In dieser Liste habe ich einige interessante Original- Zitate aus der Welt von
Politik, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft mit Quellenangaben gesammelt.
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Aus dem Allgemeinen Landrecht Preußens von 1794.
Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 heißt es im Artikel 33: "Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte." De-facto reicht aber inzwischen statt "fachlicher Leistung" die reine "Parteizugehörigkeit" aus.
Werbespruch der deutschen Stromerzeuger in den 50er-Jahren des 20.
Jahrhunderts.
Harald Schmidt in seiner TV-Show in Sat.1 am 2. Januar 1996. Solange TV-Talkmaster noch über die Telekom spotten ist der Kampf gegen die große Abzockerei noch nicht verloren. So erzählt man sich vom Ex-Intel- Chef Andy Grove, daß er im Dezember 1994 sehr wütend wurde, als David Letterman (Harald Schmidts Vorbild) immer wieder Witze über Intels Riesenflop mit den 6 Millionen defekt konstruierten Pentium- Chips machte. Kurz darauf bot Intel den Kunden dann den kostenlosen Austausch der vermurksten Mikroprozessoren an. Ein Zufall?
Das sagte Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) im September 1996
in der Bild-Zeitung.
[Kommentar]
Das teilte die EU-Kommissarin für Verbraucherschutz Emma Bonino
angesichts des BSE-Skandals dem "Spiegel" vom 27.10.1997 im Interview mit
(Nr. 44/1997, Seite 69).
Die Neuen Medien sind für sie nicht in ein paar mehr oder ein paar weniger Kanälen im Privatfernsehen, sondern bedeuten für sie den technisch unbegrenzten Zugang zum Wissen und zum weltweiten Informationsaustausch. Wir werden uns dafür einsetzen, gemeinsam mit den Ländern und den Partnern aus der Industrie an den Schulen einen kostenlosen oder zumindest kostengünstigen Internet- Zugang zu ermöglichen.
Im Zeitalter von Internet und Online- Kommunikation muß aber auch das Wort von der demokratischen Öffentlichkeit einen neuen Klang bekommen. Die neuen Wege der Informationsvermittlung sind eine hervorragende Chance, die Gesellschaft zum Sprechen zu bringen; aber sie bergen auch Gefahren. Einer verantwortlichen Medienpolitik kommt deshalb zentrale Bedeutung zu.
Jeder soll Zugang zu den neuen Medien haben, jeder soll ihren Nutzen und ihre Grenzen kennen. Deshalb meinen wir es wörtlich, wenn wir dazu auffordern, unsere Kinder den Umgang mit Computern zu lehren: nicht nur die Technik, sondern mehr noch die Kultur dieser Form der Kommunikation.«
Aus der Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vom 10. November 1998. [Verschläft auch Rot-Grün das Internet?]
Diese Prognose stellte John Sidgmore, Chief Operating Officer bei MCI
WorldCom, auf der Comdex- Conference in Las Vegas im November 1998.
[mehr]
Das sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) im Dezember 1998. Im November 1998
betrug in Deutschland die Arbeitslosenzahl 3,95 Millionen, was einer Arbeitslosenquote
von 10,2 % entspricht.
Bis Anfang 2005 sank die Arbeitslosenquote nicht.
[mehr]
So beschreibt John Sidgmore, Vize-Chairman des wahren Global-Player MCI WorldCom, die kommende Situation in USA Today vom 1.6.1999. Und das haben die meisten der neuen Telcos, die noch nicht einmal korrekte Rechnungen auf ihren Computern produzieren können oder sich um die Mobiltelefonie reißen, noch garnicht realisiert.
Aber auch der von einer großen Koalition aus SPD + CDU im Rahmen der Postreform entwickelte Regulierungsansatz, der sich ausschließlich auf die klassische Sprachtelefonie beschränkt und das Internet nicht adäquat behandelt, kommt schon heute ins Wanken.
So kommentierte Klaus Ott in der "Süddeutschen Zeitung" am 26. Juli
1999 die Pläne der Deutschen Telekom AG, ihr TV-Kabelnetz unter
Behaltung einer Sperrminorität zu verkaufen.
[mehr]
Premier-Minister Tony Blair am 13. September 1999 anläßlich der
Vorstellung eines aktuellen Internet-Reports.
Quelle: The Guardian,
14.9.1999.
[mehr]
Die deutschen Unternehmen hat eine solche Warnung noch nicht erreicht.
Denn nach einer aktuellen Studie des Kölner Instituts der Deutschen
Wirtschaft sehen mehr als die Hälfte der Betriebe keinerlei
Veranlassung, die Möglichkeiten des Internets für sich zu
nutzen.
[mehr]
Das sagte Erwin Huber (CSU) im Interview "Die Telekom betreibt ein Katz-
und Maus-Spiel" der Süddeutschen Zeitung vom 15. Dezember 1999.
[mehr]
Das antwortete Telekom-Chef Ron Sommer dem Berliner "Tagesspiegel" anläßlich des Schocks durch die New Yorker Ankündigung der Fusion von AOL und Time Warner auf die Frage "Welche Visionen der Medienwelt werden in den nächsten 3 Jahren Realität?". Zitiert aus "Der Tagesspiegel" Nr. 16.931 vom 12.1.2000, Seite 33 (Interaktiv). [mehr Sommer]
Und was eigentlich ist "Telematik"? Realität wurde aber, daß 2003 dieser große Telematik-Anbieter bei der Realisierung des Lkw-Mautsytems kläglich versagte. [mehr]
Das forderte Andreas Schmidt, Präsident von
AOL Europe, am 22. Februar 2000
in Hannover anläßlich der Computer- Messe CeBIT 2000.
Denn im Artikel 5 des Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
heißt es unmißverständlich: Jeder hat das Recht,
(...) sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu
unterrichten. Und im Artikel 14: Eigentum verpflichtet. Sein
Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Das sagte Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD, Amtszeit
Oktober 1998 Januar 2001) am 30.4.2000 im Zweiten Deutschen
Fernsehen (ZDF), obwohl kurz vorher bei einem Expertentreffen in Bonn auch
für Deutschland ein erhebliches BSE-Risiko festgestellt worden war.
Und die Experten dazu rieten, daß die deutsche Politik Vorbereitungen
für den 1. Fall von einheimischer BSE treffen sollte.
Das sagte Telekom-Chef Ron Sommer den T-Aktionären auf der
Hauptversammlung am 25.5.2000 in der Köln-Arena.
[mehr]
Versicherte Bundesfinanzminister Hans Eichel Ende Oktober 2001 für die Bundesregierung. [mehr]
Das sagte der 62-jährige Ingenieur Volker Jung, Siemens-Vorstand und Präsident des BITKOM, in einem Interview des Berliner "Tagesspiegel" vom 13.5.2002 [mehr]. Tatsache ist aber, daß in der Schweiz die Strahlen- Grenzwerte aus Vorsorgegründen bereits um 1/10 niedriger liegen. Die Frage der Schädlichkeit gepulster Handy- Strahlung für hochsensible Membranen der Synapsen von Nervenzellen (Neuronen) ist wissenschaftlich noch nicht geklärt auch wenn es derzeit 20.000 Gutachten geben mag. Allerdings hat BITKOM eine Liste dieser 20.000 Gutachten noch immer nicht ins Internet gestellt. Bei der WHO weiß man auch nur von gut 9.000 wiss. Publikationen.
Das sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in einem Interview mit
dem STERN vom 14.5.2002 zur aktuellen
Kritik an Telekom-Chef Ron Sommer
[mehr].
Aber nur wenige Wochen später stimmte das alles nicht mehr. Ron Sommer
wurde gegangen.
So kommentierte der Juso-Bundesvorsitzende Niels Annen am 30.7.2002 die
neue Wahlkampf- Forderung des FDP-Chefs und Möchtegern- Kanzlers Dr.
Guido Westerwelle: Politiker sollen nach Leistung bezahlt werden. Wie
wäre es, es zunächst einmal mit einem PISA-Test
für Politiker zu versuchen?
Das sagte Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl (CDU) über den
derzeitigen Präsidenten des Deutschen Bundestags Wolfgang Thierse
(SPD) beim Mittagessen im Bundestags- Restaurant am 29.8.2002, wie der
SPIEGEL in Nr. 36/2002
vom 2.9.2002 berichtet (Seite 17). Und da Herr Kohl promovierter Historiker
ist, hat seine Entgleisung Gewicht. Die Nazi- Größe Göring
war von 19321945 Reichstagspräsident und Hitlers Stellvertreter.
Mit am Tisch saßen Ex-Staatssekretär Wilhelm Wimmer (CDU),
Ex-Staatsminister und Geheimdienstkoordinator Bernd Schmidbauer (CDU),
Ex-Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann (FDP) und der Abgeordnete
Ronald Pofalla (CDU). Alle hörten Kohls Nazi-Beleidigung Thierses
keiner widersprach.
Von Psychologen ist jetzt zu hören, daß eine derartige
Äußerung sehr viel über das wahre Denken eines
Politikers verrät. Zumal es nicht die erste offenbarende
Entgleisung Kohls gewesen sei. So habe er bereits 1986 den damaligen
sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow durch einen Vergleich mit
Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels verunglimpft.
Das sagte der (Spaß-) Kanzlerkandidat, Verfechter des Projekts
18 und Chef der FDP Dr. Guido Westerwelle
dem Berliner Tagesspiegel
im Wahlkampf- Interview vom 1.9.2002 (Seite 8). PISA ist eine
Abkürzung von Program for Intenational Student Assessment.
Keine Frage, auch Lehrer sollten evaluiert werden. Aber es stellt sich
angesichts vieler unfähiger Politiker
erneut die Frage: Wie kann in einer
Demokratie wirkungsvoll verhindert werden, daß Nieten, absolute
Nichts- Könner, Schwätzer oder Verführer in politische
Führungsämter gelangen? Wann werden im Interesse des Volkes auch
Politiker evaluiert?
Immerhin müssen Hochschulabsolventen auch die Lehrer im
Laufe ihres Studiums einige Hundert Teilprüfungen (Testate,
Rücksprachen, Klausuren etc.) und Examen absolvieren. Aber die
meisten Politiker gelangen in Ämter, ohne je einen Nachweis von
Sachkunde erbringen zu müssen. Die Parteizugehörigkeit reicht
aus, obwohl das in der Verfassung nicht vorgesehen
ist.
Das soll nach einem Bericht des "Schwäbischen Tagblatts"
(Tübingen) die Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-
Gmelin (SPD) am 18. September 2002 in Derendingen (Baden-
Württemberg) bei einer Diskussion mit 20 gewerkschaftlichen
Betriebsräten gesagt haben. Das Weiße Haus zeigt sich
empört, und die Opposition im Bundestag fordert die Entlassung der
Justizministerin.
[mehr]
Frau Däubler- Gmelin bestreitet entschieden, das (so) gesagt zu haben.
Sie kündigte am 20.9.2002 auf der Bundespressekonferenz in Berlin an,
auch mit rechtlichen Mittel gegen die falsche Berichterstattung des
Lokalblattes vorgehen zu wollen. Sie habe nie den demokratisch
gewählten US-Präsidenten Bush mit Hitler (Adolf Nazi)
verglichen auch nicht deren Methoden.
Die Bundespressekonferenz vom 20.9.2002 übertrug
PHOENIX live. Wer zwischen den Zeilen
hören vermochte, für den war schnell klar, was da gelaufen war:
Frau Däubler- Gmelin wähnte sich bei dem Treffen im Vereinslokal
ohne öffentliche Beobachter (Journalisten). Und so muß sie wohl
geglaubt haben, sich verplappern zu können. Am Tag nach der Wahl
(22.9.2002) war dann schnell klar, daß Herta Däubler- Gmelin der
neuen Bundesregierung nicht mehr angehören wird.
Das sagte der Alt-Bundespräsident Roman Herzog am 24. November 2002
in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" zu dem Zeitungsbeitrag des Historikers
Arnulf Baring "Bürger, auf die Barrikaden!", den dieser angesichts der
vielen Ungereimtheiten und Unehrlichkeit in Regierungs- und Oppositions-
Politik in der Bild- Zeitung publiziert hatte.
Das sagte der Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion, Franz
Münterfering, zur aktuellen Steuerpolitik der rot-grünen
Bundesregierung dem Berliner
"Tagesspiegel" im Interview
"Wohin soll das noch führen, Herr Münterfering?" am 1.12.2002
(Seite 8).
[Volles Interview
Das sagte Philipp Mißfelder (23), Student der Geschichte und Vorsitzender der Jungen Union Deutschland am 3. August 2003 im Interview dem Berliner Tagesspiegel (Seite 8) auf die Frage, was in der Gesundheitspolitik noch zum Nötigsten zähle. [mehr] [Kommentar]
Das sagte Dorit Nitsan-Kaluska vom israelischen Ministerium für
Gesundheit Mitte November 2003 angesichts toter Babys durch den
Humana-Skandal um
fehlerhaft (ohne Vitamin B1-Zusatz) produzierte Baby-Milch. Nachzulesen im
SPIEGEL 47/2003 auf Seite 200.
[mehr]
Nein, das sagte nicht irgend so ein Rambo aus dem Wilden Westen. Es war immerhin der
deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder, der dies am 18. November 2003 nach dem
parteiinternen Wahldebakel für Generalsekretär Olaf Scholz am Rande des Bochumer
SPD- Parteitags dem SPD- Chef Niedersachsens Jüttner ins Gesicht brüllte.
Umstehende Journalisten bestätigten die Drohung. Olaf Scholz wurde vom Parteitag nur
hauchdünn mit 52,6 % bestätigt.
[mehr]
Aber vorher macht Kanzler Schröder erst noch seine eigene Partei insgesamt fertig.
Aktuelle Meinungsbefragungen sehen die SPD im Januar 2004 bundesweit nur noch bei 23
% auf dem Wege unter die 20 %. Der Grund: Das Publikum empfindet die Politik
der regierenden SPD als unsozial. Und dann hatte er im Februar 2004
selbst fertig. Schröder kündigte seinen Rücktritt vom
SPD-Parteivorsitz an, auch Olaf Scholz wird demnächst abgelöst.
Das sagte Harald Schmidt am 4. Dezember 2003 in
seiner Show zum aus den USA von Mr. Saban angeordneten Wechsel des
Sat.1-Chefs von Martin Hoffmann zum Schweizer Roger Schawinski. Und dann kündigte er.
[mehr]
Dort gibt es ja eine gute Kontrolle dachten
wir.«
Und mit dem im Januar 2004 bekanntgewordenen
Skandal um mangelhafte Kontrollen der BSE-Tests durch
die Landesbehörden wird dann restlos klar, welch großer Illusion
das israelische Ministerium aufgesessen ist.
[Das Chaos deutscher
Lebensmittel- Überwachung]
Aufgeschnappt im Januar 2004 in einer Kneipe im Berliner Regierungsviertel. Und vielleicht kann ja Kanzler Schröder die in Sachen Super so erfahrene RTL bewegen, ein Deutschland sucht die Super- Uni aufzulegen. [mehr]
Die Bundesverfassungsrichter in der Begründung ihres Urteils zum
Großen Lauschangriff am 3. März 2004. Ein wegweisendes
Urteil, das die Berlner Politik geflissentlich
ignorieren möchte.
[mehr]
Das fragt sich am 8.3.2004 der "Spiegel" in einem Artikel über die geplante
Fusion von Sozial- und Arbeitslosenhilfe (11/2004, Seite 86). Denn u. a. gibt es
bei der dazu erforderlichen Software, die T-Systems entwickeln darf, derzeit
Schwierigkeiten.
Aufgeschnappt Mitte März 2004 im Berliner Regierungsviertel. Und dann
führen Bayern und Hessen (erst mal) die 42-Stundenwoche ein
natürlich ohne Lohnanpassung.
[mehr]
[Kommentar]
Das schreibt der "Spiegel" am 17.4.2004 in einer
Vorabmeldung. Danach ist die Aufsichtsbehörde jetzt einer
unrechtmäßigen Belastung der Pflegeversicherung mit Hilfsmittel- Ausgaben
durch Krankenversicherer auf die Spur gekommen. Der Schaden betrage rund 400
Millionen Euro.
Das sagte der garnicht zuständige Bundes- Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) der "Berliner
Zeitung" (4.5.2004). Nach seiner Ansicht könnten damit jährlich rund 2,5
Milliarden Euro für den Bundeshaushalt mobilisiert werden, die dann für
Wissenschaft und Forschung verwendet werden könnten.
Allerdings wäre das eine verkappte Erhöhung der Einkommenssteuer. Und
offensichtlich soll nun den Bürgern die Schuld gegeben werden, wenn es
hierzulande keinen wirtschaftlichen Aufschwung gibt. Denn dieser konsumiert nicht
er spart. Vielleicht kommen die Regierenden oder die Opposition nun auf
die Idee, den Bürgern statt der Notgroschen- Bildung das Geldausgeben mit vollen
Händen per Gesetz vorzuschreiben...
Das sagte Bundespräsident Johannes Rau in seiner letzten politischen Rede am 12.
Mai 2004 im Schloß Bellevue in Berlin.
SPD-Fraktionsvize Michael Müller im "Tagesspiegel am Sonntag" vom 6.6.2004 zum
Ansinnen Vodafones, 50 Mrd. Euro Buchverluste aus der Mannesmann- Übernahme
bei den Steuerzahlungen geltend zu machen.
[mehr]
Das ist im Juni 2004 in den USA der ultimative Wahlkampf- Slogan. Im November 2004
finden in den USA Präsidentschaftswahlen statt, bei denen US-Präsident
George W. Bush seine Wiederwahl anstrebt.
Aufgeschnappt Anfang Juli 2004 im Berliner Regierungsviertel, angesichts eines neuen
Rekordstands von 4,4 Mio. Arbeitslosen.
Versprochen hatte Rot-Grün 2002 (vor der Wahl), daß es 2004 nur noch
2,7 Mio. sein würden. Das heißt, es müssen bis Mitte 2005 mindestens
2 Mio. neue (echte!) Arbeitsplätze entstehen, um zu beweisen, daß diese
Politik rational begründet ist.
Heißt es am 9. August 2004 auf Transparenten auf der Montagsdemonstration
gegen
Hartz IV im brandenburgischen Senftenberg.
Das sei die Arbeitsmarkt- Reform
Hartz
IV, sagte am 23.8.2004 ein Teilnehmer der Montagsdemo in Potsdam dem InfoRadio
Berlin- Brandenburg ins Mikrofon. Und Superminister Clement (SPD) will nun das
Unwort Hartz IV nicht mehr in den Mund nehmen...
Dennoch wurde Hartz iV das Wort des Jahres 2004.
Das sagte CDU-Landeschef und Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm
dem "Tagesspiegel" (28.9.2004) zur Absage der Länderfusion von Berlin und
Brandenburg, die 1990 von der Kohl-Regierung im Einigungsvertrag
‚vergessen‘ worden war.
Aufgeschnappt am 30. Oktober 2004 im Berliner Regierungsviertel,
angesichts der Überlegungen der Bundesregierung, den Nationalfeiertag
(3. Oktober) als arbeitsfreien Feiertag abschaffen zu wollen. Das solle
ein Wirtschaftswachstum von 0,1 % bringen, heißt es inzwischen aus
dem Bundesfinanzministerium. Nun denn: 52 x 0,1 % = +5,2 % Wachstum!
Reicht das?
Das schreibt Ex-CDU-Generalsekretär Heiner Geißler im
"Tagesspiegel"
und der "Zeit" am 11.
November 2004 über die völlig neue Art von hirnzerstörender
BSE. Mit den Mächten meint er vor allem die
multinationalen Konzerne, aber auch alle "Adepten einer Shareholder- Value- Ökonomie,
die keine Werte kennt jenseits von Angebot und Nachfrage".
[mehr]
Aufgeschnappt am 24. November 2004 im Berliner Regierungsviertel, angesichts der
erfolgten Abdankung des Gesundheitspolitikers und CSU-Vize Horst Seehofer.
[mehr]
Gemeint sind damit (noch) nicht die Krankenkassen sondern die gesamte deutsche Mobilfunk-
Branche, die ihre Kunden so abzockt wie keine andere Branche. Und zitiert wird damit der
CDU- Europa- Abgeordnete Elmar Brok in der "Berliner Zeitung" vom 29. November 2004.
Brok will nun bei der EU-Kommission dafür sorgen, daß sich das schnellstens
ändert.
[mehr]
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