Mit dieser kommentierten Fotostrecke sollen im Rahmen der Aktion Bürger beobachten die Parteien aktuelle Fotos unserer wahlkämpfenden Top-Politiker präsentiert werden. Sämtliche Fotos wurden ab Ende Juli 2005 als Screenshots von Fernsehsendungen gewonnen und ausgewählt. Die Reihenfolge der Parteien wurde nach dem Stand des Umfrage- Ergebnisses zum 31. Juli 2005 vorgenommen. [Translation-Service]Anderenorts gibt es eine Analyse der Wahl-Programme der wichtigsten Parteien zu bestimmten Fragen. Allen Parteien ist gemein, daß sie nur über ein äußerst begrenztes Personal- Tableau verfügen. Offensichtlich wirken sich auch hier nun die jahrzehntelangen Versäumnisse einer echten Bildungsreform negativ aus. Mit
sind weiterführende Links angegeben. Die noch fehlenden Fotos folgen demnächst oder auch garnicht.
Inhalt: [ CDU/CSU ] [ SPD ] [ Die Linke ] [ Grüne ] [ FDP ] [ Ergebnis ]
[ Quereinsteiger ] [ Einpeitscher ] [ Fragen an die Parteien ] [ Versäumnisse der Politik ]
| 2005 Die Top-Kandidaten zur Bundestagswahl |
Union = Christlich Demokratische Union (CDU) + Christlich Soziale Union (CSU)
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Dr. Angela Merkel (CDU-Chefin). Mit ihr könnte erstmals nicht nur eine Frau sondern auch mathematisch- naturwissenschaftliches Know-how ins Kanzleramt einziehen, was sie aber nicht daran hindert, schon mal Brutto mit Netto zu verwechseln. Das hochgesteckte Wahlziel: 45 %. [Das TV-Duell] (TV-Shot: 30.7.2005 khd)
Die Kanzler-Kandidatin Angela Merkel ist promovierte Natur- Wissenschaftlerin. Das aber bedeutet sehr viel. Denn anders als bei den mehr geisteswissen- schaftlich orientierten Berufen wie Wirtschaftlern, Juristen, Soziologen, Politologen oder Verwaltungs- fachleuten steht bei den mathematisch-naturwissen- schaftlichen Berufen eine völlig andere analytische Herangehensweise an die Lösung von Problemen im Vordergrund. Es ist keine Frage, daß ein derartiges Vorgehen gepaart mit einer politischen Begabung sehr fruchtbar für ein hohes politisches Amt sein kann. Und natürlich hat eine Physikerin gelernt, was ein generelles System mathematisch und praktisch bedeutet. Juristen ahnen hingegen meist garnicht, daß es eine General Systems Theory gibt, mit der sich auch (politische) Fragen der Gesellschaft behandeln lassen.
Und eigentlich ist Ende August 2005 die Aussage aller Umfragen bereits klar: Angela »Angie« Merkel wird Kanzlerin. Es fragt sich nur noch in welcher Koalition Schwarz-Gelb oder Schwarz-Rot. Letztere hätte immerhin den wichtigen Vorteil, endlich die dringend erforderliche Staatsreform zu bewältigen, da dazu eine Zweidrittel- Mehrheit benötigt wird.
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Edmund Stoiber (CSU-Chef), der noch immer nicht so genau weiß, was er mal unter einer Kanzlerin Merkel in Berlin werden will. Oder ob er doch lieber in Bayern bleiben soll. Vielleicht hat er sich aber auch bereits mit seiner Verfassungsignoranz zum Schaden der Union aus der Politik verabschiedet. (TV-Shot: 30.7.2005 khd)
Verfassungsignorant Stoiber
Ich akzeptiere es nicht, daß letzten Endes erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. (...) Es darf nicht sein, daß letztlich die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen.
Das dachte sich nicht Edmund Stoiber (CSU) nein, er sagte es am 4.8.2005 und ähnlich am 10.8.2005 angesichts des Erstarkens der Linkspartei im Osten, was nicht nur den Osten empörte. Denn in unserer Verfassung heißt es klar und deutlich: Alle Staats- gewalt geht vom Volke [in Wahlen] aus (Artikel 20 GG). Und seit dem 3. Oktober 1990 ist der ‚Osten‘ wieder ein gleichberechtigter Teil des deutschen Volkes. Daß aber ein Stoiber nicht mal das wisse, mache ihn für jegliches politische Amt völlig untauglich, sagen Bürger, die die Verfassung gelesen haben. Wir haben kein Zweiklassen-Wahlrecht.
Und am Vorabend des 44-jährigen Jahrestags des Berliner Mauerbaus setzte Un-Demokrat Stoiber in Richtung Wählerschaft in der Ex-DDR noch eins drauf:
Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
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Das Personal: Dieter Althaus
, Günther Beckstein (61)
, Wolfgang Bosbach (53)
, Michael Glos (60)
, Prof. Monika Grütters, Gerda Hasselfeldt, Volker Kauder (56)
, Roland Koch
, Martina Krogmann, Norbert Lammert
, Ursula von der Leyen (46)
, Dr. Angela Merkel
, Friedrich Merz (49)
, Peter Müller
, Günther Nooke
, Friedbert Pflüger
, Ronald Pofalla
, Katherina Reiche, Norbert Röttgen, Dr. Wolfgang Schäuble (62)
, Annette Schavan (50)
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, Jörg Schönbohm (67)
, Horst Seehofer (56)
, Markus Söder
, Edmund Stoiber (63)
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, Christian Wulff
und andere Leute des Anden- Pakts.
Das Schatten-Kabinett ‚Kompetenz‘-Team (Stand: 17.8.2005):
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Das ‚Kompetenz‘-Team von CDU und CSU bei der Vorstellung in Berlin ohne Stoiber. Denn dieser hatte das Volk beleidigt. (TV-Shot: 17.8.2005 khd)
SPD = Sozialdemokratische Partei Deutschlands
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Gerhard Schröder (Noch-Kanzler), der weiß, daß er unter einer Kanzlerin Merkel niemals Juniorpartner werden will. [Das TV-Duell] (TV-Shot: 31.7.2005 khd)
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Franz Müntefering (SPD-Chef), der sehr wohl weiß, daß er eigentlich in kein Kabinett gehört. Aber bei einem Patt zwischen den Lagern müßte er wohl doch den Vize- Kanzler geben. Oder soll das dann Peer Steinbrück richten? (TV-Shot: 4.8.2005 khd)
Das Personal: Niels Annen, Kurt Beck
, Klaus Uwe Benneter, Edelgard Bulmahn (54)
, Wolfgang Clement, Hans Eichel (63), Sigmar Gabriel
, Heiko Maas
, Petra Merkel, Thomas Mirow
, Michael Müller
, Franz Müntefering
, Andrea Nahles
, Matthias Platzeck
, Joachim Poß
, Otto Schily (73)
, Renate Schmidt (61), Ulla Schmidt (56), Olaf Scholz
, Gerhard Schröder
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, Peer Steinbrück (58), Ludwig Stiegler
, Peter Struck (62)
, Jörg Tauss, Wolfgang Thierse
, Carsten Vogt, Ute Vogt
und andere Leute der Netzwerker. Heidemarie Wieczorek-Zeul
, Klaus Wowereit
, Brigitte Zypries
.
Die Linke = PDS + Wahlalternative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit (WASG)
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Gregor Gysi (PDS), der ganz genau weiß, daß er eine außerordentliche Gabe zum rationalen, logischen Denken hat. (TV-Shot: 5.8.2005 khd)
Typisch Wahlk(r)ampf
Kaum wurde deutlich, daß die Neue Linke die Planungen der Alt-Parteien empfindlich stören wird, wurde diese von ihnen mit Totschlag-Behauptungen wie unsolide, unseriös, Spinner und Finanzierung nicht gedeckt massiv angegriffen. War denn aber beispielsweise die Einheit Deutschlands finanziell von einer Kohl-Regierung gedeckt? Als um 1980 die Grünen auftauchten, hatten die Alt-Parteien das auch schon erzählt. Dennoch durften die Grünen später ‚mitspielen‘. Das Getöse von CDU, SPD, CSU und FDP bedeutet daher nichts. Die Parteien sollten sich lieber ums Essentielle kümmern, z. B. wichtige Fragen endlich ehrlich beantworten. Nur dann können die Bürger den Wert oder Unwert einer Partei beurteilen rein rational.
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Oskar Lafontaine (Ex-SPD-Chef und seit einigen Wochen nun WASG), der weiß, daß er als Finanzminister 1999 von Kanzler Schröder aus der Bundesregierung gemobbt wurde. [Der TV-Dreikampf] (TV-Shot: 5.8.2005 khd)
Lafontaine ist wie Merkel gelernter Physiker mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Background. Es gilt daher und wg. seiner unbestritten intellek- tuellen und politischen Begabung als wahrscheinlich, daß er sich im Bundestag zu dem Gegenspieler einer Kanzlerin Merkel mausern könnte, was die SPD dann sehr alt aussehen lassen würde. Aber eines würde einem Lafontaine nie passieren: Er würde nicht Brutto mit Netto verwechseln.
Das Personal: Lothar Bisky (64), Dr. Dagmar Enkelmann, Klaus Ernst
, Dr. Gregor Gysi (57)
, Oskar Lafontaine (61)
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, Dr. Gesine Lötzsch
, Ulrich Maurer, Wolfgang Neskovic, Petra Pau
, Bodo Ramelow
.
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Wahlkampf-Hilfe?
Gedacht war es sicher als Hilfe für Schwarz-Gelb, was da Mitte August 2005 die deutsche Industrie-Lobby (BDI) verkündete. Der BDI forderte von der Politik die Abkehr von weiteren Verpflichtungen zum Klimaschutz nach Art des Kyoto-Protokolls, weil sonst der Verlust von Arbeitsplätzen drohe, hieß es. Auch die US- Regierung unter Bush lehne jede Verpflichtung ab, obwohl die USA für ein Viertel der weltweit emittierten Treibhausgase verantwortlich sei.
Das war vor der Flut in den Alpen, vor der Flut in Süd- Frankreich und vor dem zerstörerischen Hurrikan Katrina alles aktuelle Natur- Katastrophen, die mit dem längst eingetretenen Klimawandel zu tun haben. Die Erdbewohner müssen also ernsthaft etwas unternehmen, um wenigsten in der Zukunft die Folgen falschen menschlichen Handelns abzumildern. Das Thema Ökologie steht wieder ganz oben auf der Tagesordnung der Politik.
Auch mitdenkende Wähler haben das verstanden. Sie erinnern sich, daß vor allem der FDP aber auch der Union schon immer ein Denken in ökologischen Kategorien fremd war. Sie werden nun ihr Wahlkreuz für Schwarz-Gelb unterlassen. Denn mit einer noch so tollen Steuer- Reform löst man keine Klima-Probleme. Die Industrie-Lobby (BDI und DIHK) hat den (im Sommer 2005) vermeintlichen Wahlsiegern einen Bärendienst erwiesen.
Bündnis 90 + Die Grünen
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Joseph »Joschka« Fischer, der wenig Chancen hat, bester Außenminister Deutschlands zu bleiben. Denn Leute zweiter und dritter Wahl gieren regelrecht nach diesem attraktiven Posten. [Der TV-Dreikampf] (TV-Shot: 1.8.2005 khd)
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Claudia Roth (Grünen-Co-Chefin), die weiß, daß die Grünen in einer Opposition enorm kreativ werden müssen auch um reichlich eigene Versäumnisse in den 7 Regierungsjahren aufzuarbeiten. (TV-Shot: 8.8.2005 khd)
Nur politischer Dummschwatz
Was uns Parteien oder Politiker so alles erzähl(t)en die öffentlichen Lügen:
Arbeit für alle!
Nie wieder Krieg.
Freiheit statt Sozialismus.
Strom kommt sowieso ins Haus.
Die Kernkraft ist sicher.
Die Renten sind sicher.
Arbeit ist für alle da.
Niemandem wird es schlechter gehen.
Deutschland ist BSE-frei.
Der Euro ist kein Teuro.
Die Globalisierung erfordert niedrigere Löhne.
Lohnnebenkosten runter, das reduziert die Arbeitslo- sigkeit. Wir sind aber schon heute Export-Weltmeister.
Die Hartz(-IV)-Reformen schaffen Millionen neuer Arbeitsplätze. [Ed: und wo sind sie?]
Bahn, Bus & Tram müssen privatisiert werden.
Alle Krankenkassen privatisieren, und Gesundheit wird wieder bezahlbar.
Brutto gleich Netto oder ist es andersrum?
Vorfahrt für Arbeit.
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Reinhard Bütikofer (Grünen-Chef), der wenn auch nur blaß noch weiß, wie wichtig diese Elefanten- Runden im Fernsehen waren. (TV-Shot: 1.8.2005 khd)
Das Personal: Reinhard Bütikofer
, Joseph »Joschka« Fischer (57)
, Katrin Göring-Eckardt, Bärbel Höhn, Dr. Sibyll-Anka Klotz, Renate Künast, Fritz Kuhn
, Claudia Roth, Krista Sager, Werner Schulz (55), Hans-Christian Ströbele
, Jürgen Trittin, Antje Vollmer, Wolfgang Wieland.
FDP = Freie Demokratische Partei
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Dr. Guido Westerwelle (Kanzlerkandidat und Mr. 18 % von 2002 sowie FDP-Chef), der sein Guido- Mobil eingemottet hat, da er 2005 hofft, als Außenminister Joschka Fischer beerben zu können. Wahrscheinlicher ist aber, daß er der 1. Bundeskulturminister werden könnte. Da kann er eigentlich nichts falsch machen. Es sei denn er hofiert erneut das private Schmalspur-TV vom Typ BigBrother. [Der TV-Dreikampf] (TV-Shot: 22.8.2005 khd)
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Dr. Wolfgang Gerhardt (FDP), der noch hofft, unter Kanzlerin Merkel Minister mit Einfluß werden zu können, was ihm aber wg. des Aufkommens der Linken arg verhagelt werden könnte. Außerdem wurde ihm vom amtierenden Außenminister Joschka Fischer (Grüne) am 11.9. 2005 bei Sabine Christiansen eine regelrechte Lehrstunde erteilt. (TV-Shot: 22.8.2005 khd)
Mit dem schnellen Erstarken der Linkspartei hat die FDP plötzlich ein Problem: Die Ursache dafür heißt Oskar Lafontaine. Für die FDP reimt sich der Name des Ex-SPD-Chefs nunmehr mißtönend auf Große Koalition. Wenn die Linkspartei zu viel Prozente bekommt, reicht es vielleicht doch nicht für das schon so sicher geglaubte schwarz-gelbe Bündnis. [mehr]
Das Personal: Rainer Brüderle (60)
, Dr. Wolfgang Gerhardt (61)
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, Silvana Koch-Mehrin, Hellmut Königshaus, Dirk Niebel
, Cornelia Pieper, Dr. Hermann Otto Solms (64)
, Rainer Stinner, Dr. Guido Westerwelle (43)
, xxx [Ed: hm, wen gibt es da eigentlich noch... Vermutlich müssen sie ja ihre Alt-Liberalen wie Baum, Genscher, Hamm- Brücher, Hirsch, Kinkel, Lambsdorff und Leutheusser- Schnarrenberger reaktivieren].
Das Schatten-Kabinett ‚Kompetenz‘-Team (Stand: 12.9.2005):
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Rainer Brüderle (60) Wirtschaft + Arbeit (FDP). Dr. Wolfgang Gerhardt (61) Äußeres (FDP). Birgit Homburger Umwelt (FDP). Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Justiz + Bürgerrechte (FDP). Dirk Niebel Verteidigung + Familie (FDP). Cornelia Pieper Bildung + Ostdeutschland (FDP). Dr. Hermann Otto Solms (64) Finanzen (FDP). Dr. Guido Westerwelle Vielleicht Kultur (FDP). Auch die FDP setzt auf Kompetenz, was auch immer das heißen mag. Auffallend ist jedenfalls, daß die FDP nur auf eigene Leute setzt und sich keinen externen (parteilosen) Sachverstand holt. So hat die CDU- Chefin Merkel schon mal vorgewarnt, die FDP bekäme kein Super- Ministerium (Wirtschaft + Arbeit). Vermutlich weil kein kompetenter Kandidat präsentiert wird. Die FDP will 34 Minister stellen, falls sich doch noch eine Mehrheit für Schwarz-Geld (sic!, DIE WELT) einstellen sollte.
[Unternehmen Westerwelle]
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Teile des ‚Kompetenz‘-Teams der FDP bei der Vorstellung ihrer Minister-Kandidaten im Berliner ICC. (TV-Shot: 12.9.2005 khd)
Die Einpeitscher Generalsekretäre der Parteien
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Volker Kauder (CDU). Die »Big Sister is watching him«. (TV-Shot: 9.8.2005 khd)
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Klaus Uwe Benneter
(SPD). »Der kümmert sich.« (TV-Shot: 22.8.2005 khd)
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Markus Söder (CSU), der 45 % für die Union einfordert. (TV-Shot: 10.8.2005 khd)
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Bodo Ramelow Ist Wahlkampf-Chef und demnächst wohl Partei-Chef. (TV-Shot: xxx.2005 khd)
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Dirk Niebel (FDP). »Der Hartzer freut sich.« (TV-Shot: 22.8.2005 khd)
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Steffi Lemke Setzt auf »Graswurzel- Wahlkampf« pur. (TV-Shot: xxx.2005 khd)
| Essentielle Fragen an die Parteien |
- Wie sollen die Arbeitlosen endlich in Lohn und Brot gebracht und damit wieder zu Steuerzahlern werden?
- Wie soll die Innovationskraft der Wirtschaft gesteigert werden, um neue Arbeitsplätze zu erzeugen?
- Wie soll die Kaufkraft der Bevölkerung nachhaltig gesteigert werden?
- Wie soll die enorme Staatsverschuldung wann reduziert werden?
- Wie soll der immer wichtiger werdende Verbraucherschutz entscheidend gestärkt werden?
- Wie soll denn nun das völlig überteuerte Gesundheitssystem rational und sozial gerecht saniert werden?
- Was soll gegen die wachsende Korruption sowie den eklatanten Verfall von Werten unternommen werden?
- Job-Maschine Breitband-Internet: Wie sollen die Zugangskosten (auf SBC-Niveau) gesenkt werden?
| Quereinsteiger = Top-Kandidaten ohne Parteibindung |
| Versäumnisse der Parteien |
Stand: 17.09.2005 (26. Edition)
| End-Ergebnis der Wahl 2005 zum 16. Deutschen Bundestag | ||||||
| Hinweis: Dieses endgültige amtliche Wahlergebnis wurde am 7.10.2005 vom Bundeswahlausschuß in Berlin festgestellt. | ||||||
| Quelle: Bundeswahlleiter (Wiesbaden/Berlin). | ||||||
| Wahlberechtigte: | 61.870.711 | |||||
| Abgegebene Zweitstimmen: | 48.044.134 | 77,7 % | ||||
| Ungültige Zweitstimmen: | 756.146 | 1,6 % | ||||
| Gültige Zweitstimmen: | 47.287.988 | 98,4 % | ||||
| Wahlbeteiligung: | 77,7 % | |||||
| CDU | 27,8 % | *) | 13.136.740 Zweitstimmen | 180 Sitze | 7 Sitze davon Überhang | |
| CSU | 7,4 % | 3.494.309 Zweitstimmen | 46 Sitze | |||
| SPD | 34,2 % | 16.194.665 Zweitstimmen | 222 Sitze | 9 Sitze davon Überhang | ||
| Die Linke | 8,7 % | 4.118.194 Zweitstimmen | 54 Sitze | |||
| Bündnis 90 / Die Grünen |
8,1 % | 3.838.326 Zweitstimmen | 51 Sitze | |||
| FDP | 9,8 % | 4.648.144 Zweitstimmen | 61 Sitze | |||
| NPD / DVU | 1,6 % | **) | 748.568 Zweitstimmen | 0 Sitze | ||
| Republikaner | 0,6 % | 266.101 Zweitstimmen | ||||
| Andere | 1,8 % | ***) | 842.941 Zweitstimmen | 0 Sitze | ||
| ----------- Summe |
----------- 100,0 % |
------------------------------ 47.287.988 Zweitstimmen |
----------- 614 Sitze |
Kanzler-Mehrheit = 308 |
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| *) | Die beiden Parteien haben zusammen 35,2 % = 226 Sitze. | |||||
| **) | Die drei rechtsradikalen Parteien haben zusammen 2,2 % = 1.014.669 Stimmen. | |||||
| ***) | Dahinter verbergen sich u. a. Stimmen von: Graue 198.601 Stimmen (0,4 %), Familie 191.842 Stimmen (0,4 %), Tierschutzpartei 110.603 Stimmen (0,2 %), PBC 108.605 Stimmen (0,2 %) und weiteren 13 kleinen Parteien (0,6 %). |
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[ Die Bundestagswahl 2005 ]
| Rubriken dieser Politik-Präsentation | |||
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