Berlin-Grunewald   —  Interessante Fotos – Teil 3 khd
Stand:  2.10.2008   (19. Ed.)  –  File: Heimat/B/Grunewald_Fotos_03.html



Grunewald Diese Seite ist Teil eines größeren Berlin-Reports, der sich mit dem Ortsteil Grunewald beschäftigt. Es verblüffte schon: Internet-Recherchen ergaben im Winter 2006/07, daß im Weltnetz so furchtbar wenig (heimatkundliche) Texte und Fotos über Grunewald verewigt sind. Manches kleine Dorf hat im Internet mehr zu bieten. Mit diesen Seiten soll nun dieses Defizit wenigstens etwas abgebaut werden.

   
  G r u n e w a l d
In Wikipedia, der
freien Enzyklopädie.
 
Auf dieser 3. Foto-Seite wird nicht nur über Grunewald in Wort und Bild einiges berichtet, sondern auch über das benachbarte Schmargendorf, was bislang im Internet noch nicht so recht vorkam. Allerdings habe sich bislang nur ganz wenige alte Fotos angefunden.

I n d e x :


Grunewald — Impressionen (3)


Grunewald -- Der Dianasee      
Grunewald -- Der Hubertussee
^   Grunewald – Der Hubertussee. Er erstreckt sich von der Hubertusallee bis zur Bismarckallee. [Plan]   (Foto: 2006 – wikipedia)


<   Grunewald – Der Dianasee. Er liegt hinter Villen versteckt zwischen Koenigsallee und Winklerstraße. [Plan]   (Repro: 2007 – khd)

Grunewald -- Friedhofskapelle      
^   Kapelle des Grunewald-Friedhofs an der Bornstedter Straße. [Der Friedhof]   (Repro: 2007 – khd)
Grunewald -- Blick auf den Herthasee
^   Blick von der Bismarck-Brücke von 1891 in der Bismarckallee auf den Herthasee.   (Foto: 2006 – wikipedia)

      Es heißt (auch bei
Wikipedia), die Grunewald-Seen Dianasee, Koenigssee, Herthasee und Hubertussee sind Ende der 1880-Jahr bei der Gründung der Kolonie Grunewald künstlich angelegt worden. Das ist richtig, trifft aber die Fakten nicht ganz genau. Denn an diesen Stellen befanden sich schon vorher verlandete Seen in der Form von Fennen (Mooren). Insofern wurden die ursprünglich einmal vorhandenen Seen bis 1890 nur revitalisiert.



Grunewald -- Im Grunewald um 1910      
Grunewald -- Bahnhof um 1900
^   Bahnhof Grunewald. Eine colorierte Grußkarte von um 1900. Der Bahnhof hieß ursprünglich „Hundekehle“.   (Repro: 2007 – khd)


<   Kiefern im Grunewald um 1910.   (Repro: 2007 – khd)

Grunewald -- Gasthaus Hundekehle um 1900      
^   Grunewald – Gasthaus Hundekehle um 1900.   (Repro: 2007 – khd)
      Der Bahnhof im Grunewald wurde bereits am 1. August 1879 als „Bahnhof Hundekehle“ eröffnet.Seit dem ist er für die Berliner Ausgangspunkt zu Ausflügen und Wanderungen durch den Grunwalder Forst. Am 15. Oktober 1884 erhielt dieser Bahnhof den Namen „
Bahnhof Grunewald“. Bis dahin trug der heutige Bahnhof Halensee an der Ringbahn diesen Namen, denn damals reichte der Wald noch bis an die Ringbahn. Mit der Gründung der Kolonie Grunewald änderte sich das. 1899 erhielt der Bahnhof Grunewald ein repräsentatives Empfangsgebäude.

Grunewald -- Hundekehle aus der Luft
^   Grunewald – Blick auf die Hundekehle mit Hundekehlesee (oben rechts).   (Repro: 2007 – khd)




Grunewald -- Halenseestraße mit Stadtautobahn um 1960
^   Grunewald – Halenseestraße mit der neuen Stadtautobahn um 1960. Blick vom neuen Hochhaus am Rathenau-Platz. Dieser 1. Abschnitt der Stadtautobahn mit Tunnel wurde am 26. November 1958 eingeweiht. [Report zum Bau der Stadtautobahn]   (Repro: 2008 – khd)


Grunewald -- Halenseestraße mit Stadtautobahn um 1960
^   Grunewald – Halenseestraße mit der neuen Stadtautobahn um 1960. Im Hintergrund (vor dem Hochhaus) liegt der Rathenau-Platz. [Report zum Bau der Stadtautobahn]   (Repro: 2007 – khd)


Schmargendorf — Alte und neue Fotos (1)


Schmargendorf -- Martin-Luther-Krankenhaus        
^   Schmargendorf – Das ev. Martin-Luther-Krankenhaus mit Park an der Caspar-Theyß-Straße (oben rechts) Ecke Auguste-Viktoria- Straße, die hier die Grenze zum Ortsteil Grunewald bilden. Dieser moderne Bau wurde 1930/31 errichtet.   (Repro: 2007 – khd)
Schmargendorf -- Hochhaus am Roseneck
^   Berlins erstes Wohnhochhaus am Roseneck mit 15 Etagen und 90 Wohnungen – alle mit Südblick. Gebaut 1954/55.   (Repro: 2007 – khd)



Schmargendorf -- Das Rathaus      
^   Schmargendorf – Das Rathaus am Berkaer Platz, gebaut 1900–1902 im märkischen Backsteingotik-Stil. Es ist heute ein beliebtes Standesamt.   (Foto: 2005 – wikipedia)
Schmargendorf -- Die Kreuzkirche
^   Schmargendorf – Die Kreuzkirche von 1929 am Hohen- zollerndamm. Sie ist eine der seltenen Kirchen im Stil des Expressionismus. [Plan]   (Foto: 2006 – wikipedia)



Schmargendorf -- Alte Dorfkirche      
^   Schmargendorf – Die alte Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert an der Breite Straße.   (Repro: 2006 – khd)
Schmargendorf -- Spitzenlast-Kraftwerk
^   Schmargendorf – Kraftwerk an der Stadtautobahn. Rechts der Abzweig nach Steglitz.   (Foto: 2004 – wikipedia)

      Beim Anblick des modernen Gasturbinen-Kraftwerks an der Mecklenburgischen Straße gehen die Gedanken zurück an den Sommer 1945. Denn hier stand bis 1945 ein Kohlekraftwerk. Im Juni 1945 wurde das aber alles von den Russen demontiert und auf Güterzüge verladen. Nur die holzverkleideten Kühltürme blieben stehen. Sogar Frauen wurden damals zur Schwerarbeit des Abbaus abkommandiert. Die Russen mußten sich beeilen, denn für Anfang Juli 1945 war das Einrücken der Westalliierten nach Berlin vorgesehen und das Schmargendorfer Kraftwerk lag dann nicht mehr in ihrem Machtbereich. Ob sie in der Sowjetunion die alten Kraftwerksteile wieder zu einem funktionierenden Elektrizitätswerk zusammensetzen konnten, ist unbekannt.



Schmargendorf -- Autobahnüberbauung Schlangenbaderstraße
^   Wohnmaschine Schlangenbaderstraße –  Am östlichen Schmargendorfer Rand (schon in Wilmersdorf) wurde in den 1960er-Jahren der Steglitzer Abzweig der Stadtautobahn (A 104) brutal durch bewohntes Gebiet geschlagen. Erst die Anwohner der Steglitzer Schildhornstraße konnten diesen Unsinn stoppen. Zu beiden Seiten der Wiesbadener Straße wurde die A 104 mit einem riesigen Wohngebäude überbaut. Der Bau dieser überflüssigen Autobahn gilt heute (2008) als städtebaulicher Fehler.   (Repro: 2007 – khd)



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