F O R S C H U N G S F Ö R D E R U N GÄrztepfusch und Schlamperei
Das Urteil ist hart: Eine "unglückliche Verkettung von verschiedenen Umständen", aber auch "mangelnde Sorgfalt und erhebliche Versäumnisse" haben dazu geführt, dass im St.-Hedwig-Krankenhaus 47 Patienten Knieprothesen falsch eingesetzt bekamen.
Aus: Der Tagesspiegel, Berlin, 20. Dezember 2007, Seite 9 (Berlin). [Original=2442493]BERLIN (Tsp). Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Gesundheitsverwaltung eingesetzte Arbeitsgruppe in ihrem Abschlussbericht, der dem Tagesspiegel vorliegt. Diese "Versäumnisse" betreffen sowohl "Sortierung und Freigabe der Knieprothesen, als auch die Verantwortung der operierenden Ärzte". Und offenbar hätten nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mindestens 2 der in der Klinik ehemals tätigen Chirurgen gar nicht operieren dürfen.
Die beiden niedergelassenen Mediziner hätten in einem Krankenhaus allenfalls beratend tätig sein dürfen. Die Zulassungsordnung verbiete niedergelassenen Hausärzten die Arbeit als Operateur. "Die Klinik hat sich kostengünstige Ärzte von außerhalb geholt", sagte KV-Experte Uwe Kraffel dem Tagesspiegel. Nur in Ausnahmefällen hätten niedergelassene Ärzte erst ab 2007 die Möglichkeit gehabt, zusätzlich in einem Krankenhaus zu arbeiten. Die Chirurgen im St.-Hedwig-Krankenhaus hätten dies jedoch unerlaubt getan, sagte Kraffel. Die KV prüft disziplinarische Mittel gegen die Mediziner. Mindestens einer der Ärzte hatte nach Tagesspiegel-Informationen auch in einem anderen Berliner Krankenhaus operiert. Auch dort hatte man sich von dem Mediziner getrennt.
Im August dieses Jahres wurde bekannt, dass Ärzte des St.-Hedwig-Krankenhauses die englische Aufschrift "Non-Modular Cemented" auf neuen Kniegelenken irrtümlich als "nicht zementpflichtig" übersetzt hatten und 47 Patienten falsch eingesetzt hatten. Wenige Tage später stand fest, dass dort und in weiteren Kliniken auch fehlerhafte Hüftprothesen verwendet worden sind. Die künstlichen Hüftgelenke wurden zwar richtig eingesetzt, bestehen aber aus fehlerhaftem Material und drohen zu brechen. Der Hersteller habe sie Ende 2004 vom Markt genommen geworden, ohne dass der Klinik dafür Gründe genannt worden seien, so das St.-Hedwig-Krankenhaus. Nachdem sich ein Patient im Januar 2005 mit einem fehlerhaften Implantat gemeldet habe, habe die Klinik den Hersteller gefragt, ob es sich um ein serienmäßig fehlerhaftes Modell handelt. Die Firma habe das erst im Juni 2007 bestätigt.
Doch offenbar hätte das St.-Hedwig- Krankenhaus solche endoprothetischen Operationen gar nicht durchführen dürfen: Das sah wie berichtet der Krankenhausplan wegen eines allgemeinen Überangebots in Mitte nicht vor. Jetzt gibt es solche Eingriffe dort auch nicht mehr. Aus dem St.-Hedwig-Krankenhaus hieß es, man habe den Senat bei der Überprüfung der Vorgänge unterstützt und Versäumnisse aufgearbeitet. Inzwischen werden man von Experten der "Zeppelin University" in Friedrichshafen beraten. Gegen die Herstellerfirma der Kniegelenke behalte man sich aber rechtliche Schritte vor: Eine Unternehmensvertreterin war bei der erstmaligen Verwendung der Prothesen dabei, und soll offenbar nicht auf die richtige Handhabung der Kunstgelenke hingewiesen haben.
Ungeachtet dessen liegt für Gesundheitspolitiker Wolfgang Albers (Linke) die Hauptverantwortung bei den Chirurgen. "Wenn ich ein Implantat einbaue, muss ich mir den gesamten Prothesensatz vorher genau anschauen", sagt der gelernte Chirurg. "Die Verantwortung liegt maßgeblich bei den Operateuren", sagt auch CDU-Gesundheitspolitiker Mario Czaja. Von den Medizinern war keine Stellungnahme zu erhalten.
Bis zu 25.000 Euro Schmerzengeld fordert Rechtsanwalt Jörg Heynemann für die Betroffenen. Der Berliner Medizinrechtler vertritt 4 Patienten mit einem Knieleiden. Bisher habe die Versicherung des St.-Hedwig-Krankenhauses jedoch nur "viel zu geringe Summen von 5000 Euro" geboten.
Um fehlerhafte Produkte oder Behandlungsdefizite leichter zu erkennen, soll ein bundesweites Verzeichnis für dauerhafte Implantate erstellt werden. "Langzeituntersuchungen sind für die Qualitätssicherung unerlässlich", sagt Ärztekammer-Präsident Günther Jonitz, der die Erstellung eines Registers befürwortet. Das Land Berlin will bis Jahresende zu einer bundesweiten Anhörung einladen.
D A S P H A R M A - K A R T E L LTabakindustrie zahlte üppige Gelder an Mediziner
Rund 20 renommierte Mediziner aus Deutschland haben für ihre Forschungen zum Teil hohe Summen vom Tabakkonzern Philip Morris kassiert. Nach Informationen des SPIEGEL zählen zu den Empfängern Kardiologen, Pathologen, Biophysiker und ein designierter Uni-Rektor.
Aus: Spiegel Online 4. Oktober 2008, ??.?? Uhr MESZ (nur elektronisch publiziert). [Original]HAMBURG (sp). Nach Informationen des SPIEGEL geht aus einem Strategiepapier des Konzerns von 1998 hervor, dass Wissenschaftler gewonnen werden sollten, um damit die Glaubwürdigkeit der Tabakindustrie zu erhöhen.
Auf der Liste der deutschen Empfänger stehen Kardiologen, Pathologen, Biophysiker und ein designierter Universitätsrektor. Vor 2 Wochen war bekannt geworden, dass Professor Eckart Fleck vom Deutschen Herzzentrum in Berlin 937.000 Euro Forschungsgelder von der Philip Morris Research Foundation bekommen hatte.
Die Wissenschaftler geben an, Philip Morris habe keinen Einfluss auf die Forschung genommen. Inzwischen ist aber ein Streit darüber entbrannt, ob Mediziner generell Geld von der Tabakindustrie annehmen sollten. Gerhard Sybrecht vom Universitätsklinikum des Saarlands fordert gegenüber dem SPIEGEL einen Ehrenkodex. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass mit dem Tabakgeld "viel manipuliert und viel Nonsens geforscht" worden sei. Die Annahme der Zahlungen sei für Mediziner zudem moralisch "bedenklich", und die Sponsoren seien von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie "geächtet" worden, so Sybrecht.
D A S P H A R M A - K A R T E L LEU vermutet Pharma-Kartell
Die EU-Kommission hat Pharmaunternehmen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Kartellrecht durchsucht. Die Kommission habe bereits am Montag in mehreren Mitgliedsstaaten mit den unangemeldeten Nachprüfungen begonnen, erklärte die Wettbewerbsaufsicht am Dienstag in Brüssel.
Aus: Handelsblatt, Düsseldorf, 25. November 2008, Seite ?? (Unternehmen). [Original]BRÜSSEL/FRANKFURT (HB). Es gebe Hinweise, dass die nicht namentlich genannten Firmen verbotene Kartellabsprachen getroffen und ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht hätten. Bei den deutschen Pharmafirmen Boehringer Ingelheim und Merck hieß es, bei ihnen habe es keine Durchsuchungen gegeben. Ein Sprecher des Leverkusener Bayer-Konzerns sagte, ihm sei von einer solchen Untersuchung nichts bekannt.
Der Kommission zufolge ist die Überprüfung noch in einer frühen Phase. Daher bedeute es nicht, dass durchsuchte Unternehmen sich auch wettbewerbsschädlich verhalten hätten, teilte sie mit. Die Razzien stünden zudem nicht in Zusammenhang mit der zu Jahresbeginn eingeleiteten Untersuchung der Branche. Allerdings merkten die Wettbewerbshüter an, mit dem dadurch gewonnenem Wissen habe die Kommission erkannt, wie sie in dem neuen fall vorgehen müsse.
Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes will Freitag [28.11.2008] einen Bericht zur Sektorüberprüfung vorlegen. Darin würden mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen zufolge die Unternehmen für die Art und Weise kritisiert, wie sie ihre Patente verlängerten und bei Rechtsstreitigkeiten gegen Generika-Anbieter vorgingen.
Kroes hatte bei Start der Untersuchung im Januar den Verdacht geäußert, dass die Firmen mit illegalen Absprachen und dem Missbrauch ihrer Patente den Marktstart günstiger Nachahmermedikamente verzögert haben. Mit der Androhung von Geldstrafen oder anderer Sanktionen für einzelne Unternehmen wird am Freitag noch nicht gerechnet.
Durchsuchungen hatte es zu Jahresbeginn sowohl bei den Herstellern von Originalpräparaten wie auch bei Generikafirmen gegeben, darunter die britischen Konzerne AstraZeneca und GlaxoSmithKline, dazu Pfizer und Merck & Co aus den USA. Auch die französische Sanofi-Aventis, sowie die Generikahersteller Teva aus Israel und Sandoz, die Generikatochter des Schweizer Novartis-Konzerns, waren betroffen.
P H A R M A - S K A N D A L EWie Patienten betrogen werden
Aus: ZDF, Mainz, 9. Dezember 2008, 21.00 Uhr MEZ (Frontal21). [Original]P harmaunternehmen können in Deutschland nach Einschätzung verschiedener Experten fast ungestört ihre Profitinteressen verfolgen. Das geht zu Lasten der Patienten, wenn dabei Nebenwirkungen verschwiegen, Selbsthilfegruppen instrumentalisiert oder Politiker, Ärzte und Heilberufe mit Gefälligkeiten umworben werden. Christian Esser und Astrid Randerath decken in der Frontal21-Dokumentation "Das Pharma-Kartell" auf, wie dieses System funktioniert.
Uwe Dolata ist Korruptionsexperte der Kriminalpolizei, ermittelt immer wieder gegen verschiedene Pharmafirmen. "Sehr perfide" nennt er die Methoden der Pharmaindustrie. "Sie geht vor mit einem Netzwerk der Korruption, das sie über Deutschland ausgeworfen hat", sagt Dolata. Politik, Verwaltungen, niedergelassene Ärzte und Krankenkassen seien vom Einfluss der Pharmalobby durchdrungen. "Sie nimmt Einfluss direkt oder indirekt, sie begeht Sponsoring, sie füttert an." Auch Forschungsberichte und Universitäten würden beeinflusst.
Wichtigstes Ziel ist dabei offenbar immer, Medikamente gewinnbringend zu verkaufen. Auch fragwürdige Mittel werden nach Ansicht von Kritikern in den Markt gedrückt, eine Gefährdung der Patienten in Kauf genommen. "Der auch in der Öffentlichkeit immer noch vorherrschende Irrglaube, ein Arzneimittel, was zugelassen ist, ist sicher, ist eindeutig nicht richtig", sagt Professor Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
Insider berichtet
Das bestätigt auch ein Pharma-Insider, der für Frontal21 erstmals vor die Kamera geht. John Virapen ist ein ehemaliger Geschäftsführer des Pharmariesen Lilly in Schweden. "Sie verkaufen Ihnen gefährliche Medikamente, um Geld zu machen", sagt er. "Falls sie denken, dass die Pharmaindustrie Medikamente auf den Markt bringt, um Ihnen zu helfen, vergessen Sie es." Die Unternehmen streiten dies dagegen ab. Der Pharmariese Lilly etwa betont, das für das Unternehmen, "die Qualität seiner Produkte und Sicherheit der Patienten an erster Stelle stehen."Auch Monika Kranz fühlte sich wahrscheinlich sicher, als sie das Antidepressivum "Zoloft" der Firma Pfizer einnahm. Sie litt jedoch unter Nebenwirkungen, zwei Wochen nach Beginn der Therapie nahm sich die fast 50-Jährige das Leben. "Meine Frau könnte heute noch am Leben sein, wenn Pfizer rechtzeitig informiert hätte über die Risiken des Medikaments", glaubt ihr Mann Lothar Schröder. Antidepressiva vom Wirktyp wie "Zoloft" - so genannte Wiederaufnahmehemmer (SSRI) - können eine erhöhte Selbstmordneigung auslösen. Warnungen waren in den USA bereits seit langem bekannt, als Monika Kranz das Mittel einnahm. Im deutschen Beipackzettel wurde im April 2005 jedoch noch nicht davor gewarnt.
"Selbsthilfegruppen instrumentalisiert"
Den guten Ruf ihrer Produkte lässt sich die Pharmaindustrie einiges kosten: 40 Prozent der Einnahmen fließen ins Marketing, erklärt der Pharmakologe und Korruptionsexperte Peter Schönhöfer. Nur 10 Prozent werden dagegen in die Produktentwicklung und Forschung investiert. "Das heißt, es geht viel mehr in Werbung, Information, in Unterstützung von Menschen, die die Produkte fördern, als in die Entwicklung neuer Produkte", sagt Schönhöfer.Auch Selbsthilfegruppen werden nach Angaben des Korruptionsexperten für Marketingzwecke instrumentalisiert. Mitte der 80er Jahre habe die Pharmaindustrie die Patientenorganisationen als Marketingagenten entdeckt. "Wenn sie finanziert werden, geben sie den Finanzierern zurück, dass sie für deren Produkte werben", sagt Schönhöfer. "Nicht alle, aber viele Selbsthilfegruppen sind nicht besser, als der verlängerte Arm der Pharmaindustrie."
"Korruption beginnt im Stillen"
Besonders wichtige Produkt-Verteiler sind laut Schönhöfer auch manche Ärzte. "Das ist leider eine verbreitete Spezies von Medizinexperten, die gegen Geld verzerrte Informationen verbreiten, Produkte loben, ohne auf die Risiken hinzuweisen." Das sei nicht akzeptabel. "Solche Experten sind das, was wir in unserem Slang als "Mietmäuler" bezeichnen. Sie reden das, was ihnen vorgesetzt wird, nicht um den Patienten oder die Ärzte zu informieren, sondern um ihnen Fehlinformationen, blumenreich zu vermitteln", sagt Schönhöfer.Wenn Pharmavertreter einen verschreibenden Arzt für ihre Produkte gewinnen können, kann das enormen Umsatz bringen. Deshalb sind auch niedergelassene Ärzte ein wichtiges Ziel für manche Unternehmen. Ermittler Dolata berichtet, dass Korruption immer "im Stillen" beginne. "Mal eine Einladung zum Essen oder auch das Anbieten von Software, von Hardware für die Arztpraxis oder eben Annehmlichkeiten, die geboten werden, Reisen in Form von Vorträgen." Die Pharmaindustrie investiere viel Geld, um Abhängigkeiten zu schaffen. Etwa 90 Prozent der Fortbildungen für Ärzte seien von der Pharmaindustrie gesponsert, sagt Dolata.
Schwierige Ermittlungen
Vor juristischen Konsequenzen müssen die Pharmamanager aus Dolatas Sicht bisher wenig Sorge haben. "Die Pharmaindustrie kann ganz entspannt den Ermittlungsbehörden, den Polizeien, den Staatsanwaltschaften und den Gerichten entgegensehen, weil es noch keine Verurteilung in Deutschland gegeben hat, die auf Bestechung, Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr, auf Korruption durch die Pharmaindustrie zurückzuführen ist, die auch eine Abschreckung darbieten könnte", sagt der Fahnder.In München etwa fanden Ermittler heraus, dass vermutlich tausende Klinikärzte bestochen wurden. Tausende Strafverfahren wurden eingeleitet und meistens wieder eingestellt. Verurteilt wurden bisher Ärzte und kleine Pharmavertreter, Pharmamanager blieben in der Regel ungestraft. Für Dolata steht fest: "Die Pharmaindustrie kann in Deutschland eigentlich machen, was sie will." [ZDF-Pressemitteilung zur ADHS-Arznei Strattera]
V E R Ä N D E R E N I E E I N M O L E K Ü L . . .Gerüchte um Schlafmittel Contergan
Aus: Der Spiegel 8/2009, 16. Februar 2009, Seite 127 (Wissenschaft). [Original suchen]
HAMBURG. Der Arzneimittelhersteller Grünenthal widerspricht dem Verdacht, dass das 1957 auf den Markt gebrachte Schlafmittel Contergan in einem Nazi-Konzentrationslager entwickelt wurde.
Diesen Artikel
gibt es auch inDer Sprecher der rund 450 britischen Contergan-Opfer behauptet, dass KZ-Ärzte den fatalen Wirkstoff Thalidomid bereits während des Krieges in Auschwitz-Monowitz als Gegenmittel zum Nervengas Sarin entwickelt hätten. Das gehe aus einem neu entdeckten Dokument hervor.
Die Meldung sorgte vorige Woche für große Aufregung bei den weltweit über 6000 Contergan-Geschädigten. Doch Prüfungen ergaben, dass das Schriftstück kaum Beweiskraft hat. Thalidomid wurde 1954 von 3 Grünenthal-Mitarbeitern entdeckt, heißt es nun in einer Stellungnahme der Pharmafirma. Wir sind der alleinige Inhaber des Patents (18.Mai 1954, Nr. 1.074.484).
Auch der allerdings umstrittene argentinische Historiker Carlos De Napoli stellt in einem neuen Buch die Behauptung auf, dass die IG Farben bereits 1944 die chemische Formel für Thalidomid gekannt und unter der Bezeichnung 4589 an KZ-Häftlingen erprobt habe. Die deutsche Contergan-Stiftung will dem Verdacht jetzt weiter nachgehen.
F O L G E D E R M A R K T R A D I K A L E N I D E O L O G I EDünger für Krebszellen
Von Ärzten millionenfach verordnet, stellt sich nun heraus, dass da Analog-Insulin [gentechnisch hergestellte Variante des normalen Insulins] LANTUS das Krebswachstum befördern kann. Daten von fast 130.000 deutschen Diabetikern wurden ausgewertet. Der Befund: Knapp 3500 Krebsfälle pro Jahr könnten auf Lantus [Hersteller ist Sanofi-Avantis] zurückzuführen sein.
Hinweis auf: Der Spiegel 27/2009, 29. Juni 2009, Seite 104106 (Wissenschaft) von MARKUS GRILL + VERONIKA HACKENBROCH. [Original suchen][Ed-1.7.2009: Auch wenn die bisherigen Studien noch nicht ausreichen werden, um Lantus vom Markt zu nehmen, sollten Diabetiker schon jetzt von sich aus auf die Anwendung dieses Kunst-Insulins verzichten.]
G R I P P E - M A S S E N I M P F U N GImmer mehr Bestechungsvorwürfe gegen Ärzte
[Ed: Bereits 2006 hatte Transparency International sehr deutlich auf die enorme Korruption im deutschen Gesundheitswesen hingewiesen, passiert ist darauf nichts. Auch die Qualitäts-Journalisten schwiegen jahrelang...]
Aus: Saarländischer Rundfunk, Saarbrücken, 3. September 2009, 9.00 Uhr MESZ (Nachrichten). [Original]BERLIN. Gegen niedergelassene Ärzte in Deutschland werden immer neue Bestechungs-Vorwürfe laut. Laut Kaufmännischer Krankenkasse erhalten Mediziner nicht nur von Krankenhäusern Prämien sondern beispielsweise auch von Sanitätshäusern und Hörgeräte-Akustikern.
Die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft schätzt, dass Kliniken in mehreren hunderttausend Fällen so genannte "Fang-Prämien" an Ärzte gezahlt haben, die ihre Patienten dafür nur in bestimmte Krankenhäuser eingewiesen haben.
Immun gegen die Impfung
Kinderärzte rebellieren, Frauenärzte warnen: Die Impfkampagne gegen die Schweinegrippe gerät in Verruf. Sind die Deutschen Versuchskaninchen in einem gigantischen Pharma-Experiment?
Hinweis auf: Der Spiegel 43/2009, 19. Oktober 2009, Seite 140142 (Wissenschaft) von VERONIKA HACKENBROCH + GERALD TRAUFETTER. [Original suchen][ Aktuelles von der Schweinegrippe-Pandemie ]
| Abteilungen und Rubriken des khd-research.net | |||
|
|
|
|
|
| Die "BSE-Page" und "t-off" sind viel beachtete Publikationen des khd-research.net | |||
|