Bahn-Impressionen — Berlins Eisenbahn-Tunnel – Teil 2 khd
Stand:  28.4.2008   (4. Ed.)  –  File: Bahn/Ex/Eisenbahn_Tunnel_Berlin_2.html



Deutsche Bahn Diese Fotostrecke ist Teil eines Bahn-Reports. Im Rahmen der Realisierung des neuen Berliner Eisenbahn-Kreuzes baute die Deutsche Bahn (DB) ab 1996 zwischen Gleisdreieck und dem Lehrter Bahnhof an der Stadtbahn einen 3,6 km langen Eisenbahn- Tunnel. Dieser besteht aus 4 parallel verlaufenden Tunnelröhren, die im Schildvortrieb gebaut wurden.

Leider gibt es nur wenige (öffentliche) Fotos vom eigentlichen Bau des Tunnels. Dennoch können im folgenden einige späte Stationen des Neubaus im digitalen Bild präsentiert werden.

Alle Fotos unterliegen bei kommerzieller Verwertung dem Copyright. Bei mit "DB" gekennzeichneten Fotos liegt dieses bei der Deutschen Bahn AG, ansonsten bei: © khd — 2003–2006. All rights reserved.


I n h a l t :
Der Eisenbahn-Tunnel

Nach dem im Juli 1992 von der Bundesregierung beschlossenen Pilzkonzept für den Ausbau des Eisenbahnknotens Berlin mußte unter anderem eine neue, viergleisige Bahnstrecke für Fern- und Regionalzüge gebaut werden. Diese Bahnstrecke führt vom Südring an der Papestraße bis zum Nordring, wobei das eigentliche Stadtzentrum mit Regierungsviertel in Nord-Süd- Richtung unterquert wird.

Zwischen dem Lehrter Bahnhof, dem künftigen Zentralbahnhof Berlins, und dem Bereich um den Potsdamer Platz, durchfährt die neue Strecke bis zum Gleisdreieck ein 3,6 km langes Tunnelsystem. Die Untergrundverhältnisse in diesem Bereich sind durch glaziale und post-glaziale Sande, Findlinge und Mergel bestimmt. Der Grundwasserspiegel wird nur wenige Meter unter dem Gelände angetroffen.

Die Gleise unter dem Tiergarten und dem Landwehrkanal verlaufen in jeweils 4 parallelen, eingleisigen Tunnelröhren, die mit Hydroschild- Maschinen hergestellt wurden. Die Tunnelwandung besteht aus vorgefertigten Beton- Tübbingen, die mit umlaufenden Elastomer- Profilen gegen das Grundwasser abgedichtet sind.

Südlich des Landwehrkanals wurde am Gleisdreieck der Tunnelmund aus 6 miteinander verbundenen Senkkästen hergestellt. Diese wurden an der Oberfläche betoniert, und später mit der Caisson- Technik in ihre Endlage auf etwa 24 m unter Grund abgesenkt.

Die übrigen Tunnelabschnitte, einschließlich des unterirdischen Regionalbahnhofs am Potsdamer Platz und des unteren Teil des Lehrter Bahnhofs, wurden in offener Bauweise hergestellt. Die tiefen Baugruben waren als geschlossene Tröge, mit Ortbeton- Schlitzwänden und einer Unterwasserbetonsohle ausgelegt, woraus das Grundwasser abgepumpt wurde.

  Ab 2006


Ausfahrt eines ICE aus dem Nord-Süd-Tunnel am Gleisdreieck
^   Ein ICE-T bei der Ausfahrt aus dem neuen Nord-Süd-Eisenbahntunnel am Gleisdreieck. Im Hintergrund ist noch die alte Stahlbrücke der U-Bahn zu sehen, die 2006/07 durch einen Neubau ersetzt wurde.   (Foto: 2006 – DB)


Regional-Express nach Verlassen des Nord-Süd-Tunnels am Gleisdreieck
^   Ein Regional-Express (RE) der Linie RE 4 nach dem Verlassen des Nord-Süd- Eisenbahntunnels am Gleisdreieck. Der Doppelstock-Wendezug mit E-Lok der Baureihe 114 ist auf dem Weg nach Ludwigsfelde.   (Foto: 2007 – DB)


ICE nach Verlassen des Nord-Süd-Tunnels am Gleisdreieck
^   Ein InterCityExpress (ICE) nach dem Verlassen des Nord-Süd- Eisenbahntunnels am Gleisdreieck. Im Hintergrund Hochäuser der Daimler-City und das Zeltdach des Sony-Centers am Potsdamer Platz.   (Foto: 2007 – DB)



  ANHANG


(to-be done).



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