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Naturkatastrophen allerorten |
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Juli 1997 |
Ein 5B-Tief verursacht Oderflut:
(to-be done). [Satelliten-Foto] |
| Anfang 2002 |
Abbruch des Larsen-B-Schelfeis in der Antarktis:
Die Bilder lösten unter Klimaforschern Alarm aus. Ein Satellit der NASA machte zwischen dem 31.
Januar und dem 7. März 2002 Aufnahmen von dem riesigen Eisschelf Larsen-B in der Antarktis
(Südpol). Die Bilder dokumentieren, wie eine gewaltige Eismasse mit einer Fläche von 3.259
Quadratkilometern, was etwa der Größe des Saarlands entspricht, innerhalb weniger Tage
zerbröckelt und sich auflöst. Dieses Schelfeis, benannt nach dem Forscher Henry Larsen, war
12.000 Jahre stabil gewesen. |
| August 2002 |
Ein 5B-Tief verursacht Elbeflut:
(to-be done).
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| November 2002 |
SARS Eine neue Lungenkrankheit bedroht die Menschheit: In Südchina bricht
eine neue Lungen-Seuche aus, die später mit SARS (Schweres Akutes Atemwegs-Syndrom) bezeichnet wird.
An dieser Lungenkrankheit sind bis zum Juli 2003 weltweit mehr als 800 Menschen gestorben. 8.000
Menschen hatten sich in fast 30 Ländern infiziert. |
| 20042006 |
Die Vogelgrippe breitet sich aus:
Seit Mitte 2004 infizieren sich in Asien auch Menschen mit den Erregern der Tierseuche Geflügelpest
(Vogelgrippe). Dabei handelt
es sich um eine gefährlichen Variante des
H5N1-Virus. In Asien kommt es
2005 bereits zu Todesfällen. Die WHO warnt vor einer Grippe- Pandemie, die sich nach einer weiteren
Mutation des H5N1-Virus entwickeln könnte. Im Herbst 2005
erreicht die Tierseuche auch Europa. |
| 26. Dezember 2004 |
Seebeben vor Sumatra mit Tsunami:
Am 26. Dezember 2004 erschüttert ein Seebeben der Stärke 9,0 auf der Richter-Skala den
Meeresboden vor der indonesischen Insel Sumatra. Der dabei ausgelöste Tsunami verwüstet ganze
Küstenstreifen auf Sumatra, in Thailand, in Sri Lanka, Indien sowie weiteren Staaten Südasiens
und Ostafrikas. Rund 300.000 Menschen sterben, darunter viele Urlauber aus Deutschland. |
| August 2005 |
Ein 5B-Tief verursacht Alpenflut:
(to-be done).
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| 28. August 2005 |
Wirbelsturm Katrina in den USA:
Am 28./29. August 2005 wird New Orleans vom Hurrikan Katrina
heimgesucht, einer der 4 schwersten Hurrikane, die in den USA je gemessen wurden. Mehrere Deiche
brechen, so dass das Wasser des Lake Pontchartrain
die Stadt vollständig überschwemmt. Bürgermeister Ray Nagin sagt unter Tränen:
Die Stadt stirbt. Es gibt 1.103 Tote, 2.096
Vermißte sowie rund 125.000 zerstörte Gebäude. Der Gesamtschaden wird inzwischen auf 600
Mrd. US-Dollar geschätzt. |
| 7. Oktober 2005 |
Erdbeben in Pakistan:
Am 7. Oktober erschüttert ein schweres Beben den Norden Pakistans, Kaschmir sowie Gebiete in
Afghanistan und Nordindien. Tausende Menschen werden getötet. Die internationalen
Hilfsorganisationen beginnen sofort, Hilfe in die schwer zugängliche Region zu bringen. Es drohen
Kältetote durch den beginnenden Winter und Schneefälle. Das Epizentrum des Bebens liegt rund
95 Kilometer nordöstlich von Islamabad. Dieses Gebiet ist geologisch sehr aktiv. Experten hatten
schon länger ein größeres Erdbeben in der Region erwartet. Das bislang schwerste Beben
in Südasien fand am 31. Mai 1935 statt und hatte ein Stärke von 7,5 auf der Richter-Skala.
Damals wurden Quetta zerstört und schätzungsweise 30.000 bis 60.000 Menschen
getötet. |
| 21. Oktober 2005 |
Wirbelsturm Wilma in der Karibik:
Der Wirbelsturm Wilma entsteht Mitte Oktober 2005 nahe
Jamaika und entwickelt sich zum 12. Hurrikan der Saison und zum stärksten je gemessenen Hurrikan.
Als Wilma die Halbinsel Yucatan erreicht, hat er sich abgeschwächt, dennoch verursacht er im
mexikanischen Urlaubsparadies sehr große Schäden wie auch später in Florida und auf
Kuba. |
| 5. Dezember 2005 |
Ein Meteorit über Australien:
Ein größerer Meteorit löst über dem Südwesten Australiens ein gewaltiges
Lichterspektakel aus, als er aus dem Weltall mit einem Donnerschlag in die Erdatmosphäre eindringt,
über die Größe des Meteoriten streiten die Wissenschaftler: Wie ein Fußball oder
wie ein Kleinwagen. In den letzten Jahren sind bereits im
September 2003 und im
März 2004 erdnahe
Vorbeiflüge von gefährlich großen Asteroiden beobachtet worden. Eine Abwehr hat die
Menschheit bislang nicht entwickelt. |
| Dezember 2005 |
Der Golfstrom hat sich verlangsamt:
Im Dezember werden Untersuchungen bekannt, nach denen sich der
Golfstrom seit 1957 um etwa 30 % abgeschwächt habe. Die Wissenschaft streitet über die
möglichen Konsequenzen. Manche sagen: Würde der Golfstrom sich rapide verlangsamen oder
abbrechen, könnte eine neue Eiszeit drohen. Erwartet wird, dass die durchschnittliche Temperatur in
Europa dann um etwa 5 Grad sinkt. Andere Wissenschaftler halten eine Eiszeit für unwahrscheinlich,
da sich gleichzeitig das Erdklima wg. des Treibhauseffekts erwärmt. Vermutlich wird es in
Mitteleuropa (Deutschland) strengere Winter und wärmere Sommer geben. Der
Winter 2005/06 könnte insofern schon ein Muster dafür
gewesen sein. |
| Ende März 2006 |
Schneeschmelze verursacht Elbeflut:
Der Winter 2005/06 brachte Europa viel Schnee und Eis. Und als Ende
März 2006 die Schneeschmelze einsetzte und es zudem noch reichlich regnete, kam es erneut zu einer
‚Jahrhundertflut‘ an der Elbe mit neuen
Rekord- Pegelständen. |
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(to-be done). |