Die Natur ist stärker – Teil 1 khd
Stand:  9.4.2006   (17. Ed.)  –  File: Sci/Nat/Natur_ist_staerker_1.html



Aufgenommen sind hier zunächst die schlimmsten durch die Natur ausgelösten Katastrophen sowie Beinah- Katastrophen der letzten Jahre. Mit dem anklickbaren * sind weiterführende Infos erreichbar. Einen 2. Teil dieses Reports „Die Natur ist stärker“ gibt es derzeit noch nicht.

Mit dieser Auflistung soll keine Weltuntergangsstimmung verbreitet werden, sondern nur auf folgendes hingewiesen werden: Der Mensch ist weit entfernt davon, die Natur zu beherrschen — auch wenn das Wirtschaftsbosse und Politiker immer wieder uns glauben machen wollen. Gerade diese haben die Natur (-Gesetze) meist nicht verstanden.


Die Natur ist stärker als der Mensch — Einige Beispiele

I n h a l t :


Naturkatastrophen allerorten
  Juli 1997 Ein 5B-Tief verursacht Oderflut:  (to-be done). [Satelliten-Foto]
Anfang 2002 Abbruch des Larsen-B-Schelfeis in der Antarktis:  Die Bilder lösten unter Klimaforschern Alarm aus. Ein Satellit der NASA machte zwischen dem 31. Januar und dem 7. März 2002 Aufnahmen von dem riesigen Eisschelf Larsen-B in der Antarktis (Südpol). Die Bilder dokumentieren, wie eine gewaltige Eismasse mit einer Fläche von 3.259 Quadratkilometern, was etwa der Größe des Saarlands entspricht, innerhalb weniger Tage zerbröckelt und sich auflöst. Dieses Schelfeis, benannt nach dem Forscher Henry Larsen, war 12.000 Jahre stabil gewesen.
August 2002 Ein 5B-Tief verursacht Elbeflut:  (to-be done). *
November 2002 SARS – Eine neue Lungenkrankheit bedroht die Menschheit:  In Südchina bricht eine neue Lungen-Seuche aus, die später mit SARS (Schweres Akutes Atemwegs-Syndrom) bezeichnet wird. An dieser Lungenkrankheit sind bis zum Juli 2003 weltweit mehr als 800 Menschen gestorben. 8.000 Menschen hatten sich in fast 30 Ländern infiziert.
2004–2006 H5N1 Die Vogelgrippe breitet sich aus:  Seit Mitte 2004 infizieren sich in Asien auch Menschen mit den Erregern der Tierseuche Geflügelpest (Vogelgrippe). Dabei handelt es sich um eine gefährlichen Variante des H5N1-Virus. In Asien kommt es 2005 bereits zu Todesfällen. Die WHO warnt vor einer Grippe- Pandemie, die sich nach einer weiteren Mutation des H5N1-Virus entwickeln könnte. Im Herbst 2005 erreicht die Tierseuche auch Europa.
26. Dezember 2004 Seebeben vor Sumatra mit Tsunami:  Am 26. Dezember 2004 erschüttert ein Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richter-Skala den Meeresboden vor der indonesischen Insel Sumatra. Der dabei ausgelöste Tsunami verwüstet ganze Küstenstreifen auf Sumatra, in Thailand, in Sri Lanka, Indien sowie weiteren Staaten Südasiens und Ostafrikas. Rund 300.000 Menschen sterben, darunter viele Urlauber aus Deutschland.
August 2005 Ein 5B-Tief verursacht Alpenflut:  (to-be done). *
28. August 2005 Katrina Wirbelsturm „Katrina“ in den USA:  Am 28./29. August 2005 wird New Orleans vom Hurrikan „Katrina“ heimgesucht, einer der 4 schwersten Hurrikane, die in den USA je gemessen wurden. Mehrere Deiche brechen, so dass das Wasser des Lake Pontchartrain die Stadt vollständig überschwemmt. Bürgermeister Ray Nagin sagt unter Tränen: „Die Stadt stirbt.“ Es gibt 1.103 Tote, 2.096 Vermißte sowie rund 125.000 zerstörte Gebäude. Der Gesamtschaden wird inzwischen auf 600 Mrd. US-Dollar geschätzt.
7. Oktober 2005 Erdbeben in Pakistan:  Am 7. Oktober erschüttert ein schweres Beben den Norden Pakistans, Kaschmir sowie Gebiete in Afghanistan und Nordindien. Tausende Menschen werden getötet. Die internationalen Hilfsorganisationen beginnen sofort, Hilfe in die schwer zugängliche Region zu bringen. Es drohen Kältetote durch den beginnenden Winter und Schneefälle. Das Epizentrum des Bebens liegt rund 95 Kilometer nordöstlich von Islamabad. Dieses Gebiet ist geologisch sehr aktiv. Experten hatten schon länger ein größeres Erdbeben in der Region erwartet. Das bislang schwerste Beben in Südasien fand am 31. Mai 1935 statt und hatte ein Stärke von 7,5 auf der Richter-Skala. Damals wurden Quetta zerstört und schätzungsweise 30.000 bis 60.000 Menschen getötet.
21. Oktober 2005 Wirbelsturm „Wilma“ in der Karibik:  Der Wirbelsturm „Wilma“ entsteht Mitte Oktober 2005 nahe Jamaika und entwickelt sich zum 12. Hurrikan der Saison und zum stärksten je gemessenen Hurrikan. Als Wilma die Halbinsel Yucatan erreicht, hat er sich abgeschwächt, dennoch verursacht er im mexikanischen Urlaubsparadies sehr große Schäden wie auch später in Florida und auf Kuba.
5. Dezember 2005 Ein Meteorit über Australien:  Ein größerer Meteorit löst über dem Südwesten Australiens ein gewaltiges Lichterspektakel aus, als er aus dem Weltall mit einem Donnerschlag in die Erdatmosphäre eindringt, über die Größe des Meteoriten streiten die Wissenschaftler: Wie ein Fußball oder wie ein Kleinwagen. In den letzten Jahren sind bereits im September 2003 und im März 2004 erdnahe Vorbeiflüge von gefährlich großen Asteroiden beobachtet worden. Eine Abwehr hat die Menschheit bislang nicht entwickelt.
Dezember 2005 Golfstrom Der Golfstrom hat sich verlangsamt:  Im Dezember werden Untersuchungen bekannt, nach denen sich der Golfstrom seit 1957 um etwa 30 % abgeschwächt habe. Die Wissenschaft streitet über die möglichen Konsequenzen. Manche sagen: Würde der Golfstrom sich rapide verlangsamen oder abbrechen, könnte eine neue Eiszeit drohen. Erwartet wird, dass die durchschnittliche Temperatur in Europa dann um etwa 5 Grad sinkt. Andere Wissenschaftler halten eine Eiszeit für unwahrscheinlich, da sich gleichzeitig das Erdklima wg. des Treibhauseffekts erwärmt. Vermutlich wird es in Mitteleuropa (Deutschland) strengere Winter und wärmere Sommer geben. Der Winter 2005/06 könnte insofern schon ein Muster dafür gewesen sein.
Ende März 2006 Schneeschmelze verursacht Elbeflut:  Der Winter 2005/06 brachte Europa viel Schnee und Eis. Und als Ende März 2006 die Schneeschmelze einsetzte und es zudem noch reichlich regnete, kam es erneut zu einer ‚Jahrhundertflut‘ an der Elbe mit neuen Rekord- Pegelständen.
xxx xxx:  (to-be done).



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