Schlangen (Lippe)  —  Die Umgebung – Teil 2 khd
Stand:  3.1.2008   (8. Ed.)  –  File: Heimat/Sch/Schlangen_Umgebung_2.html


Schlangen Diese Seite ist Teil eines Schlangen-Reports. Schlangen war ein armes kleines Dorf im Lippischen, das hauptsächlich von der Landwirtschaft am Südwest- Hang des Teutoburger Waldes (Osning) und des Egge-Gebirges lebte. Heute (2007) ist es eine dörfliche Kleinstadt.

   
  S c h l a n g e n
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Im Rahmen der Gemeinde- Neuordnung wurden 1970 die bis dahin selbstständigen Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und die Reste von Haustenbeck zur Gemeinde Schlangen vereinigt.

Seit den 1960er-Jahren erlebte Schlangen einen regelrechten Bauboom. Bis zur Jahrhundertwende 2000 wuchs Schlangen zu einer Kleinstadt mit rund 10.000 Einwohnern heran. Leider ging damit viel des Charmes des alten Dorfes verloren.

I n d e x :


Schlangen — Liegt in wertvoller Kulturlandschaft


Aus Gebietsentwicklungsplan des Kreises Lippe von 2004: Biotope + Kulturlandschaft (Ausschnitt)
^   Karte der Biotope und Landschaften aus dem Gebietsentwicklungsplan des Kreises Lippe von 2004 *. Die Rot eingerahmte Fläche – die einzige im Kreis Lippe – wird darin als „wertvolle Kulturlandschaft“ bewertet, was wenige Schlänger wissen werden. Die in Grün angelegten Flächen sind die Waldbereiche. Die mit einer Nummer versehenen Teilflächen sind von „landesweiter und regionaler Bedeutung“. [Gesamte Erläuterungskarte 3.3]   (Repro: 2007 – khd-research)

Erläuterung der Nummern: (Auszug)

  55 = Grüte.
  75 = Silberbachtal mit Ziegenberg.
  78 = Waldreservat Egge, lippischer Teil.
  79 = Nördliche Egge, lippischer Teil mit Lipp. Velmerstot, Bielsteinhöhle und Emketal.
  80 = Südlicher lippischer Wald mit Externsteinen zwischen Gauseköte und Strothetal.
  81 = Senne mit Strothe-Niederung, Schlänger Moor und Oberem Furlbach.
  82 = Lippischer Wald von der Dörenschlucht bis zur Gauseköte.
  83 = Hasselbachtal.
  85 = Stapelager Senne mit Ölbach und Augustdorfer Dünenfeld.
 
   

Teutoburger Wald — Mit PESAG-Straßenbahnnetz


Teutoburger Wald mit Straßenbahnnetz der PESAG
^   Der Teutoburger Wald nördlich von Schlangen. Eingezeichnet ist mit roten Linien das frühere Straßenbahnnetz der PESAG, das von Paderborn über Bad Lippspringe, Schlangen und Horn bis Detmold reichte. In Schlangen gab es sogar ein Depot („Wagenhalle“) zum Abstellen von Straßenbahnwagen. Der Betrieb zwischen Schlangen und Horn wurde bereits 1953 eingestellt und durch Busse ersetzt. Von 1958 bis 1959 wurde auch die Strecke von Schlangen nach Paderborn Hbf. in 3 Etappen stillgelegt. [Geschichte der PESAG]   (Repro: 2006 – khd)



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