In dieser Liste habe ich einige interessante Original- Zitate aus der Welt von
Politik, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft mit Quellenangaben gesammelt.
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Das schreibt die unabhängige Verbraucher-Inistiative
Foodwatch in ihrem am 20.4.2005
erschienenen Futtermittel-Report. Mit der
Lobby sind Raiffeisen- und Bauernverband sowie die Nahrungsmittel- Industrie gemeint.
Harald Schmidt in seiner ARD-Show am 5.5.2005.
Das schrieb ein SPIEGEL-Leser im Heft 25/2005 vom 20.6.2005 zum Titel Eine Frage des
Vertrauens. Bundeskanzler Schröder (SPD) kündigte am 22.5.2005 nach der
Wahlniederlage der SPD in NRW das Anstreben von Bundestags- Neuwahlen für den Herbst 2005
an, womit er wohl seinen größten Flop landete. Denn er förderte dadurch
massiv die Bildung einer neuen Art USPD aus PDS + WASG.
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[Die
Selbstzerstörung der SPD]
[18.10.2005:
Gerhard Schröder wird entlassen]
Das schrieb ein mitdenkender SPIEGEL-Leser aus Bayern im Heft 29/2005 vom 18.7.2005 zum Titel
Was will (kann) Angela Merkel?. Und die will auch die
Mehrheit der deutschen Bosse...
Sagte Bundespräsident Horst Köhler am 21. Juli 2005 in seiner Fernsehansprache
anläßlich der Auflösung des Deutschen Bundestags.
Das schreibt am 23.7.2005 in der "Berliner Zeitung" Brigitte Fehrle in einem Kommentar "Die
Selbstzerstörung der SPD".
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Das dachte sich nicht Edmund Stoiber (CSU) nein, er sagte es am 4.8.2005 und
ähnlich am 10.8.2005 angesichts des Erstarkens der Linkspartei im Osten, was nicht nur den
Osten empörte. Denn in unserer Verfassung heißt es klar und deutlich: Alle
Staatsgewalt geht vom Volke [in Wahlen] aus (Artikel 20 GG). Und seit dem 3. Oktober
1990 ist der ‚Osten‘ wieder ein gleichberechtigter Teil des deutschen Volkes.
Daß aber ein Stoiber nicht mal das wisse, mache ihn für jegliches politische Amt
völlig untauglich, sagen Bürger, die die Verfassung gelesen haben. Wir
haben kein Zweiklassen-Wahlrecht.
[Stoiber
lügt]
Das sagte Ex-SPD-Chef und Frontmann der Neuen Linken Oskar Lafontaine am 26.8.2005 im
lesenswerten Streitgespräch mit CSU-Chef und Nicht- Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber.
Nachlesbar ist das im aktuellen »SPIEGEL« (Heft 35/2005, Seite 2634). Einig
waren sich die Streithälse nur darüber, daß Deutschland mehr Wachstum braucht.
Aber das bedeutet ja wegweisende
Innovation...
Diese Wahrheit sagte am 30.8.2005 der Ex-Siemens-Chef Heinrich von Pierer (64), der bei einem
Unions- Wahlsieg Wirtschafts- Berater der neuen Bundesregierung werden soll. Diese will dann
einen Rat für Wachstum und Innovation einrichten. Als erste
‚Innovation‘ kündigte er eine Verlängerung der
Laufzeit von Kernkraftwerken auf 60 Jahre an.
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So am 18. Septembers 2005 der amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), dem
Politik- Beobachter schon Mitte der 90er- Jahre nachsagten, er sei wie Kohl nur
ein Schwätzer ohne Visionen und wegweisende Konzepte. Schröder sagte das in der
ARD+ZDF- Sendung Berliner Runde am Wahlabend der auf seinen Wunsch um 1 Jahr
vorgezogenen
Bundestagswahl.
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[18.10.2005:
Gerhard Schröder wird entlassen]
Aufgeschnappt am 12.10.2005 im Regierungsviertel Berlins, während der Zeit der
Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD.
Das sagte Hans-Hennig Vieth, Sprecher des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure (BVLK),
dem "Spiegel" (24.10.2005) nach dem unglaublichen
Ekelfleisch- Skandal in Bayern durch einen Total- Ausfall der Lebensmittel-
Überwachung.
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Das verlangte Anfang Dezember 2005 Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger (CDU), der
das Land "wie eine Maschine" regiert und "Menschen nur als Rädchen im Getriebe"
ansieht (Ute Vogt, SPD).
So warnt der EU-Gesundheitsminister auf Tabakwaren. Aber haben Sie schon mal auf einem Auto
gelesen?
Denn es begünstigt den rapiden
Klimawandel und dessen negative Folgen
für die gesamte Menschheit. Da nutzt auch der Katalysator wenig. Natürlich fehlen am
1.12.2005 solche Warnhinweise auch anderswo, z. B. auf den Strom- Rechnungen der
Dreckschleuderer. Aber angesicht der
aktuellen
wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Fortschreiten des
Klimawandels,
könnten solche Warnungen schon bald zum Alltag gehören. Und vielleicht gelingt es
der Macht des Faktischen jetzt endlich, viel Verkehr von der Straße auf die Schiene zu
verlagern. Denn menschliche Vernunft war bislang dazu nicht in der Lage.
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Und am Vorabend des 44-jährigen Jahrestags des
Berliner Mauerbaus
setzte Un-Demokrat Stoiber in Richtung Wählerschaft in der Ex-DDR noch eins
drauf:
Damit begründete die veranstaltende FIFA am Freitag,
den 13. Januar 2006 die Absage der großen Fußballweltmeisterschafts- Eröffnungsgala im
Berliner Olympiastadion am 7. Juni 2006. Das aber ist aalglatt gelogen, denn die mit der Rasenerneuerung
beauftragte niederländischen Firma Hendriks erklärte umgehend im InfoRadio Berlin, daß es
wirklich "kein Problem" sei, den Rasen "rechtzeitig zu verlegen". Man brauche dafür nur etwa 17
Stunden. Die Gründe für die Absage müssen also völlig andere sein. Die Blamage der
sowieso selbstherrlichen FIFA ist perfekt und
das Ausland lacht. Der auf
Money getrimmte Grips von Fußball- Managern reiche eben offensichtlich nicht mal dafür, sich
eine stimmige Absage- Begründung auszudenken, sagen Kritiker des WM-Hypes.
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[Gala-Macher André
Heller ist wütend]
Das ist doch mal eine Ansage. Aufgeschnappt am 13. Februar 2006 auf der 56.
Berlinale. Die Frage ist nun: Wer definiert, was gute
Arbeit ist? Denn es gibt wohl reichlich Menschen, die sehr gute Arbeit leisten und denen dennoch
das, was man Karriere nennt, verwehrt wird...
Das sagte am 14. März 2006 das Parexel-Team den kurz vorher
noch kerngesunden 6 Versuchspersonen, nachdem klar war, daß ein
Phase-I- Experiment völlig aus dem Ruder
gelaufen war. Im bezahlten Menschenversuch sollte in London erstmals der Wirkstoff TNG 1412 des
Würzburger GenTech- Startups TeGenero AG erprobt werden.
Er endete im Pharma-GAU mit Ratlosigkeit und der Insolvenz der TeGenero.
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Das sagte der CSU-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Uhl am 5.5.2006 auf einer der größten
Münchener Bürgerversammlungen aller Zeiten. Es geht dabei um die Realisierung der geplante
Transrapid- Trasse zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Flughafen. Er erntete von den
versammelten Bürgern Hohn und Spott.
[mehr].
Das sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am 17.8.2006 dem Berliner
"Tagesspiegel" zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Berlin.
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Da sagte der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer, am 19.10.2006 in
Karlsruhe anläßlich der Urteils-Verkündung zur
Klage Berlins
gegen den Bund auf Zahlung von Finanzhilfen. Damit setzte er den Tenor der Klageabweisung durch das
höchste Gericht Deutschlands.
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So heißt es klar, deutlich und unmißverständlich im
Artikel 87d unseres Grundgesetzes
(Verfassung). Man meint nun, daß das jede(r) versteht. Nicht verstanden haben es aber die
Gesetze- Macher der Großen Koalition. Sie produzierten im April 2006 zusammen mit dem Bundestag
ein Gesetz zur Privatisierung der deutschen Flugsicherung und wundern sich nun, daß der
Bundespräsident die Verfassung kennt und daher diesem Gesetz am 23.10.2006 die Ausfertigung
verweigerte.
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Heißt es in der Pressemitteilung vom 2.2.2007 des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zur Publikation des alarmierenden UN-Umweltberichts zum Stand des Klimawandels. [mehr]
Das log Günther Oettinger (CDU), Ministerpräsident Baden-Württembergs, am 11. April 2007
in seiner Trauerrede für den verstorbenen ex-Ministerpräsidenten (19661978). Erst als ihn
Bundeskanzlerin Merkel (CDU) öffentlich aufforderte, das richtigzustellen, entschuldigte sich
Oettinger für den gesagten Unsinn. Der Jurist Filbinger war als NS-Marinerichter 1945 gegen Ende des
Kriegs an mehreren Todesurteilen gegen Deserteure beteiligt. Oettinger war schon vorher durch manchen
Dummschwatz aufgefallen.
Das sagte und schrieb jetzt ein kompetenter (mit Genuß Pfeife-rauchender) Alt-Ökologe, der
nicht genannt werden möchte, angesichts des ab 1. September 2007 geltenden gesetzlichen
Total-Rauchverbots in allen Zügen der Deutschen (Bundes-)Bahn. Da er aus Überzeugung nie ein
Auto hatte, habe er sowieso noch etwas gut, heißt es. Deshalb werde er nun wg. der kürzeren
Reisezeit nur noch das Flugzeug nutzen..
Gefunden im Internet am 25.9.2007 auf der Suche nach den Hintergründen der sich häufenden
Routing/Peering-Probleme. Es schrieb bereits im August 2000 Sean Butler vom Rochester Institute of
Technology im Schluß des sehr lesenswerten Reports
"The Evolution of
Internet Interconnections" (PDF). Angesichts der sich in letzter Zeit häufenden Kritik am
merkwürdigen Geschäftgebaren und Ausspielen der Macht von
Groß-Carriern wie Level-3 oder vor allem Cogent Communications Inc. könnte
es demnächst soweit sein mit der staatlichen Regulierung des Internet-Routings durch das
FCC in Washington, die bereits faire Lösungen in
der Schublade haben sollen.
[Aktuelles Outage-Beispiel]
Das sagte doch tatsächlich der sowieso als weniger intelligent geltende
Deutsche-Telekom-Chef René Obermann am
8.10.2007 in Berlin.
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Das schrieben am 26.10.2007 Unterstützer des Streiks der Lokführer. Und betrachtet man diesen
Tarifstreit mal genauer, dann fällt auf, daß es die Bahn-Manager sehr wohl verstehen in ihren
eigenen ‚Tarifverhandlungen‘ Sonderregelungen auszuhandeln. Kaum ein Hahn kräht
deswegen. Aber wehe es kommt eine alte, noch nicht eingeschlafene Einzelgewerkschaft (GDL) daher, die
für herausragende Leistungen der Lokführer eine angemessene Entlohnung fordert und das in
einem eigenständigen Tarifvertrag verankert wissen will, dann wird angesichts eines ganz normalen
Streiks gleich der Untergang der deutschen Wirtschaft ja, des Abendlandes vom Bahnchef
Mehdorn an die Wand gemalt. Und die meisten Medien fallen auf solchen Dummschwatz auch noch herein...
MERKE: Ein Streik ist ein in unserer Verfassung (Artikel 9.3 GG) garantiertes völlig
legitimes Mittel bei einem Arbeitskampf. Und ein Streik muß nun einmal weh tun, sonst kann er gar
nicht wirksam sein.
Das sagte am 27. Oktober 2007 der SPD-Politiker Conradi auf dem Hamburger Parteitag der SPD zu den
Zeitgeist-Plänen der Bundesregierung, einen Teil der Deutsche Bahn via Börse zu verscherbeln.
Die Bahn dürfe ganz grundsätzlich zu keinem Spekulations-Objekt verkommen. Schon heute haben
Bahnkunden auf den Nebenstrecken das Nachsehen.
Das soll im Sommer 2007 Stephen Feinberg (47), Gründer und Chef des unseriösen Finanz-Investors
der Super-Heuschrecke Cerberus Capital (New York) im Hotel Waldorf Astoria gesagt
haben, und er soll hinzugefügt haben: Die folgenden Jahre im Knast wären es wert.
Auch darüber berichtete das Handelsblatt am 5. Dezember 2007. Und an solche Leute
verhökerte 2004
Berlins rot-roter Senat die gemeinnützige GSW unter dem großen Beifall von CDU und FDP,
was nun die vielen Berliner
Mieter
ausbaden müssen.
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Sagte Kläger-Vertreter Udo Kauß am 11. März 2008 nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur automatisierten Erfassung der Kennzeichen von auf Straßen fahrenden Autos.
Darüber stimmen die Berliner am 27. April 2008 in einem Volksentscheid ab. Dennoch hat Berlins
Regierung (Senat = SPD + Linke) bereits angekündigt, daß sie sich nicht an einen postiven
Entscheid des Volkes halten wird, um damit angeblich den
Bau des BBI nicht zu
gefährden. Es bleibe dabei, daß der
Flughafen Tempelhof
am 31. Oktober 2008 für immer geschlossen wird, heißt es.
Die Berliner fragen sich nun, wie es denn kommt, daß zwar in Berlins Verfassung
Volksentscheide vorgesehen sind, sich aber die Regierenden daran nicht halten müssen
so etwa nach dem Motto April April!. Offensichtlich wolle man damit die
Politikverdrossenheit weiter steigern, unken bereits Demokratie-Experten. Der Volksentscheid scheiterte
am 25-%-Quorum.
Das sagte Bundespräsident Horst Köhler dem Magazin Stern (15.5.2008) in einem Interview. Angesichts der weltweiten Bankenkrise
müsse man der Finanzwelt den Spiegel vorhalten. Sie hat sich mächtig blamiert,
sagte Köhler, der bis 2004 Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) war. Die Bankenkrise
war 2007 vom US-Immobilienmarkt ausgegangen und hat inzwischen auch fast alle deutschen Banken in
Mitleidenschaft gezogen.
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[Offener Brief an die EU]
Das sagte doch CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla am 23. Juni 2008 bei der Vorstellung des
CDU-Umweltprogramms Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz.
Und mit dieser unsinn- erzählenden CDU wollen Grüne Koalitionen
eingehen . . .
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[Ein Wissenschaftler
kommentiert]
So reagierten am 9. Juli 2008 Mitarbeiter der Deutschen Bahn im ICE 518 auf besorgte Fahrgäste, die
sehr ungewöhnliche Fahrgeräusche des Hochgeschwindigkeitszuges hörten. In Köln brach
dann eine Achse des Zuges.
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[Doku]
Das sagte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar am 18.8.2008 in Berlin, nachdem es
Verbraucherschützern gelungen war, ganz leicht an 6 Millionen Datensätze illegal gehandelter
Kunden-Daten zu kommen.
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Mit dieser knappen Presse-Mitteilung beendete DB-Chef Hartmut Mehdorn sein peinliches Ansinnen,
ab Dezember 2008 beim Fahrkartenverkauf am Schalter einen Bedienzuschlag zu erheben.
Das hatte Ende August einen wahren Proteststurm ausgelöst.
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Das sagte immerhin US-Finanzminister Henry Paulson am 19. September 2008, nachdem er den Plan zur
Überwindung der Finanzkrise durch staatliche Übernahme aller faulen Kredite angekündigt
hatte. Sollte die US-Regierung tatsächlich verstanden haben, daß sie mit ihrem bisherigen
Laisser-faire die gesamte Weltwirtschaft fast an die Wand gefahren haben?
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Das denken sicher viele Politiker in Europa, aber ausgesprochen hat es jetzt Ex-Finanzminister Oskar
Lafontaine (Die Linke) der Süddeutschen Zeitung am 4.10.2008.
Das schreibt Harald Martenstein im "Tagesspiegel" vom 5. Oktober 2008.
[Erinnerung an Parolen des
Neo-Liberalismus]
Das schreibt Norbert Blüm (CDU) am 12.10.2008 im "Tagesspiegel". Er war von 1982 bis 1998
Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.
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Das sagte Querdenker und Ex-CDU-Generalsekretär Heiner Geißler im Interview der "Westdeutschen
Zeitung" vom 17.10.2008 zur globalen Finanzkrise.
[mehr]
Das sagte Bundespräsident Horst Köhler am 21. November 2008 in Frankfurt am Main in seiner
Grundsatzrede vor Top-Managern der Bankenwelt. Das deutsche Staatsoberhaupt las den Verantwortlichen
der Finanzkrise mit deutlichen Worten kräftig die Leviten.
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Das schreibt Kommentator Heribert Prantl am 3.12.2008 in der "Süddeutschen Zeitung" und wirft damit
die Frage nach den strafrechtlichen Konsequenzen der Finanzkrise auf.
[mehr]
internationale öko-soziale Marktwirtschaft.«
Das sagte SPD-Chef Franz Müntefering der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (25.1.2009) mit Blick auf die Banken. Warum dann aber die SPD den starken Einfluß von gescheiterten Bankmanagern auf das (mißratene) Finanzmarktstabilisierungs-Gesetz (Banken- Rettungsfonds SoFFin) zuließ, sagte er nicht. [mehr]
Das sagte der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (CDU, 29), am 15. Februar 2009
in Haltern und rief damit allerorten Empörung hervor. Bereits im August 2003 war diese
Polit-Niete (aufgeschnappt im Berliner Regierungsviertel von CSU-lern!) auffällig
geworden, als er sich gegen künstliche Hüftgelenke für ältere Menschen auf
Kosten der Solidargemeinschaft aussprach.
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Damit faßt Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in ihrem neuen Theaterstück Die
Kontrakte des Kaufmanns, das am 16.3.2009 in Wien ‚urgelesen‘ wurde, die absurde
Rationalität der Finanzmärkte treffend zusammen.
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Das schreibt die "Süddeutsche Zeitung" am 18. März 2009 zum
Kölner U-Bahnbau-Skandal. Diese Technik- ahnungslosen Verantwortlichen vergessen
aber, daß wir heute das Internet haben. Und: Das Internet vergißt nichts! Der Dank
geht an die immer ausgefeilteren Archiv- und Such- Techniken.
[mehr]
Das sagte ETH-Professor Paul Embrechts selbstkritisch über die Derivat-Produkte (‚toxic
papers‘) dem "DeutschlandRadio Kultur" für die sehr aufschlußreiche Sendung
"Unterschätzte Risiken Wie die Realität die Finanzmathematik einholt", die am 9. April
2009 um 19.30 Uhr gesendet wurde.
[Transkript der Sendung]
Das sagte CSU-Rebell und direktgewählter Bundestagsabgeordneter Peter Gauweiler im
SPIEGEL-Gespräch (Heft 16/2009 vom 11.4.2009). Und er plädiert für eine
Neuregelung der Listenaufstellung für die Bundestagswahlen.
[mehr]
Damit begründet das CSU-geführte Bundeswirtschaftsministerium die Einführung der
EU-Verpackungsrichtlinie zum 11.4.2009, die dem Betrug am Kunden Tür und Tor
öffnet. Sie hätten auch Nein zum neo-liberalen EU-Ansinnen sagen können und die
Angelegenheit vorm EuGH klären können.
[mehr]
Diese simple Frage mitdenkender Bürger konnten in Berlin die Streithähne
Pro-Reli
und Pro-Ethik nicht beantworten. Und nun
kommt es am 26. April 2009 zum Volksentscheid über die Alternative, der natürlich (angesichts
zu geringer Wahlbeteiligung) gar nichts klären wird. Da Pro-Reli nicht diesen rationalen
Kompromiß zur Abstimmung stellte, mußte das Volksbegehren scheitern. Berlin bleibt weiterhin
in Sachen Religion ein seit 1945 (Anordnung der Sowjet-Macht) in Deutschland bestehender
Sonderfall (Religion ist kein reguläres Schulfach), was trotz allem der Korrektur bedarf.
[mehr]
Das sagte FDP-Parteichef Guido Westerwelle am 17. Mai 2009 zum Abschluß des FDP-Bundesparteitags in
Hannover, auf dem die FDP ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2009 mit dem zentralen Versprechen, die
Bürger trotz der Wirtschaftskrise sofort [also zum 1. Januar 2010] um bis zu 35 Mrd. Euro steuerlich
zu entlasten, beschlossen hat. Anders als die Union seien die Liberalen durchaus nicht der Ansicht,
daß Steuersenkungen erst dann möglich seien, wenn es wieder Wachstum gebe. Eine steuerliche
Entlastung der Mittelschicht sei vielmehr die Voraussetzung für einen Aufschwung in Deutschland,
hieß es in Hannover. In Klartext: Die gelbe (Rum-)Eier-Partei will also Steuersenkungen mit einer
Staatsverschuldung finanzieren. Das wollen Die Linken auch...
[mehr].
Mit diesem Offenbarungseid eröffnete Oberjournalist Hubert Burda (BDZV) am 30. Juni 2009 in der
"
Das sagte am 18. Juli 2009 Hans Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrs- Verbunds Berlin-
Brandenburg (VBB), live im DeutschlandRadio Kultur.
Und er meinte damit das staatseigene Großunternehmen Deutsche Bahn AG, das die Schuld am totalen
S-Bahn-Chaos
in Berlin trage. Seit mindestens 2 Jahren sei die Qualität kontinuierlich abgesackt. Bei den
Werkstätten sei Personal reduziert worden, und mehr als 10 % der Fahrzeuge seien stillgelegt worden.
[mehr]
Das schrieb die De-facto-Regierung des Internets
ICANN allen Regierungen auf
dem Globus ins Stammbuch. Der SPIEGEL berichtet darüber im Heft 33/2009 vom 10.8.2009
auf Seite 81.
[Vom Alphabet zum Internet]
Das schrieb Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff im Leitartikel Aus der Zeit gefallen
(Arbeitstitel: Sedieren auf hohem Niveau) des Berliner "Tagesspiegel" vom 22. August 2009 und
traf damit ins Gelbe und den Nerv der Westerwelle-FDP, die so furchtbar wenig von sozialen
Zusammenhängen versteht, obwohl sie doch den Soziologen
Ralf Dahrendorf zu den Ihren zählte.
[mehr]
Das schreibt der SPIEGEL (Heft 38/2009, Seite 115) am 14.9.2009 zum 1. Jahrestag der Lehman-Pleite.
Steht über einem Artikel vom 25. September 2009 (also kurz vor der Bundestagswahl) auf den inzwischen
berühmten NachDenkSeiten zur
Verbesserung der Qualität politischer Meinungsbildung. Gemeint ist die aktuelle SPD-Spitze.
[mehr]
Das schreibt der Berliner "Tagesspiegel" am 1.10.2009 in seinem Kommentar
Demokratische Passivität und weist damit auf ein großes Problem hin.
Die Umsetzung des Gleichheitspostulats der Demokratie ist hierzulande empfindlich gestört.
[mehr]
A verweist auf B, der alle Verantwortung auf C überträgt, der wiederum hofft, daß er die
Schuld wieder bei A abwälzen kann. Mit diesem System der ‚Abschnittsverantwortung‘
setzen die Verantwortlichen darauf, daß sich die Öffentlichkeit irgendwann entnervt von dem
Streit abwendet und dabei die Schuldfrage vergißt.«
[In Berlin tobt der Kulturkampf]
[
Doppelte Pleite für "Pro Reli"]
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