasi Vektoren höherer Ordnung. |
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Warum ist das Universum so, wie es ist? |
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Dieser und anderen Fragen der Kosmologie geht der Physiker Stephen Hawking in seinem Buch Die illustrierte kurze Geschichte der Zeit nach. |
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Aus Einsteins Theorie (ART) folgt, daß sich die vierdimensionale Raumzeit in Anwesenheit von Massen verändert, ähnlich wie eine schwere Kugel auf einer weichen Unterlage eine Delle hinterläßt. Nach den klassischen Gesetzen der Mechanik bleibt die Ausrichtung der Rotationsachse eines Kreisels stabil, solange keine Kräfte von außen auf ihn wirken. Eine Raumzeit- Krümmung durch die Gravitation der Erde müßte eine Auswirkung auf die Kreiselbewegung haben (geodetic warping). Sie müßte zu einem geringen Torkeln der Rotationsachse führen. Erwartet wird ein Abweichung von 6,6 Bogensekunden (1/3600 eines Winkelgrads) pro Jahr. Die Meßgenauigkeit beträgt 0,01 %.
Geprüft werden soll außerdem, ob der 1918 vorhergesagte Lense-Thirring- Effekt (frame- dragging effect) existiert. Das rotierende irdische Schwerefeld müßte die Raumzeit mitzerren. Daraus müßte eine Abweichung der Kreiselachsen von nur 0,041 Bogensekunden pro Jahr resultieren [Ed: unklar ist, wie sie die Effekte unterscheiden]. Das seit über 40 Jahren geplante ART- Experiment hat eine große Bedeutung. Denn jede Abweichung von den Vorhersagen der Relativitätstheorie wäre eine Sensation. Und vielleicht ein Schritt in Richtung auf die lange gesuchte Theory of Everything, unter deren Dach sich Relativitätstheorie und Quantenphysik vereinigen könnten. [News]
Mit der Gravity Probe A wurde bereits 1976 auf einem kurzen elliptischen Flug von 115 Minuten Dauer das Äquivalenz- Prinzip (Unterscheidung von träger und schwerer Masse ist nicht möglich) getestet sowie ein Zeitvergleich mit MASER- Uhren vorgenommen, die dafür speziell entwickelt worden waren. Das Experiment bestätigte das Äquivalenz- Prinzip und damit ein Grundprinzip der ART. Es zeigte außerdem, daß die Zeit tatsächlich durch die Gravitation beeinflußt wird.
[Gravity Probe B]
[Mission Press Release]
[Gravity Probe B Komplette Beschreibung] (1,6 MB PDF)
[Geplantes LATOR-Experiment mit Sonne, Satelliten und ISS]
[Links zu Einsteins Relativitätstheorie]
Laser-Messung bestätigt Einsteins Theorie
21.10.2004 (khd). Möglicherweise haben jetzt ein italienischer und ein
griechischer Wissenschaftler den ehrgeizigen Mitarbeitern am Projekt "Gravity Probe B" die Show
gestohlen. Mit vergleichsweise primitiven Mitteln, nämlich einem Laserabstandsmesser, sei
der Beweis der Raumzeit- Verwirbelung gelungen, schreiben Ignazio Ciufolini von der
Universität Lecce und sein Kollege Erricos Pavlis von der University of Maryland in
Baltimore County im Magazin "Nature"
(Band 431, Seite 958960).
[mehr]
BERLIN 14.4.2004 (khd/sp). Alle Verbesserungen von Nahrungsmittel gelangen bislang durch sehr sorgfältiges die natürlichen Vererbungsregeln nutzendes Züchten von Obst, Gemüse, Getreide und fleischliefernden Tieren. Die Züchter also die klassischen Gen-Veränderer hatten dabei vor allem den Vorteil für den Verbraucher im Sinn. Für die unnatürlichen Veränderer von Lebensmitteln per Gentechnik spielt der Konsument hingegen keine Rolle. Für diese zählt nur die eigene Kasse. Das haben deutsche Verbraucher längst verstanden.
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| Bei BIO-Produkten kann erwartet werden, daß keine gentechnisch veränderten Zutaten enthalten sind. | |
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Transgen.de Infos zur Gentechnik in Lebensmitteln. |
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Immerhin müssen nun ab 18. April 2004 in der gesamten EU gentechnisch veränderte Lebensmittel in der Zutatenliste gekennzeichnet werden aber nur in mit Lupe lesbarer Schrift. Und es gibt reichlich Ausnahmen: Alle tierischen Produkte wie Milch, Käse, andere Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Zuchtfisch, Eier sowie Zusatzstoffe und Hilfsstoffe (Enzyme u.a.) müssen nicht gekennzeichnet werden. Offensichtlich sollen so die Konsumenten klammheimlich durch die Hintertür an Gen-Food gewöhnt werden, vermuten Verbraucherschützer. Denn sie erfahren nicht, was im Steak oder in der Bulette tatsächlich drin ist. Schließlich müsse ja die teuer entwickelte Gentechnik endlich richtig Kasse machen...
80 % aller gentechnisch veränderten Pflanzen werden derzeit an Tiere verfüttert, weiß man bei Foodwatch. Auch Renate Künast (Grüne), Bundesministerin für Verbraucherschutz, bemängelt, daß die Regeln zur Kennzeichnungspflicht nicht weit genug gingen. Aber bisher habe man bei der EU-Kommission nicht durchsetzen können, daß auch der Einsatz von gentechnisch verändertem Futter kenntlich gemacht werden muß, sagte Künast. Unterdessen haben Foodwatch und Greenpeace Protestaktionen gegen den mangelhaften Verbraucherschutz angekündigt. [FOODWATCH: Burgerbewegung Hamburger ohne Gentechnik] [Greenpeace nennt Roß & Reiter]
[27.07.2000: Gen-manipuliert]
[16.10.2003: Wie viel Gen darf's sein]
[20.10.2003: Transgen.de Infos zur Gentechnik]
[13.01.2004: Gen-Food erobert die Regale]
[19.05.2004: Gen-Food darf wieder importiert werden] (SPIEGEL)
PALO ALTO 4.4.2004
(khd/ct).
Seit zwei Jahren zeichnet sich immer deutlicher das Zusammenwachsen von Computer
und Unterhaltungselektronik ab. Aber das hat bislang auch reichlich Wirrwarr
verursacht, wie beispielsweise die vielen Spielarten der
DVD-Technik (DVDR,
DVDRW, DVD+R, DVD+RW, ...) oder der andauernde Streit um die Programmführung
(EPG) beim Digital- Fernsehen
zeigen. Was bislang fehlt, ist eine sinnvolle Norm einer Software- Architektur
für das problemlose Zusammenspiel aller Geräte für den Hausgebrauch,
auch wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen.
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Zur 300. Ausgabe der khd-Page |
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Seit 1992 sind pro Jahr im Mittel 25 Ausgaben meiner privaten Homepage erschienen. Behandelt wurden in den 12 Jahren vielfältige Themen aus Technik, Wissenschaft und Politik. Die meisten Artikel sind im Archiv nach wie vor präsent. |
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Die Obje-Software ist von PARC so entwicklt worden, daß sie mit allen bisher existierenden und künftigen Standards zurechtkommt. Obje benötigt zudem keine zentrale Koordination durch ein Hauptgerät (Master). Auch ist kein besonderes Einrichten durch den Nutzer (Set-up) erforderlich, so daß mit Obje ausgestattete Geräte auch von Personen ohne technische Erfahrung bedient werden können. Das Problem mit dem Programmieren eines Video- Recorders sollte dann der Vergangenheit angehören, hoffen die Entwickler.
Und was die Ideen-Schmiede von Xerox bislang anpackte, wurde meist ein Erfolg. Erinnert sei nur an die PARC- Hits wie das Ethernet, die Windows- Technik für Computer- Betriebssysteme (GUI), den Laser- Drucker und die Computer- Maus. Und so könnte auch die Obje- Idee zündend für den CE- Markt sein. Es kommt jetzt auf die Unterstützung der PARC- Entwicklung durch die Organisationen an, die sich bereits um Teilprobleme des Geräte- Zusammenspiels bemühten, wie z. B. die Digital Home Working Group (DHWG), Multimedia Home Platform (MHP), Universal Home API (UH-API), OpenTV usw. Bislang seien diese alle nicht recht zu Potte gekommen, sagen Marktbeobachter.
[PARC: The Obje™ Software Architecture]
[PARC: Obje FAQ]
[PARC: Obje Whitepaper]
[PARC: Obje Meta-interface]
[DHWG: Whitepaper
KARLSRUHE 31.3.2004 (khd/sp). Um ihren Online- Dienst zu fördern, bündelte im Jahr 2000 die Deutsche Telekom den Verkauf von ISDN- Telefonanschlüssen mit dem Abo von T-Online (t-off dokumentierte am 28.5.2000). Nicht nur der Konkurrent AOL sah darin damals einen Verstoß gegen geltendes Wettbewerbsrecht. Und so klagte der Online- Dienst AOL durch alle Instanzen. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellte nun gestern dazu fest, daß die Deutsche Telekom AG durch den kombinierten Verkauf von ISDN- und Online- Anschlüssen möglicherweise gegen Wettbewerbsrecht verstoßen habe.
Der BGH-Kartellsenat sagt, daß gekoppelte Angebote zwar grundsätzlich erlaubt seien. Sollte die Telekom aber ihre marktbeherrschende Stellung bei den Festnetzanschlüssen mißbraucht haben, um ihre Position auch bei den Online- Kunden auszubauen, dann beinträchtige dieses sehr wohl den Wettbewerb. Nach den Worten der Karlsruher Richter kann ein solches Angebot den Wettbewerb auch dann beeintrchtigen, wenn der Kunde jederzeit den Anbieter wechseln könne. Denn es liege nahe, daß ein erheblicher Teil der ISDN-Kunden T-Online treu bleibe aus Trägheit oder Sorge vor technischen Schwierigkeiten bei der Neuinstallation eines anderen Internet- Zugangs.
Der BGH verwies das Verfahren an das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) zurück. Dieses muß nun prüfen, ob das Angebot der Telekom wie von AOL behauptet eine erhebliche Sogwirkung auf die Kunden ausgeübt hat. Die Telekom hatte zusammen mit ihrer Tochter T-Online das Angebot mit dem Slogan T-ISDN jetzt inklusive T-Online- Anschluß angepriesen. Daraufhin hatten sich etwa 80 % der ISDN- Neukunden für T-Online entschieden. Marktbeobachter erwarten, daß das OLG nun nur noch den Marktmißbrauch durch BigT konstatieren kann. Inwieweit sich daraus dann ein Anspruch auf Schadensersatz für 5 Jahre entgangenem Wettbewerb herleiten lassen wird, muß abgewartet werden.
[10.05.2004:
T-Online nimmt's mit Wettbewerbszahlen nicht so genau]
BERLIN 31.3.2004 (khd/yahoo). Die Bürgerinitiative (BI) Berliner Banken-Skandal will das Volksbegehren zur Auflösung der BankGesellschaft Berlin (BGB) einklagen. Eine entsprechende Klage wurde im März beim Berliner Verfassungsgerichtshof eingereicht. Anfang Februar hatte Berlins Senat den Bürger- Antrag auf das Volksbegehren aus formalen Gründen abgelehnt. Dabei berief sich die Regierung auf Artikel 62 der Berliner Verfassung, wonach Volksbegehren zum Landeshaushalt nicht zulässig seien. Über 34.000 Berliner hatten den Antrag mit ihrer Unterschrift unterstützt. [Komplette Ablehnungsbegründung]
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| Abducken oder beurteilen. | |
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FU-Professor Peter Grottian im Namen der BI. |
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Zudem könne die Absicherung spekulativer Geschäfte der BGB gerade nicht in Zusammenhang mit den öffentlichen Aufgaben der LandesBank Berlin (LBB) gebracht werden, betonte Rechtswissenschaftler Albrecht Dehnhard. Die so genannte Haftungskette, durch die das Land angeblich für alle Geschäfte, Risiken und Schulden der BGB und ihrer Töchter haften solle, existiere nicht. Für BGB- Spekulationsgeschäfte sei die Gewährsträgerhaftung nicht gedacht.
Offensichtlich hat Berlins rot-rote Regierung aus dem Banken- Skandal bereits dazugelernt. Denn beim Skandal nach dem (Banken-) Skandal dem Tempodrom- Skandal ist sie jetzt zum Entschluß gekommen, den Kulttempel Tempodrom nicht zu verkaufen. Das bedeutet aber, das Tempodrom in eine kontrollierte Insolvenz zu führen. Eine solche Insolvenz der BGB ist auch das Ziel des Volksbegehrens zum Banken- Skandal. Wann das Verfassungsgericht über das Volksbegehren entscheiden wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Außerdem tut sich noch etwas in Berlin es braut sich etwas zusammen. Viele Berliner sind auf die Regierenden so supersauer, daß ein weiteres Volksbegehren immer wahrscheinlicher wird. Dabei soll es um die Auflösung des Parlaments zum Erreichen von Neuwahlen gehen. Derzeit arbeiten verschiedene außerparlamentarische Gruppen und renommierte Bürger daran, ein Wahlbündnis Soziales Berlin zu schmieden. Dieses Risiko haben die Macher des Abschirmungsgesetzes offensichtlich nicht bedacht. Weiteres soll im April mitgeteilt werden.
[28.01.2003: 10 Thesen zur Überwindung der Banken-Krise in Berlin]
[16.12.2003: Volksbegehren "Berliner Banken-Skandal" nimmt erste Hürde]
[10.02.2004: Berlins Pseudo-Bank Banken-Skandal ohne Ende]
[31.03.2004: Chronik des Berliner Banken-Skandals] (136. Edition)
3. April 2004:
500.000 demonstrieren allein in Berlin gegen den Sozial- Abbau. 4. April: Die Basis der PDS verweigert ihrem Wissenschaftssenator Thomas Flierl die Gefolgschaft und lehnt die Einführung von Studiengebühren über die Hintertür von Studienkonten ab, womit Streit mit der SPD droht. 7. April: SPD-Chef und Supersenator Peter Strieder tritt wegen der Tempodrom- Affäre von allen Ämtern zurück. Er gilt als der Architekt der regierenden rot- roten Koalition.
10. April:
Die Berliner CDU fordert noch zaghaft Neuwahlen. Im
Februar hatte sie
sich wieder für regierungsfähig erklärt. Und CDU- Chef Joachim Zeller
empfiehlt sich selbst als Spitzenkandidat. 18. April: Bundesministerin Renate Künast (Grüne) kritisiert im Tagesspiegel- Interview, daß es bislang Berlins Regierung nicht schafft, der Stadt über das Sparen hinaus eine deutliche Perspektive zu geben: Ich sehe viele Scherben und vermisse Pläne und Zukunftsvisionen. 20. April: Es wird bekannt, daß Berlins Macher seit 2001 mindestens 35 Mio. Euro für externe Beratung und Gutachten ausgegeben haben.
23. April: Aus dem vom Senat nun doch publizierten
Sozial- Atlas 2003 geht hervor: Berlin rutscht sozial immer weiter ab.
Bereits 533.000 Berliner leben deutlich unter der Armutsgrenze, denn sie haben weniger
als 606 Euro pro Monat zum Leben. 5. Mai: In Berlin sind jetzt über 300.000 Menschen arbeitslos. Das sind 18,2 % der Bevölkerung. Weitere 300.000 Berliner beziehen Sozialhilfe. 12. Mai: Auch die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) will über ein Volksbegehren Neuwahlen zum Abgeordnetenhaus erreichen. 4. Juni: Ein Volksbegehren zum Erreichen von vorzeitigen Neuwahlen wird gestartet. Die Initiatoren fordern vom rot- roten Senat die Rücknahme der Kürzungen bei Bildung, Kultur und im Sozialbereich sowie die Aufhebung der Landes- bürgschaft für die BankGesellschaft in Höhe von 21,6 Mrd. Euro.
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13. Juni: Bei der Europa- Wahl erhält die SPD in Berlin mit nur
noch 19,2 % einen massiven Denkzettel, während die Grünen 22,7 % und die
CDU 26,4 % erreichen. Die im Berliner Senat mitregierende PDS erzielt 14,4 %, die
FDP 5,3 %. Wäre es eine Berlin- Wahl gewesen, dann würde Rot- Rot mit nur
33,6 % abgewählt worden sein. 20. Juni: In Berlin traf sich eine Initiative Wahlalternative und Soziale Gerechtigkeit. Sie diskutiert die Gründung einer neuen Partei links von der SPD, die bereits an vorgezogenen Berlin- Wahlen teilnehmen soll. 24. Juni: Nach einer Infratest- Umfrage würden bereits 38 % der Bundesbürger einer neuen Partei für Arbeit und soziale Gerechtigkeit ihre Stimme geben. 4. Juli: Wenn jetzt Wahlen wären, würde in Berlin die CDU mit 32 % die stärkste Partei. Die SPD würde 22 %, Grüne 18 %, PDS 15 % und die FDP 6 % bekommen. 19. Juli: Wären jetzt Abgeordnetenhauswahlen, dann würde die SPD nur noch 18 % und die Grünen 21 % erhalten. Die CDU würde 29 %, PDS 15 % und die FDP 8 % erreichen (Forsa- Umfrage). De-facto bedeutet das: Schwarz- Grün oder Große Koalition.
16. August: Auf einem Transparent der
Montags-Demo
heißt es: 30. Oktober: Mit Unterstützung aus der Berliner SPD konstituiert sich der Berliner Landesverband der Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG), die als neue Linkspartei bei den Bundestagswahlen 2006 die von der Agenda 2010 und Hartz IV enttäuschten SPD-Wähler einsammeln will. 3. Dezember: Die Initiative Volksbegehren soziales Berlin hat nunmehr rund 54.000 Unterschriften mit der Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen in Berlin gesammelt. Das reichte aber nicht. Denn zu viele Unterschriften waren ungültig.
22. Mai 2005: Nach der schweren Wahlniederlage in Nordrhein- Westfalen
kündigen SPD- Chef Münterfering und Kanzler Schröder in Berlin übers
Fernsehen eine vorgezogene Neuwahl des Bundestags für den Herbst 2005 an.
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PASADENA 19.3.2004 (khd/cnn). Nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA ist in der letzten Nacht um 22.08 Uhr GMT ein Asteroid außerordentlich nah über dem Südatlantik an der Erde vorbeigeflogen. Der Asteroid mit einem Durchmesser von etwa 30 Metern habe die Erde in einem Abstand von nur 43.000 km passiert, teilte das Jet Propulsion Laboratory der NASA im kalifornischen Pasadena mit. Eine Kollisions- Gefahr habe nicht bestanden. Zum Vergleich: Der Mond ist rund 380.000 km von der Erde entfernt.
In den vergangenen Jahren konnten immer wieder Asteroiden beim Vorbeiflug an der Erde beobachtet werden (NEO). So näherte sich im Jahr 2002 ein 80-Meter- Brocken der Erde auf 120.000 Kilometer. Wäre er in die Atmosphäre eingedrungen, hätte er erhebliches Unheil angerichtet. Man rechnet damit, daß derartige Objekte etwa alle 2 Jahre in die Nähe der Erde kommen. Eine Abwehr ist bislang nicht vorgesehen.
[Earth Impact Effects Program]
[Near-Earth Asteroid Tracking]
[07.10.2003: Asteroid flog in nur 88.000 km an Erde vorbei]
[30.03.2004: Asteroiden-Abwehr Planlos im Weltall] (SPIEGEL)
[14.04.2004: Asteroiden-Rechner Apokalypse in Zahlen] (SPIEGEL)
HANNOVER 17.3.2004 (khd/info-radio). Anläßlich der CeBIT kündigte jetzt der japanische Fernsehgeräte- Hersteller Sharp an, die Produktion von Fernsehern mit Bildröhren einzustellen. Diese Entscheidung komme 2 Jahre früher als ursprünglich geplant, hieß es. Sharp rechnet 2004 mit einem starken Wachstum des Welt- Marktes für flache LCD- Bildschirme. Mit einer neuen Fabrik in Kameyama kann Sharp um die 360.000 LCD- Fernsehgeräte im 30-Zoll- Format (76 cm Bilddiagonale) im Monat produzieren. Die Fertigung von 40-Zoll- Displays (102 cm Bilddiagonale) soll demnächst aufgenommen werden.
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| Thin is in! | |
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Hieß es im Januar 2004 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, wie schon auf der IFA 2003 in Berlin. |
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| Flachbild-Fernseher Zur Abschätzung des aktuellen Preisniveaus. Stand: 17. März 2004 Last Update: 6. Juli 2005 |
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| Hersteller | Bildschirm- Technik |
Bild- Diagonale |
Auflösung in Pixel 1) |
Preis | Anm. |
| Sharp | LCD | 38 cm = 15" | 499 Euro | ||
| Toshiba | LCD | 51 cm = 20" | 899 Euro | ||
| Samsung | LCD | 51 cm = 20" | 640 x 480 | 999 Euro | |
| Medion | LCD | 82 cm = 32" | 999 Euro | Bei Aldi Jul. 2005 | |
| LG Philips | LCD | 58 cm = 23" | 1280 x 768 | 1.699 Euro | |
| Targa | LCD | 76 cm = 30" | 1280 x 768 | 1.700 Euro | Bei Lidl
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| Thomson | LCD | 68 cm = 27" | 1280 x 768 | 2.299 Euro | |
| Samsung | LCD | 74 cm = 29" | 1280 x 768 | 2.688 Euro | |
| Thomson | LCD | 76 cm = 30" | 1280 x 768 | 2.999 Euro | |
| Gericom | PDP | 106 cm = 42" | 852 x 480 | 2.999 Euro | |
| Sony | TFT | 66 cm = 26" | 1280 x 768 | 3.500 Euro | |
| Philips | PDP | 106 cm = 42" | 852 x 480 | 3.999 Euro | |
| Pioneer | PDP | 109 cm = 43" | 1024 x 768 | 5.999 Euro | 31 kg |
| Sharp | LCD | 165 cm = 65" | 1920 x 1080 | ??? Euro | Für HDTV
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1) Hinweis: Für das HDTV
im 16:9-Format sind 1920 x 1080 Pixel erforderlich! |
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Derzeit konkurrieren 3 Flachbildschirm- Techniken: Schirme mit Flüssigkristall- Anzeige (LCD), die Schirme auf der Basis von Dünnschicht- Transistoren (TFT) sowie die Plasma- Schirme (PDP). Wenn auch inzwischen die Preise von Fernsehgeräten mit solchen Flachbildschirmen deutlich gefallen sind, liegen sie noch immer auf einem hohen Niveau.
Die PDP-Technik erlaubt zwar sehr große Bildschirme (203 cm von Samsung), aber diese Fernseher sind wahre Stromfresser. TFT-Schirme sind bislang meistens bei Computer- Monitoren anzutreffen. Die Herstellung großer TFT- Schirme (aktive Transistor- Matrix) ist schwierig und wg. der noch hohen Auschußrate teuer. Insofern könnten LG und Sharp mit den energiesparenden LCD- Schirmen auf das richtige Pferd gesetzt haben. Allerdings wird ihnen nur eine Lebensdauer von wenigen Jahren nachgesagt, denn die im Tageslicht enthaltene UV-Strahlung zersetzt nach und nach das Innenleben von LCD- Flachschirmen.
[19.01.2004: Opfer des Technologie-Wandels] (SPIEGEL)
[16.02.2004: Einfuhrzoll auf LCDs mit Digitaleingang] (c't)
[30.03.2004: LG Philips LCD verdreifacht Gewinn] (c't)
31.8.2004 (khd/info-radio). Die Firma Schott
(Jenaer Glas) kündigte heute ein verbessertes Glas für LCD-Schirme an,
das die zerstörende UV-Strahlung vom Innenleben abhält. Dieses
UV-filternde Glas werde die LCD- Bildschirme nicht verteuern, heißt es.
KARLSRUHE 5.3.2004 (khd/info-radio).
Der Bundesgerichtshof (BGH)
hat heute ein wegweisendes Urteil gegen die Abzocker bei Telefon und Internet
gefällt. Es ging um den Fall des 16-jährigen Jungen, der sich auf seinem
PC im Mai 2000 einen versteckten 0190er-
Dialer beim Internet- Surfen eingefangen hatte
(t-off dokumentierte). Der PC
wurde damit zur reinen Geldvernichtungsmaschine. Und die Telefon- Rechnung stieg auf
stolze und unbezahlbare 18.000 DM (rund 9.000 Euro) an. Die Mutter des Jungen wurde
daraufhin von BerliKomm auf Zahlung des Betrages verklagt. Sie hätte
schließlich ihre Aufsichtspflicht verletzt, hieß es.
Nun muß der Berliner City-Carrier BerliKomm die 9.000 Euro selbst bezahlen. Denn wer mit solchen
Mehrwertdiensten Geld verdiene, müsse auch die Risiken tragen, begründete
der BGH seine Entscheidung. Auch das Argument einer vernachlässigten
Aufsichtspflicht zog vor dem höchsten deutschen Zivilgericht nicht. Durch
illegale Dialer entstehende Kosten müsse kein Telefon- Kunde bezahlen. Das BGH
wies mit seinem Urteil den Revisionsantrag des Telefonunternehmens zurück, das
bereits in der Vorinstanz mit seiner Zahlungs- Klage gescheitert war.
(Az: III ZR 96/03 vom 4.3.2004)
[mehr]
Verbraucherschützer erwarten, daß nun auf die meisten Telcos
Rückforderungen zukommen. Denn viele Kunden hätten nicht die Nerven
gehabt, sich gegen die von den Telcos praktizierte unseriöse
Geldeintreiberei durch Einschüchterung trotz des für die Telcos
erkennbaren Dialer- Schwachsinns zu wehren. Nach Einschätzung des
Rechtsanwalts der Mutter, Christlieb Klages, ist das Urteil auf die meisten Netzbetreiber
übertragbar, weil sie überwiegend ein eigenes wirtschaftliches Interesse an
0190er- und ähnlichen Nummern hätten.
Aus dem Archiv von t-off:
KARLSRUHE 3.3.2004 (khd/info-radio).
Eine schallende Ohrfeige erhielt heute das deutsche Parlament vom
Bundesverfassungsgericht: Der 1998 durch Grundgesetz- Änderung des Artikels
13 (Unverletzlichkeit der Wohnung) eingeführte Große
Lauschangriff ist in wesentlichen Teilen verfassungswidrig. Es verletze
die Menschenwürde, wenn private Wohnungen mit elektronischen Mitteln
akustisch und optisch belauscht werden können, sagen die Karlsruher Richter.
Nur in ganz besonderen Fällen von schweren Straftaten (Androhung von
mehr als 5 Jahren Haftstrafe) solle das erlaubt sein
(Az.: 1 BvR 2378/98 und 1084/99 vom 3. März 2004).
[Das Urteil]
Die derzeitige
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) kündigte heute im Info-Radio
Berlin-Brandenburg an, die Bundesregierung werde nach Analyse des Urteils
unverzüglich eine Gesetzes- Änderung einleiten. Die Verfassungsrichter
haben dafür einen Termin gesetzt. Schon bis Ende Juni 2005 muß das
Strafprozeß- Recht verfassungskonform nachgebessert sein.
[Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums]
Aus meinem Archiv:
[16.01.1998: Wie stimmten damals die Abgeordneten ab?] (UseNET)
Jetzt gehört die gesamte unter der Kohl- Regierung entwickelte Abhörpraxis
auf den Prüfstand, insbesondere die der Überwachungen von Telefonaten. Der
Staat muß den Bürgern endlich erklären, wie wirksam diese
Überwachungsmaßnahmen tatsächlich sind. Denn wir haben leider lernen
müssen, daß wenn's drauf ankommt, sie nicht funktionieren. So ist der
Anschlag der Al-Qaida
vom 11. September 2001 auf New York und Washington nicht durch einen Lauschangriff
auf die Hamburger Vorbereitungen zu verhindern gewesen, obwohl dieser (rechtlich)
möglich gewesen wäre.
Voilà:
[09.04.2004: Rasterfahndung führte nach dem 11.9.2001 nicht zum Erfolg]
MÜNCHEN 29.2.2004 (khd/t-off).
Wer hätte das gedacht: Die Telekom hatte hierzulande das Monopol des
TV-Kabelnetzes. Dann wurde das Netz nach EU- Intervention in
9 Teile zerlegt und
ein paar Jahre lang
verkauft, nicht verkauft und
doch wieder verkauft. Auch das Kartellamt
mischte sich ein,
als sich US-Cable-King John Malone 2001 mit der Liberty Media anschickte
die deutschen Kabelnetze aufzukaufen. Anfang 2003 kaufte nun die Kabel
Deutschland (München) fast alle Regional- Gesellschaften für 1,8
Mrd. Euro zusammen [Ed: die Telekom
wollte mal dafür 18 Mrd. Euro haben!]. Nur noch in
Nordrhein- Westfalen, Hessen und Baden- Württemberg existieren die
autonomen Kabelgesellschaften
Ish,
Iesy und
KabelBW. Aber wohl nicht mehr lange.
Denn Kabel Deutschland schickt sich an, auch diese zu erobern.
So entsteht demnächst mit Kabel Deutschland ein
neues (privates)
Monopol in der Hand internationaler Investoren, die auf den Shareholder-
value zu achten haben. Für Kabel- Abonnenten drohen nun saftige
Preiserhöhungen. Die Kunden- Abzocke könne beginnen,
heißt es bei Verbraucherschützer. Den 18 Millionen Kabel- Kunden bleiben
aber preiswertere Alternativen wie die
Schüssel oder das digitale
Überall- Fernsehen
via Antenne (DVB-T), das in den
nächsten Jahren in allen Bundesländern zu empfangen sein wird. Zudem
muß das Bundeskartellamt der drohenden Monopolbildung beim Kabel noch
zustimmen, was nicht so sicher ist.
[31.12.2003: Stand des deutschen TV-Kabelmarkts (Netzebene 3)]
Außerdem macht diese Kabelgesellschaft dann das HighSpeed- Internet noch so
abschreckend teuer, daß man beim Konkurrenten Telekom billiger wegkommen
würde. Denn dieser hat sich
seit April 1999 mit dem ADSL (T-DSL) eine Breitband- Alternative aufbauen dürfen.
Der Ex-Monopolist besitzt hierbei inzwischen ein neues strategisches Monopol. Um das
zu erreichen, hatte die Telekom den Verkauf des TV-Kabelnetzes
extrem verzögert. Die technik- inkompetente Bonner
TKG-Politik von 1994 bis 1996, die nur Sprachdienste kannte,
machte es möglich.
Für die Telekom ist die Rechnung aufgegangen, für die Kunden aber nicht.
Denn es gibt 2004 in Deutschland keinen funktionierenden Breitband- Wettbewerb, der
die Mondpreise endlich auf ein vernünftiges Maß herunterholen würde.
Ob es nun der Berliner Politik bei der anstehenden TKG- Novellierung gelingt, endlich
sinnvolle Marktregeln zur Förderung eines Wettbewerbs beim Breitband- Zugang zum
Internet aufzustellen, muß abgewartet werden. Sonst behält BigT seine
wettbewerbsverzerrende Marktmacht. Es sei denn, ein Gericht weist den
Marktbehherrscher doch noch in seine Schranken.
[31.05.2000: Peter Glotz: Vergrabene Kabel] (SPIEGEL)
HAMBURG 22.2.2004 (khd/bams).
Ab August sollen europaweit alle neu zugelassenen Lkw ab 3,5 Tonnen mit
digitalen Fahrtenschreibern ausgerüstet werden, um zukünftig
Manipulationen bei den Lenkzeiten zu verhindern. Das sieht eine EU-Verordnung vor
und ist seit längerem bekannt. Nach einem Bericht der Bild an Sonntag
(BamS) von heute stellt sich nun heraus, daß der Termin nicht eingehalten
werden kann. Es gibt noch kein einziges funktionierendes Gerät,
sagte der Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Güterkraftverkehr
Logistik und Entsorgung, Karlheinz Schmidt, der Zeitung.
Nach dem Maut-Desaster droht
also die nächste Blamage der deutschen Industrie. Deshalb will
Verkehrsminister Stolpe (SPD) jetzt
ganz schnell die Notbremse ziehen. Ein Ministeriums- Sprecher sagte der BamS:
Bis jetzt ist noch kein einziges Gerät zugelassen. Außerdem
sei die Umsetzung der neuen Aufgabe der Ausgabe der notwendigen fahrerbezogenen Chip-
Karten in den meisten Bundesländern noch nicht gesichert. Daher habe
Verkehrsminister Stolpe die zuständige EU-Kommissarin um Aufschub gebeten.
[23.02.2004: Fahrtenschreiber schreiben nicht] (c't)
26.2.2004 (info-radio).
Daimler zieht sich aus der operativen Führung von TollCollect zurück und
überläßt diesen Job nun der Telekom allein. Zwischen Daimler und
Deutscher Telekom war es zum Streit über das weitere Vorgehen bei der
(technischen) Entwicklung des Mautsystems gekommen.
[mehr]
Ob damit nun der Ruf
der deutschen Industrie gerettet ist, muß abgewartet werden. Es hängt
auch davon ab, ob die renommierten Firmen diesmal das entwickelte digitale System
sehr sorgfältig testen also bereit sind, dafür reichlich (mehr als
für die Entwicklung benötigt) Geld auszugeben. Noch am 19. Februar standen
auf der To-do- Liste bei TollCollect mehr als 500 Fehler im Mautsystem...
[mehr]
[29.02.2004: Schröder verkündet Einigung mit Toll Collect] (SPIEGEL)
WASHINGTON 19.2.2004 (khd/info-radio/nyt).
60 amerikanische Wissenschaftler unter ihnen mehr als 10 Nobelpreisträger
haben der Regierung von US-Präsident George Bush vorgeworfen,
systematisch wissenschaftliche Fakten zu verfälschen. Die US-Regierung
zensiere und unterdrücke die Expertise ihrer eigenen Wissenschaftler, beklagen
die Unterzeichner des offenen Protestbriefes, wie die
New York Times heute
berichtet.
Die Wissenschaftler beschuldigen die Regierung außerdem, Beratungsgremien
gezielt mit wissenschaftlich mäßig geeigneten oder vollkommen
unqualifizierten politischen Freunden zu besetzen. Das
Weiße Haus wies alle
Vorwürfe zurück. Sie seien eine Sammlung von einzelnen Ereignisse, aus
denen sich keinerlei Hinweis auf eine Unterdrückung wissenschaftlicher
Erkenntnisse ergebe, sagte der wissenschaftlicher Berater des Präsidenten John
Marburger.
In dem Brief der empörten Wissenschaftler heißt es: Die
Regierung hat wissenschaftliche Erkenntnisse wiederholt falsch dargestellt und die
Öffentlichkeit über die Auswirkungen ihrer Politik in die Irre
geführt. Nach Ansicht der Wissenschaftler bedient sich die Bush-
Regierung vor allem in der Gesundheits- und Umweltpolitik sowie in Fragen atomarer
Bewaffnung und biomedizinischer Forschung verdrehter Fakten. Zu den Unterzeichnern
gehören unter anderen der Medizin- Nobelpreisträger David
Baltimore und der Physik- Nobelpreisträger Steven Weinberg. Die
Union of Concerned
Scientists veröffentlichte gleichzeitig einen 38-seitigen Report, der
die Kritik in allen Einzelheiten belegt.
[15.03.2004: US-Forschungspolitik unter der Bush-Regierung] (SPIEGEL)
22.6.2004 (khd/sp). Der Streit zwischen amerikanischen Wissenschaftlern und
der US-Regierung ist inzwischen in offene Feindschaft umgeschlagen. 48
Nobelpreisträger haben jetzt in einem
offenen
Brief zur Wahl des Demokraten John Kerry aufgerufen und Präsident George W.
Bush in beispielloser Schärfe kritisiert.
Und dann kam es noch dicker, als bekannt wurde, daß im BGB- Konzern riesige
Risiken aus
unseriösen Immobilien- Geschäften existieren, die bis dahin
verschleiert wurden. Bis heute kann niemand genau sagen, wie hoch diese Risiken in
Euro tatsächlich sind. Die
EU-Kommission errechnete rund 35,34 Mrd. Euro,
Berlins Senat sagte 2002 es seien nur 3,73 Mrd. Euro und die BGB
sagt gar nichts. Jedenfalls muß das Land Berlin für solche Ausfälle
in der Zukunft noch
aufkommen.
Den meisten Berliner Bürgern ist noch immer nicht so richtig bewußt, was
das Ergebnis miserabler Politik für sie bedeuten wird. Sonst wären
beispielsweise die vielen Konten- Inhaber bei der
Berliner Sparkasse
längst auf die Idee gekommen, ihr Geld abzuziehen und es bei anderen Banken
anzulegen. Der Spuk der Pseudo- Bank BGB wäre schnell zu Ende, wenn das alle
machen würden eine völlig andere Art eines
Volksbegehrens.
Viel Staat ist sowieso nicht mehr mit der BankGesellschaft Berlin zu machen
der Image- Schaden ist einfach zu groß. So verwunderte es auch nicht, daß
im August 2002 das US- Konsortium BGB Capital Partners für den
gesamten Milliarden-
Konzern nur noch 10 Millionen Euro geboten hat. Das sah nach reinem
Ausschlachten aus, was Berlins Senat im März 2003
ablehnte. Und so gilt seitdem unter Fachleuten der BGB- Konzern als
unverkäuflich, allenfalls an der Sparkasse mit den vielen Privatkunden besteht
ein Kaufinteresse. Dazu müßte diese aber erst wieder aus dem Konzern
gelöst werden, was derzeit nicht geplant ist.
[Welche BGB-Manager trugen Verantwortung?]
Seit dem 18. Februar
ist nun klar, daß der BGB-Konzern bis 2008 zerschlagen wird. Und vermutlich
werden die EU-Auflagen bewirken, daß der BGB-Rest die Pseudo-Bank
in die Pleite geht. Nicht klar ist hingegen, ob bis dahin Verantwortliche bestraft
und angerichteter Schaden wenigstens teilweise ersetzt worden ist. Berlins
Strafverfolgungsbehörden
tun
sich jedenfalls schwer, die Täter dingfest zu machen. Jeder kleine Ladendieb
oder
Schuleschwänzer landet hierzulande schneller vor dem Richter als diese
dreisten Wirtschaftsverbrecher. Sollte aber unser derzeitiges Recht es nicht
hergeben, die begangenen Machenschaften (Taten) adäquat zu bestrafen, dann
sollte die Staatsanwalt das sehr deutlich sagen. Dann müssen daraus die Lehren
gezogen werden, das Recht ganz grundsätzlich wirksamer zu machen. Aber schon in
Sachen Parteispenden hat das
der Gesetzgeber bislang versäumt.
Versäumt hat der Berliner Senat bislang, eine Art eigene Gewinn- und Verlust-
Rechnung zur BGB vorzulegen und regelmäßig zu aktualisieren. Denn
Tatsache ist, daß das Land Berlin am Boom der
unseriösen
Immobilien- Fonds kräftig mitverdient hat via BGB-Dividende bis 1999.
Es war beim Senator für
Finanzen nicht recherchierbar, welche
Aufwendungen Berlin
in Sachen BGB bisher hatte. Auch in den
vielen Pressemitteilungen steht davon nichts. Will dieser Senat
nun Transparenz, oder will er sie nicht. Dann soll er das sagen. Die Wähler
werden es bei der nächsten Wahl oder Volksabstimmung zu berücksichtigen
wissen.
[BCC: Berliner Defizit-Sozialismus Die Plünderung eines Landeshaushalts]
[24.01.2002:
Nach Anruf pleite Abzocker torpedieren Servicenummern-Geschäft] (DIE ZEIT)
[05.03.2004:
Bundesgerichtshof stoppt Abzocke per Dialer] (YAHOO-NEWS)
Geklagt hatten mehrere FDP- Bundestagsabgeordnete, darunter Burkhard Hirsch, der
frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum und die frühere
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger. Die linksliberale
Ministerin war im Dezember 1995 wegen des geplanten Gesetzes zum
Große Lauschangriff von ihrem Amt zurückgetreten. Verhindern
konnte sie damit das Gesetz aber nicht. Denn im Januar 1998 war im Bundestag ein
große Abstimmungskoalition aus CDU + FDP + CSU + SPD mit 452 Stimmen von 641
abgegebenen Stimmen für den Angriff auf die Privatsphäre. Dagegen hatten
in der namentlichen
Abstimmung die Grünen und die PDS sowie einige Abgeordnete von SPD + FDP
votiert.
Daß Sie sich
darüber freuen!
Die PDS-Abgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann 1998 zum Beifall bei der CDU/CSU sowie bei
Abgeordneten der SPD und der FDP nach der
namentlichen Abstimmung.
Abhören um jeden Preis?
12.3.2004 (khd/info-radio).
Das Bundesverfassungsgericht hat heute eine weitere wegweisende Entscheidung
mitgeteilt. Danach darf der Zoll weder die Post öffnen noch Telefonate
abhören, um Straftaten gegen das Außenwirtschafts- und das
Kriegswaffenkontrollgesetz zu verhüten (Az.: 1 BvF 3/92). Der Erste Senat
verwies dabei auf sein Urteil zum Großen Lauschangriff vom 3. März.
Bislang konnte das Zollkriminalamt die Post öffnen oder Telefongespräche
abhören, wenn ein Landgericht eine entsprechende Anordnung erteilt hatte. Die
Betroffenen erfuhren hiervon nichts. Das Urteil geht auf einen Einspruch der
Landesregierung von Rheinland- Pfalz zurück.
[20.01.2004: Kabel Deutschland will kleinere Rivalen schlucken] (c't)
Wo bleibt der Breitband-Wettbewerb?
10.3.2004 (khd).
Es ist ein Trauerspiel, was sich Deutschland mit den Breitbandkabeln, die in viele
Wohnungen führen, leistet. Sie werden im wesentlichen noch immer nur zum
Verteilen von Fernsehprogrammen genutzt, auch wenn sie schon mit einem Rückkanal
aufgerüstet worden sind. In
den USA und anderswo boomt das Kabel(-Modem) und hierzulande passiert außer
einer Konzentration fast nichts. Noch vor ein paar Jahren wurde uns Kunden
versprochen, daß wir über die TV-Kabel sehr günstig Telefonieren,
superschnell im Internet surfen können und natürlich die wunderbarsten
TV-Programme vieler Sender empfangen können.
Technisch ist das alles kein Problem. Aber dennoch hat sich das bislang meistens
nicht erfüllt. Im Gegenteil: So wurden in Berliner Häusern vor 2 bis 3
Jahren vielfach Breitbandkabel in alle Wohnungen nochmals neu verlegt nun
sternförmig, um den Internet- Zugang zu erleichtern. Aber danach gab es einen
Zugang zum HiphSpeed- Internet nur dann, wenn gleichzeitig ein Kabel-Abo abgenommen
wurde. Und das in einer Stadt, die seit August 2003 bestens mit Fernsehprogrammen in hervorragender Digital-
Qualität via DVB-T
versorgt ist, bei dem nur einmal der Erwerb einer SetTop- Box für
inzwischen um die 100 Euro erforderlich ist. Wer wird sich da noch ein teures
Kabel-Abo ans Bein binden?
Breitband in den USA
Anfang 2004 ist in den USA bereits jeder 5. Internet- Anschluß breitbandig.
Insgesamt gibt es 27 Mio. Breitband- Anschlüsse, wovon
[01.03.2004: Der große Kabel-Salat] (SPIEGEL10/2004, Seite
188191)
[29.03.2004: Kabel Deutschland will Konkurrenten kaufen] (c't)
KDGs Bäume wachsen nicht in den Himmel
7.9.2004 (khd/info-radio).
Aus den Übernahmeplänen von Ish, Iesy und KabelBW durch die Kabel
Deutschland GmbH (KDG) für 2,7 Mrd. Euro wird nichts. Das ist quasi das
Ergebnis der heutigen Anhörung im
Bundeskartellamt. Die KDG-Manager konnten die Bonner Wettbewerbshüter
nicht überzeugen, daß KDG an echtem Breitband- Wettbewerb
interessiert ist. Durch die Fusion würde eine konkurrenzlose
Marktmacht (ein Monopol) mit steigenden Preisen entstehen, heißt
es.
Auch die Lkw-Hersteller glauben nicht mehr an den geplanten Einführungstermin.
DaimlerChrysler-
Sprecher Raimund Grammer sagte: Für die Erprobung des
digitalen Fahrtenschreibers benötigen wir ein Jahr. Frühestens 2005
könnten Fahrzeuge mit den neuen Geräten ausgeliefert werden. Noch sind
viele technische Fragen völlig ungeklärt. Denn die technische Entwicklung
der digitalen Fahrtenschreiber ist hierzulande eng mit der Entwicklung der
On-Board-Units (OBU) des
geplanten Lkw-Mautsystems von
TollCollect verknüpft. Daher wird ein technisches Chaos erwartet
wie beim Mautsystem, verbunden mit erheblichen
Mehrkosten.
[mehr]
Noch kein einziges
funktionierendes
Gerät.
Karlheinz Schmidt in der BamS.
Kommt TollCollect doch noch in die Puschen?
29.2.2004 (khd/info-radio).
Und so wurde es dann doch noch. Man einigte sich heute bei der Lkw-Maut. Die
Telekom- Tochter T-Systems
übernimmt als Generalunternehmer die Systemführerschaft bei TollCollect und
Siemens die technische Projektkoordination für die Bordcomputer der 2. Stufe
(OBU). Die Frage der bislang
durch das Nichtfunktionieren
entgangenen Einnahmen des Bundes soll ein Schiedsgericht
klären. Zum 1. Januar 2005 wird zunächst die abgespeckte Version eingeführt mit einer Haftungsobergrenze
von 1 Mrd. Euro.
[01.03.2004: Maut: Berliner Toll-Haus] (SPIEGEL10/2004, Seite 2226)
[10.08.2004: Toll Collects Vorbereitungen fürs Jahresende] (SPIEGEL)
[14.08.2004: Spediteure rechnen mit neuem Mautfiasko] (SPIEGEL)
[16.12.2004: Toll Collect: Die endlose Geschichte letzter Akt?] (DIE ZEIT)
[18.03.2004: US-Forschung Zensur Žndet statt] (DIE ZEIT)
BERLIN 10.2.2004 (khd).
Im November 1992 erwies Michaele Schreyer (Grüne) im Berliner Abgeordnetenhaus
prophetische Fähigkeiten als sie die geplante Bildung eines Berliner Banken-
Konzerns anprangerte: Wir finden es unerträglich, wie hier durch die
Verquickung privater Interessen mit politischen Mandaten der Weg in die nächsten
Bau- und Finanzskandale von Berlin geebnet wird, die Berlin von der CDU und der SPD
aus der Vergangenheit sehr genau kennt, nur sollen die Skandale diesmal in einer
anderen Dimension, der Metropolen- Dimension betrieben werden.
Das Kreuz der BankGesellschaft ist für viele
Berliner das Symbol der Pleite der Metropole.
Sie behielt recht, wie die Chronik des Berliner Banken- Skandals belegt. CDU- und
SPD-Politiker der Berliner Großen Koalition (19912001) hatten sich bis
1994 eine eigene, quasi-öffentlich-rechtliche Bank gezimmert, obwohl es reichlich
private Geschäftsbanken gab. Sie legten damit in der Tat den Grundstein zu
einem Banken- SuperGAU. Und als 2001 der Skandal bei der BankGesellschaft
Berlin (BGB) ruchbar
wurde und diese mal so eben 2 Mrd. Euro an frischem Geld brauchte, entschied sich
Berlins Politik wieder für den falschen Weg. Berlin selbst fast
pleite borgte
(!) sich das Geld und gab es im Juli 2001 der BGB, damit diese nicht pleite ging.
Chronik des Berliner Banken-Skandals.
Teil 1: bis 2002,
Teil 2: ab 2003.
[Wer saß alles in den Aufsichtsräten der Banken der
BankGesellschaft Berlin?]
[14.04.2003:
Eine ehrenwerte Gesellschaft Die BankGesellschaft Berlin]
[04.02.2004: Seid verschlungen, Milliarden] (TAGESSPIEGEL)
Geld ist geil Die Metropolen-Dimension
26.2.2004 (khd). Beim Recherchieren von
Details der Berliner Banken-Krise für die Skandal-Chronik im Internet (wie gut, daß wir das haben)
kann man nur noch staunen, was da alles in der BankGesellschaft Berlin (BGB)
und zwischen Politik und BGB seit 10 Jahren gelaufen ist. Und keine der
vielen handelnden Figuren hat jemals laut und vernehmlich HALT geschrien
so geldgeil waren
Banker,
Politiker, Prüfer, Kontrolleure und
Aufsichtsräte. Sie mußten doch alle wissen, was sie mit ihren
Machenschaften oder ihrem Wegsehen im Gemeinwesen der Metropole anrichteten. Oder
reichte zu solchem Durchblick das logische Denkvermögen nicht aus? Wohl kaum.
Eher darf bei den Bankern, die seit 1995 mit hoher krimineller Energie einen riesigen
Schatten- Konzern (im
BGB-Geschäftsbericht
2001 auf 18 Seiten ab Seite 158 tabelliert) zum Verschleiern der unseriösen
Immobilien- Geschäfte aufbauten, geschlossen werden, daß die Handelnden so
blöd nicht sein konnten. Immerhin mußten sie sich ja in ihrem eigenen
Firmen- Verhau ohne sich zu verplappern noch zurechtfinden.
Natürlich kann man jegliches windige Bankgeschäft volkswirtschaftlich
begründen. Aber ein Knackpunkt beim BGB-Skandal ist wohl der, daß die
BankGesellschaft das große Geschäft mit dem Verkauf von
Verlustzuweisungen sprich dem Verkauf von Lizenzen zum Weniger-
Steuerzahlen machen durfte. Daß der Staat so etwas überhaupt
zuläßt, ist mehr als Schwachsinn zumal wenn er selbst fast pleite
ist. Schon in den 70er-Jahren grassierte hierzulande ein ähnliches
Abzockgeschäft zu Lasten des Fiskus das
Bauherrenmodell zum Steuersparen für die
Reichen. Es wurde abgeschafft. Ist man Unternehmer, und dazu gehören auch die
im Handelsregister amtlich registrierten 70.000 BGB-Fonds-Zeichner, dann muß
man auch bereit sein, ein Unternehmer- Risiko sowie entstehende Verluste zu tragen.
Insofern ist es ein gutes Zeichen, daß jetzt Fonds- Zeichner vom BGB- Konzern
zum Nachschießen von Kapital in ihre notleidenden Fonds aufgefordert wurden.
Sie können doch nicht wirklich erwarten, daß ihnen das Land Berlin die
BGB- made Verluste ersetzt.
Und keiner hat
H A L T
geschrien.
Kein Manager, kein Politiker
und kein Prüfer.
[WAK: Zehn Thesen zur Überwindung der Banken-Krise in Berlin]
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