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Berliner Schloß mit dem alten Nationaldenkmal an der Spree um 1900.
Das Schloß brannte Ende des 2. Weltkriegs aus. Die Ruine wurde 1950 von der DDR gesprengt und
abgetragen, um ein sozialistisches Stadtzentrum mit viel Freiraum zum Aufmarschieren zu schaffen.
(Repro: 2003 khd)
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Seit 1993 wird nun schon über den Wiederaufbau des Berliner Schlosses heftig gestritten, das
Für und Wider immer wieder abgewogen. Über die Jahre entstand mit der Idee eines
Humboldt-Forums auch ein überzeugendes Nutzungskonzept für ein
wiederhergerichtes Schloß.
Aber auch nach der einstimmigen
Jury-Entcheidung Ende November
2008 verstummten die Kritiker nicht.
Vielen (Architekten) ist es ein beleidigender Graus, daß zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Berlins
Mitte statt eines zeitgemäßen Neubaus eine historischer Hülle für den Bau des
Humboldt-Forums bevorzugt wird. Natürlich könnte dieses Forum auch als ein moderner Neubau auf
der Spree-Insel realisiert werden. Aber wo ist er denn der wegweisende, stadtbildprägende Entwurf
für ein modernes Humboldt-Forum. Es gibt ihn nicht. Tatsache ist, der ganzen Architekten-Gilde ist
ein solcher nicht eingefallen, obwohl sie 15 Jahre Zeit hatten! Gegen den protestantischen Barock eines
Schlüter hat es eben die allzuoft belanglose Moderne sehr schwer.
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Der Schloßbrunnen um 1905. Er befindet sich heute als Neptun-Brunnen am Roten Rathaus.
(Repro: 2004 khd) |
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Sprengung des Berliner Schlosses im September 1950. Bereits Ende 1950 war alles platt.
(Repro: 2006 khd) |
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Alter Berliner Weihnachtsmarkt, der seit 1873 auf dem Lustgarten beim Schloß stattfand.
Im Hintergrund der Berliner Dom.
(Repro: 2006 khd) |
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Berliner Dom auf der
Spree-Insel. Er wurde 1905 eingeweiht und im 2. Weltkrieg durch Bomben stark beschädigt.
(Repro: 2006 khd) |
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Die Erinnerung an die Kindheit geht zurück ans Ende der 40er-Jahre. Bereits zu Weihnachten 1945 fand
der alte Berliner Weihnachtmarkt wieder statt. Dieser wurde seit 1873 mit einigen Unterbrechungen immer
auf dem Lustgarten veranstaltet. Sehr groß war er damals nicht aber schön. Es gab auch
einige Karussells, und es duftete nach Weihnachten. Die umliegenden Ruinen von Dom, Museum und
Schloß sowie die Berge von Schutt erinnerten zwar noch an den Bombenkrieg. Aber es war endlich
wieder Frieden in Berlin.
[
Zur Geschichte des Berliner Weihnachtsmarkts]
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Palast der Republik (Ostseite) auf der Spree-Insel, der auch Sitz der Volkskammer der
DDR war. Er war sehr stark mit Asbest belastet.
(Repro: 2005 khd) |
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Palast der Republik (Westseite) um 1990. Er wurde bis zum 2.12.2008 abgerissen, um
Platz für das Humboldt- Forum (mit Schloß-Fassade) zu machen.
(Repro: 2006 khd) |
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Abriß des Palasts der Republik. Er begann im Februar 2006. Im November 2008 ist fast schon alles
abgeräumt. Nur noch die Beton-Treppenhäuser warten auf ihre Beseitigung. Ein Stück
DDR-Geschichte geht zu Ende. Die Keller des Palastes bleiben erhalten und sollen bei der Neubebauung
genutzt werden.
(Foto: 2008 mopo) |
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Simulation des Berliner Schlosses von 2008 auf der Spree-Insel. Links der (reale) Berliner Dom. Auf den
Parkplatz zwischen Dom und Schloß gehört der Neptun-Brunnen, der hier noch fehlt.
(Foto: 2008 tsp) |
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Ostansicht des preisgekrönten Entwurfs des Humboldt-Forums (Schloß-Rekonstruktion) des
italienischen Architekten Francesco Stella. Diese Ostseite wird in moderner Gestaltung gebaut,
während die drei anderen Fassaden in barocker Fassung wiederentstehen sollen.
[Zur Jury-Entscheidung + Fotos]
(Foto: 28.11.2008 mopo) |