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Die Strothetal-Brücke im Zuge der neuen B 1 bei Kohlstädt aus der Luft gesehen. Rechts
geht es nach Horn und nach links geht es über die Brücke nach Schlangen, Bad Lippspringe und
Paderborn. Kommt man mit dem Auto aus Richtung Horn, dann wirkt die steile Auffahrt, als wenn man direkt
in den Lipper Himmel fahren würde. Die Brücke wurde 1994 eingeweiht, ist 393 Meter lang und
hat eine Breite von 14,50 Meter.
(Repro: 2007 khd) |
Aus der technischen Baubeschreibung der Brücke:
In den Jahren 1991 und 1992 wurde die Strothetal-Brücke im Zuge der B 1 zwischen Paderborn und
Detmold gebaut.
Die Strothetal-Brücke erhielt neben der herkömmlichen Längsvorspannung mit
nachträglichem Verbund zusätzlich externe Spannglieder ohne Verbund. Während des
Taktschiebens wurden die externen Spannglieder geradlinig in der Schwerelinie des Hohlkastens
geführt. Nach dem Einschieben des Überbaus in die Endlage wurden die verwendeten SUSPA
VI-Spannglieder paarweise entspannt und entkoppelt. Die einzelnen Spannglieder wurden durch
Längsverzug in die endgültige Lage gebracht. Dabei wurden die Kabel durch die Aussparungsrohre
in die unteren Umlenksätteln im Feld und in die oberen Umlenksättel in den Stützachsen
gefädelt.
Bei dieser Brücke wurden damit die genannten Vorteile der externen Vorspannung, das Ablassen der
Spannkraft, der Aus- und Umbau der Spannglieder unter praktischen Baustellenbedingungen demonstriert.
Die erstmals bei der Strothe-Brücke praktizierte Mischbauweise setzte sich als Sondervorschlag im
freien Wettbewerb gegenüber der konventionellen Bauweise durch [Ed: hm, na hoffentlich ist das auch
terrorsicher].
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Inneres der Strothetal-Brücke bei Kohlstädt, die im Zuge des Neubaus der Bundesstraße 1
(B 1) zwischen Horn und Paderborn 1991/92 gebaut wurde. Es ist eine Hohlkastenbrücke mit 4
Längsspanngliedern. Die moderne Brücke wurde im Taktschiebeverfahren gebaut. Eigentlich ist
sie ja eine Seilbrücke nur sieht man davon von außen nichts. Aber es sind
die ‚Seile‘, die ihr Stabilität und Halt geben.
(Repro: 2007 khd) |