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Verursacher der Treibhausgas-Emissionen
CO2-Emissionen in Millionen Tonnen. 1)
Stand: 2009 Quelle: Energy Information Admin. + Internet-Recherchen.Rang Land CO2-Emission pro Jahr Anm. 1990 2002 2004 2007 1. China Mio. t 4082 Mio. t 4707 Mio. t 6028 Mio. t 2. U.S.A. * 4847 Mio. t 5592 Mio. t 5912 Mio. t 5769 Mio. t 2) 3. Rußland Mio. t 1498 Mio. t 1685 Mio. t 1587 Mio. t 4. Indien Mio. t 982 Mio. t 1113 Mio. t 1324 Mio. t 5. Japan Mio. t 1145 Mio. t 1262 Mio. t 1236 Mio. t 6. Deutschland * 979 Mio. t 834 Mio. t 862 Mio. t 798 Mio. t 3) 4) 7. Kanada Mio. t 532 Mio. t 588 Mio. t 573 Mio. t 8. Großbritannien Mio. t 520 Mio. t 580 Mio. t 523 Mio. t 9. Südkorea Mio. t 467 Mio. t 497 Mio. t 489 Mio. t 10. Iran Mio. t Mio. t 402 Mio. t 466 Mio. t 11. Italien Mio. t 437 Mio. t 485 Mio. t 438 Mio. t 12. Mexiko Mio. t Mio. t Mio. t 438 Mio. t 13. Südafrika Mio. t Mio. t 430 Mio. t Mio. t 14. Australien Mio. t 340 Mio. t Mio. t 396 Mio. t 15. Indonesien Mio. t Mio. t Mio. t 377 Mio. t 16. Frankreich Mio. t 384 Mio. t 406 Mio. t 369 Mio. t 17. Saudi-Arabien Mio. t Mio. t Mio. t 358 Mio. t 18. Brasilien Mio. t Mio. t Mio. t 347 Mio. t 19. Spanien Mio. t 296 Mio. t Mio. t Mio. t 20. Niederlande Mio. t 178 Mio. t Mio. t Mio. t 1) Länder-Reihenfolge nach dem Stand 2007. Mit * markierte Werte sind aus Relativangaben berechnet worden.
2) Zunahme von 1990 bis 2004: +19,2 %.
3) Abnahme von 1990 bis 2004: 16,0 %. Hauptsächlich wg. Zusammenbruchs der DDR-Industrie.
4) Abnahme von 1990 bis 2007: 18,5 %.
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Kohlendioxid-Emissionen in Tonnen (t) pro Kopf im Jahr 2007. Die Grafik macht deutlich, vor welchem Riesenproblem die Menschheit steht. Denn um sicher katastrophale Folgen der Erderwärmung zu vermeiden, muß ab sofort (ab 2010) die jährliche Emission von Kohlendioxid auf 2 t pro Mensch auf Dauer reduziert werden. Ob das gelingen kann? (Grafik: 30.11.2009 khd)
HAMBURG. Die Industriestaaten haben sich 1997 auf der UN- Klimakonferenz im japanischen
Kyoto in einem Protokoll zur Reduzierung von 6 Treibhausgasen verpflichtet. Danach soll ihr
Ausstoß bis 2012 um mindestens 5 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Das
Kyoto-Protokoll gilt als erster Schritt, um
den menschengemachten Treibhauseffekt (Erderwärmung) zu bremsen.
Da Rußland am 18. November 2004 dem Kyoto-Protokoll offiziell beigetreten ist, konnte dieses
verbindlich werden. Um das Vertragswerk in Kraft zu setzen, mußten ihm 55 Staaten beigetreten sein,
auf die mindestens 55 Prozent des Kohlendioxid- Ausstoßes der Industrieländer von 1990
entfallen.
Nach dem formellen Beitritt Rußlands trat das Protokoll laut Vertragstext 90 Tagen später in
Kraft. Bis Mittwoch hatten es 141 Staaten ratifiziert. Auf sie entfallen 61,6 % des
Kohlendioxidausstoßes der Industriestaaten von 1990.
Grundlage des Kyoto-Protokolls ist die Klimaschutzkonvention des Erdgipfels von Rio de Janeiro von 1992.
Darin hatte die Staatengemeinschaft unter anderem vereinbart, den Ausstoß der Treibhausgase so zu
begrenzen, daß sich die Ökosysteme auf natürliche Weise den Klimaänderungen
anpassen können und die Nahrungsmittelerzeugung nicht bedroht wird.
Das Gas Kohlendioxid verursacht rund die Hälfte des menschengemachten Treibhauseffekts. Zu den im
Kyoto-Protokoll aufgeführten Treibhausgasen zählen zudem Methan, Lachgas, perfluorierte und
teilhalogenisierte Kohlenwasserstoffe sowie Schwefelhexafluorid. Daneben gibt es einen natürlichen
Treibhauseffekt, der für eine Durchschnittstemperatur auf der Erde von etwa 15 Grad sorgt.
Ein konkretes Regelwerk zum Kyoto-Protokoll wurde 2001 in Bonn und Marrakesch (Marokko) vereinbart,
nachdem die USA den Verhandlungen den Rücken gekehrt hatten. Zur Erfüllung ihrer
Klimaschutzziele dürfen die Industrieländer auch mit Emissionsrechten handeln, Projekte zur
umweltfreundlichen Entwicklung in ärmeren Ländern finanzieren oder Projekte in anderen
Industrieländern fördern etwa energieeffizientere Kraftwerke in Osteuropa. Zudem
dürfen Wälder und Böden in bestimmten Grenzen als Klimaschutzbeitrag einberechnet werden,
da sie Kohlenstoff speichern.
2. Das Kyoto-Protokoll tritt in Kraft
Aus: Yahoo-News,
15. Februar 2005, 14.45 Uhr MEZ (Umweltpolitik).
[Original]
3. Temperatur des Atlantik-Wassers im Jahr 2005
Temperaturverteilung des Atlantik-Meerwassers an der Oberfläche des Golfstroms vor der
US-Ostküste (schwarz). Die Leistung der Wärmepumpe ist durch den Treibhauseffekt bereits
erheblich gesunken um etwa 30 %. Denn der Rückfluß kalten Wassers in der Tiefe des
Atlantiks von Grönland in Richtung Karibik ist u. a. durch das Schmelzen des
grönländischen Eispanzers massiv gestört. Europas Winter werden sehr viel kälter
werden.
(Foto: 2005 NASA)
[mehr]
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6. Klima-Szenarien des IPCC für Modell-Rechnungen
Der Klimarat der Vereinten Nationen (UN), das International Panel on Climate Change
(IPCC) hat bereits im Jahr 2000 eigene Klima-Szenarien
vorgestellt (SRES). Diese tragen die Bezeichnungen A1, A2, B1 und B2, wobei diese teilweise noch nach
weiteren Aspekten untergliedert werden. Sie dienen als Vorschrift für entsprechende
Computer-Modelle (Simulationen) des Weltklimas. Das IPCC beschreibt diese Klima-Szenarien so:
The Emission Scenarios of the IPCC Special Report on Emission Scenarios (SRES)
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8. Die teuersten Stürme Europas
Die teuersten Stürme in Europa seit 1970
Tote und Höhe der Gesamtschäden in Milliarden Euro
Stand: Anfang 2007
Quelle: Münchner Rück + Eigene Recherchen im Internet.
Jahr
Monat
Sturm
(Name)Tote
Gesamt-
SchadenDavon
versichertAnm.
1972
Nov.
?
?
Mrd. Euro
Mrd. Euro
1987
Okt.
87J
17
3,70 Mrd. Euro
3,10 Mrd. Euro
1990
Jan.
Daria
94
6,85 Mrd. Euro
5,10 Mrd. Euro
1990
Feb.
Vivian
52
3,20 Mrd. Euro
2,10 Mrd. Euro
1990
Feb.
Wiebke
64
2,26 Mrd. Euro
1,30 Mrd. Euro
1990
Feb.
Herta
30
1,95 Mrd. Euro
1,30 Mrd. Euro
1999
Dez.
Lothar
110
11,50 Mrd. Euro
5,90 Mrd. Euro
1999
Dez.
Martin
30
4,10 Mrd. Euro
2,50 Mrd. Euro
1999
Dez.
Anatol
20
3,00 Mrd. Euro
2,40 Mrd. Euro
2002
Okt.
Jeanett
37
2,60 Mrd. Euro
1,70 Mrd. Euro
2005
Jan.
Erwin
18
5,80 Mrd. Euro
2,50 Mrd. Euro
2007
Jan.
Kyrill
43
8,00 Mrd. Euro
Mrd. Euro
1)
Mrd. Euro
Mrd. Euro
1) Derzeit noch Schätzwerte.
9. CO2-Emission bei der Stromerzeugung
CO2-Emission von Kraftwerken
In Gramm pro erzeugte Kilowattstunde elektrischer Strom, wobei nicht nur der Betrieb, sondern der
gesamte Lebenszyklus von Anlagen inklusive aller Produktionsschritte berücksichtigt ist.
Stand: 2006
Quelle: Öko-Institut (Darmstadt) 1) + Eigene Recherchen im Internet.
Nr
Kraftwerksart
CO2-Emission
Anm.
1
Braunkohlekraftwerk
1153 g/kWh
2
Steinkohlekraftwerk
949 g/kWh
3
Erdgaskraftwerk
428 g/kWh
4
Solarzelle (multikristallin)
101 g/kWh
5
Erdgas-Blockheizkraftwerk
49 g/kWh
6
Wasserkraftwerk
40 g/kWh
7
Kernkraftwerk (ohne Entsorgung)
32 g/kWh
8
Windpark
24 g/kWh
1) Zitiert nach SPIEGEL 12/2007, Seite 43.
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