1934: Der deutsche Ingenieur Hermann Kemper erhält das Reichspatent mit der Nummer 643316.
Das Patent beschreibt die Grundlagen einer Magnetschwebebahn.
1969: Das Bundesministerium für Verkehr gibt eine Hochleistungs-Schnellbahn-Studie in
Auftrag. Untersucht werden zunächst Kurzstator- Varianten.
1971: Die Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) stellt einen Prototypen auf einer
knapp 700 Meter langen Teststrecke im oberbayerischen Ottobrunn vor. Die Firma Krauss-Maffei nimmt in
München den Transrapid 02 in Betrieb. Er hat 4 Sitzplätze, wiegt knapp 5 Tonnen und erreicht
90 km/h.
1971: Beginn der Förderung der Magnetschwebebahn durch den Bund.
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Die Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE)
Aus:
Zusammengestellt aus diversen Quellen. |
Die Versuchsstrecke
Die von der IABG im Emsland betriebene
Transrapid- Versuchsanlage zwischen den Orten Lathen und Dörpen hat eine Gesamtlänge von 31,8
km. Sie wurde von 1980 bis 1987 in mehreren Abschnitten gebaut und weist die klassische Form einer
Teststrecke für Hochgeschwindigkeitsbahnen auf: Der überwiegend auf Stelzen ruhende Fahrweg
besteht aus einer rund 12 km langen Geraden, damit der Transrapid auf mehr als 400 km/h beschleunigen
kann, sowie 2 Wendeschleifen im Norden und Süden mit Radien von knapp 1,7 beziehungsweise 1 km. Zur
Anlage gehört auch ein Versuchszentrum bei Lathen, in dem sämtliche Betriebseinrichtungen sowie
die Leitstelle für den Bahnbetrieb untergebracht sind.
Zur Technik
In den 20er-Jahren des vorherigen Jahrhunderts entwickelte der deutsche Ingenieur Hermann Kemper eine
elektromagnetische Schwebebahntechnik, die Grundlage für den heutigen Zug ist. Beim Transrapid
werden die Eisenbahnräder durch Elektromagnete ersetzt. Der Antrieb sitzt in Form von Magnetspulen
im Fahrweg (Linearmotor). Wird der Strom eingeschaltet, heben die Elektromagnete das Fahrzeug an. Ein
elektronisches Regelsystem sorgt dafür, daß das Zug ständig 10 Millimeter über
seinem Fahrweg schwebt. Der Strom erzeugt in den Kabelwicklungen außerdem ein elektromagnetisches
Wanderfeld, von dem das Fahrzeug berührungsfrei mitgezogen wird. Die Geschwindigkeit
läßt sich durch Änderungen der Frequenz des Feldes regeln. Zum Bremsen wird die
Kraftrichtung des Wanderfeldes umgedreht. Einzelheiten zur Technik sind in der
Enzyklopädie Wikipedia zu finden.
Die Geschwindigkeit
Auf der Teststrecke im Emsland erreicht der Transrapid nach weniger als 3 km bereits Tempo 300. Rein
theoretisch kann eine Magnetschwebebahn problemlos 900 km/h fahren, heißt es bei den
Transrapid- Bauern Thyssen-Krupp und Siemens. Dies hänge von der
Strecke ab; wegen des Luftwiderstandes steige aber bei hohen Geschwindigkeiten der Energie- Verbrauch
exponentiell an. Bei Trassen von hunderten Kilometern Länge wären daher für
die Transrapid- Bauer 500 bis 600 km/h ein vernünftiger Kompromiß.
Die Fahrzeuge
Bei der jüngsten Transrapid-Version 08 besteht das Fahrzeug aus mindestens 2 Sektionen, von denen
jede mit durchschnittlich 90 Sitzplätzen ausgestattet ist. Es können Züge mit
bis zu 10 Sektionen und einer Gesamtlänge von 250 Metern zusammengestellt werden.
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19711977: Grundlegende Entwicklungsarbeiten durch die Firmen Krauss-Maffei, MBB und
ein Konsortium aus AEG, Siemens und BBC.
1972: In Erlangen wird ein 900 Meter langer Rundkurs als Erprobungsstrecke gebaut. Die
Firmen AEG, BBC und Siemens entwickeln ein Schwebesystem EET 01 mit Spulen aus Supraleitern.
1973: Krauss Maffei nimmt den Transrapid 04 in Betrieb.
1976: Das unbemannte Versuchsfahrzeug Komet der MBB erreicht in Manching eine
Geschwindigkeit von 401 km/h mit einer alternativen Magnetschwebetechnik.
1977: Der Bundesforschungsminister entscheidet sich für diese Technik den
Langstator- Linearmotor. Die Arbeit an der Erlangener Technik wird eingestellt.
1978: Das Industriekonsortium Magnetbahn Transrapid wird gegründet. Als Standort
für eine Teststrecke entscheidet man sich für das strukturschwache Emsland.
1979: Ein Transrapid 05 befördert erstmals auf der Internationalen Verkehrsausstellung
(IVA) in Hamburg über 50.000 Passagiere über einen Fahrweg von 900 Metern. Die
Höchstgeschwindigkeit betrug 75 km/h.
1980: Baubeginn der Transrapid-Versuchsstrecke mit einer Länge
von 31,8 km im Emsland zwischen den Orten Lathen und Dörpen.
1983: Das Versuchsfahrzeug TR 06 wird in Betrieb genommen.
1984: Die Nordschleife der Teststecke im Emsland ist nach 4 Jahren Bauzeit fertig.
1985: Der Bau der Südschleife im Emsland beginnt. Sie hat eine Länge von 10
km und einen Radius von etwa 1 km.
1987: Der Transrapid 06 fährt auf den insgesamt über 31,8 Kilometern im Emsland
392 km/h schnell. Es ist die größte Versuchsstrecke dieser Art in der
Welt.
1988: Der Transrapid 06 erreicht mit einer Geschwindigkeit von 412,6 km/h Weltrekord.
1989: Die schwarz-gelbe Bundesregierung beschließt den Bau einer Transrapid-Strecke
zwischen den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Dieser Plan wurde bislang nicht
umgesetzt.
3. Oktober 1990: Deutschland ist wiedervereinigt.
1991: Die Deutsche Bundesbahn und Ingenieure von Universitäten stellen die
uneingeschränkte technische Einsatzreife der Magnetschwebebahn fest.
1992: Die Bundesregierung beschließt eine rund 300 Kilometer lange
Magnetbahn- Verbindung zwischen Hamburg
und Berlin im Bundesverkehrswegeplan. Sie soll in Berlin im neuen
Lehrter Bahnhof (heute der Hauptbahnhof)
im Tunnel enden mit der Option nach Süden verlängert werden zu können.
1993: Der Transrapid 07 stellt im Emsland einen neuen Geschwindigkeitsrekord mit 450 km/h
auf.
1993: Ein Finanzierungskonzept für die Strecke zwischen Hamburg und Berlin wird
erarbeitet. Die Kosten von 8,9 Mrd. Euro wollen sich Bund, Privatwirtschaft und Banken teilen.
2. März 1994: Der Bund beschließt den Bau der Transrapid-Strecke Hamburg-Berlin.
1997: Gründung der Transrapid International (TRI) durch die Firmen Thyssen-Krupp,
Siemens und Adtranz.
1998: Das Raumordnungsverfahren für die 292 Kilometer lange Trasse Hamburg-Berlin wird
abgeschlossen umgesetzt wird der Plan nie, da er viel zu teuer ist. Und so wird ab 2000 der
ICE-gerechte Ausbau der zwischen Hamburg und Berlin vorhandenen Eisenbahnstrecke realisiert.
1. Oktober 1998: Eine Berliner Bürgerinitiative sammelt 133.000 Unterschriften gegen
die Magnetschwebebahn.
15. Oktober 1998: Die Planungsgesellschaft für die Transrapid- Verbindung zwischen
Hamburg und Berlin stellt fest, daß die Kosten um 2,8 Mrd. Euro höher ausfallen werden als
bisher angenommen.
1998: In den USA legen sich Behörden auf die Transrapid- Technik fest.
Machbarkeitsstudien für 6 amerikanische Strecken werden in Auftrag gegeben.
1999: Das Vorserienfahrzeug Transrapid 08 (TR 08) wird an die Versuchsanlage im Emsland geliefert.
Der TR 08 hat eine Gesamtlänge von 78,8 Metern, 92 Sitzplätze in den End- und 127 in den
Mittelsektionen. Seine betriebliche Höchstgeschwindigkeit wird mit 500 km/h angegeben. Der TR 08
ist für den Einsatz auf der Transrapid-Strecke Hamburg-Berlin vorgesehen.
1999: China zeigt Interesse an der Transrapid-Technologie.
13. Januar 2000: Bahnchef Mehdorn äußert masssive Zweifel an der
Wirtschaftlichkeit der zwischen Hamburg und Berlin geplanten Transrapid- Verbindung.
5. Februar 2000: Da niemand die Mehrkosten tragen will, wird das Aus für das
Transrapid- Projekt Hamburg-Berlin beschlossen. Das Planfeststellungsverfahren wird eingestellt.
2000: Die Transrapid- Teststrecke im Emsland nimmt als sogenanntes dezentrales Objekt an der
Weltausstellung Expo 2000 teil, die in Hannover stattfindet.
4. September 2000: Die Entwicklung und Planung des Transrapids hat nach Berechnungen der
Bundesregierung bis dahin 2,35 Mrd. DM gekostet, weitere 470 Mio. DM kamen von der Industrie. Insgesamt
sind das rund 1,5 Mrd. Euro.
27. Oktober 2000: Die Vorauswahl für andere mögliche Transrapid- Referenzstrecken
in Deutschland fällt zugunsten des Ruhrgebiets (Metro-Rapid) und München aus.
November 2000: Der Waggonbauer Adtranz verläßt das Transrapid-Konsortium.
21. Januar 2001: Die Stadt Shanghai und ein Industriekonsortium aus Siemens, Thyssen-Krupp und
Transrapid International schließen einen Vertrag über die Flughafenanbindung per
Magnetschwebebahn. Im März beginnt bereits der Bau der 30 km langen Strecke.
2001: Die USA entscheiden sich für die Planung von 2 Magnetbahn- Strecken.
31. Dezember 2002: Der Transrapid in Shanghai erlebt seine Jungfernfahrt auf der ersten
für den kommerziellen Betrieb gebauten Strecke. Ein Jahr später nimmt diese den Regelbetrieb
zum Flughafen Pudong- International auf.
Juni 2003: Das Transrapid-Projekt Metro-Rapid zwischen Dortmund und
Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen wird von der Landesregierung aus finanziellen Gründen
aufgegeben. Das Projekt war in der Machbarkeitsstudie schöngerechnet worden.
12. November 2003: In Shanghai erzielt der Transrapid mit 501 km/h einen neuen
Geschwindigkeitsrekord.
Anfang 2004: In Shanghai wird der Regelbetrieb mit dem schnellsten spurgebundenen Fahrzeug
der Welt aufgenommen.
Ende 2004: Auf der Transrapid-Teststrecke im Emsland kollidieren 2 Werkstatt-Wagen mit etwa
60 km/h.
28. Februar 2005: Das Planfeststellungsverfahren für die Anbindung des Münchner
Flughafens an die Innenstadt per Magnetschwebebahn beginnt. Es soll die erste kommerzielle Anwendung in
Deutschland werden.
Mai 2005: Der Transrapid wird von den Behörden für den automatischen Betrieb
zugelassen. Auf der Versuchsanlage im Emsland darf die Schwebebahn ab nun führerlos (ohne
Personal) fahren.
Juni 2005: Großbritannien interessiert sich für eine 800 km lange
Transrapid- Strecke von London nach Glasgow.
August 2005: Die rot-grüne Bundesregierung will 113 Mio. Euro in die Weiterentwicklung
des Transrapids investieren.
September 2005: Der US-Kongress hat für die Planung von 2 Magnetschwebebahn- Strecken
90 Mio. Dollar bewilligt. Vorgesehen sind Projekte von Los Angeles nach Las Vegas sowie an der
Ostküste der USA.
November 2005: Die Große Koalition nimmt die Vereinbarung in den
Koalitionsvertrag [Seite 18, Zeile 852] auf,
mindestens eine der geplanten Transrapid- Strecken (Nordrhein-Westfalen oder Bayern) in Deutschland als
Referenzstrecke zu bauen.
Februar 2006: Aus China wird bekannt, daß dort die China Aviation Industry Corporation
(CAC) eine eigene Magnetschwebebahn testen will. Die Entwicklung sei im Rahmen eines staatlich
geförderten Hochtechnologieprogramms erfolgt. Die chinesische Magnetbahn CM1 Dolphin
benutze Technologie aus der Luftfahrtindustrie. Der Zug sei viel leichter als der deutsche Transrapid,
heißt es. [mehr]
April 2006: Der zuständige Fachausschuß beim Eisenbahn- Bundesamt
(EBA) glaubt an die gefährliche Theorie, daß
Wartungsfahrzeuge auf Transrapid- Trassen nicht unbedingt moderne Betriebsleittechnik-
Einrichtungen zur Ermittlung ihrer Position brauchen.
[mehr]
5. Mai 2006: Bürger erheben auf einer Versammlung in München
massive Proteste gegen die geplante 1,9 Mrd. Euro teure
Transrapid- Strecke zwischen Münchner Hauptbahnhof und dem Großflughafen im Erdinger Moos.
Sie fordern stattdessen den Bau einer preiswerteren Express-S-Bahn den Munich Airport
Express. [mehr]
Juni 2006: In Shanghai fährt bereits der siebenmillionste Passagier mit dem
Transrapid.
Juli 2006: Die Bundesregierung gibt 50 Mio. Euro für die Planung der Münchner
Transrapid- Strecke frei. Bei der Finanzierung der Gesamtkosten von 1,85 Mrd. Euro klafft noch eine
Lücke von mindestens 0,5 Mrd. Euro. Baubeginn könnte frühestens 2008 sein.
11. August 2006: Der Transrapid in Shanghai gerät in Brand, wird aber von der Feuerwehr
schnell gelöscht. Verletzt wird niemand. Als Ursache gilt bisher eine defekte Batterie.
22. September 2006: Im Emsland ereignet sich auf der Transrapid- Teststrecke ein
schwerer Unfall. 23 Menschen sterben, 10 werden schwer
verletzt. Als Unfallursache wird menschliches Versagen in der Leitstelle der Anlage aufgrund
eines unzulänglichen Sicherheitskonzeptes vermutet.
[mehr]
24. September 2006: Industrievertreter räumen bei einem Treffen mit dem
Bundesverkehrsminister ein, daß es beim Betrieb der Transrapid-Teststrecke im Emsland
erhebliche Sicherheitslücken gegeben habe. Warum dort aber nicht wenigstens
Semaphoren- LowTech vom Typ Knüppel praktiziert wurde (nur wer den einen Knüppel
hat, darf auf die Strecke), bleibt für externe Beobachter völlig unverständlich. Zudem
soll der Werkstattwagen ohne gültige Betriebsgenehmigung unterwegs gewesen sein.
30. September 2006: Durch einen Vorab-Bericht des Nachrichtenmagazins SPIEGEL wird bekannt,
daß führende Experten noch im April 2006 moderne Sicherheitssysteme auf der Transrapid- Trasse
für verzichtbar gehalten haben. Mit solcher Technik hätte der Unfall verhindert werden
können. [mehr]
4. Oktober 2006: Die Staatsanwaltschaft teilt mit: Aufgrund des inzwischen ausgewerteten
Funkverkehrs stehe fest, daß das Personal in der Leitstelle die Fahrt des Transrapids freigab, ohne
vorher den noch auf der Strecke befindlichen Werkstattwagen zurückzurufen. Auch sei der Betrieb mit
gültigen Genehmigungen erfolgt.
10. Januar 2007: In den Zeitungen wird berichtet, daß die Transrapid-Mitarbeiter
man glaubt es kaum unterschiedliche Funksysteme nutzten. Das sei die Ursache für das
Transrapid-Unglück mit 23 Toten vom September 2006 gewesen, heißt es.
August 2007: Die Staatsanwaltschaft Osnabrück erhebt Anklage wegen fahrlässiger
Tötung. Der Fahrdienstleiter (58), der Betriebsleiter (49) der Transrapidstrecke sowie sein
Vorgänger (67) müssen sich vor Gericht verantworten.
27. März 2008: Für den Bau der Transrapid-Strecke zwischen dem Münchner
Hauptbahnhof und dem Flughafen im Erdinger Moos kommt das Aus. Diese von Politikern hochgelobte
Magnetschwebebahn wird nicht gebaut, da sie nunmehr mindestens 3,4 Mrd. Euro kosten würde. Weder die
Bundesregierung noch das Land Bayern waren bereit, die zu erwartenden Mehrkosten von 1,55 Mrd. Euro
(+ 84 %!) zu übernehmen.
6. Mai 2008: Vor dem Landgericht Osnabrück beginnt der Strafprozess gegen 2 ehemalige
Betriebsleiter der Versuchsanlage im Emsland. Sie müssen sich wegen fahrlässiger Tötung
und Körperverletzung verantworten. Die Anklage wirft ihnen Mängel in den Betriebsvorschriften
der Strecke vor, die den schweren Unfall am 22. September 2006 ermöglicht haben sollen.
[mehr]
8. Mai 2008: Das Konsortium Transrapid International aus Siemens und ThyssenKrupp löst
angesichts der ungewissen Zukunft der Magnetschwebebahn ihr gemeinsames Planungsbüro auf. An der
Technologie halte man aber fest, heißt es. Angeblich laufen noch Verhandlungen mit den USA und
China.
4. August 2008: Auf der Teststrecke im Emsland wird der Probebetrieb für den Transrapid
TR 09 wieder aufgenommen. Es gilt nun eine Betriebsvorschrift, die ein Unglück wie im
September 2006 unmöglich machen soll. Der Transrapid kann auf der Strecke nur dann fahren, wenn alle
anderen Fahrzeuge an einer bestimmten Stelle abgestellt worden sind.
18. August 2008: Die 2004 in Betrieb gegangene kommerzielle Transrapid-Strecke in Shanghai
(China) soll um 200 km verlängert werden. Ob das für ThyssenKrupp ein Geschäft wird, ist
zunächst unklar. Es könnte auch chinesische Nachbau-Technik zum Einsatz kommen.
Ende November 2008: Es wird in diesen Tagen vollkommen klar, daß Bayern die so sehr
gewünschte Transrapid-Strecke München Hbf. Franz-Josef-Strauß-Flughafen komplett
allein hätte finanzieren können. Denn die bayerische Regierung ist angesichts der
Schieflage ihrer
Landesbank der BayernLB fast problemlos in der Lage, dieser Bank etliche Milliarden
(vermutlich 10 Mrd. Euro) an Staatsgelder zu spendieren, obwohl sich diese Bank verzockt hatte. Der
Transrapid hätte aber Bayern nur max. 3,4 Mrd. Euro kosten sollen, wobei der Bund ja bereit war,
einen Teil der Kosten zu übernehmen. Und es wäre eine wirkliche Zukunftsinvestition
gewesen...