Fakten aus der Politik – Teil 3 khd
Stand:  11.8.2009   (76. Ed.)  –  File: Politik/Facts/Pol_Facts_3.html



I n h a l t :   [Teil 1]   [Teil 2]   [Teil 3]   [Teil 4]   [Teil 5]   [Teil 6]   [Teil 7]   [Translation-Service]  

  1. Die Europäische Union.
  2. Ergebnisse der Bundestagswahlen.
  3. Deutschlands Bundespräsidenten.
  4. SPD-Parteivorsitzende.
  5. CDU-Parteivorsitzende.
  6. Verschuldung Deutschlands.
  7. Die Bundesfinanzminister.
  8. Was tut Deutschland für die Bildung?
  9. SPD in der Wählergunst.
  10. Die „Heuschrecken“ kommen. (Fonds)
  11. Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. (BIP)
  12. Ergebnisse der Berliner Wahlen.
  13. Vorgezogene Bundestagswahl 2005.
  1. Programme zur Bundestagswahl 2005.
  2. Nochmals Neuwahlen zum Bundestag?
  3. Entwicklung der Arbeitslosigkeit ab 2005.
  4. Deutschlands Bundeskanzler.
  5. Berlin wählt 2006 sein AH.
  6. Arbeitslosigkeit in Berlin.
  7. Berlin in der Schuldenfalle.
  8. Nettolohn-Entwicklung in D.
  9. Bundeshaushalt ab 2007.
  10. Deutscher Aktien-Index seit 1965.
  11. Die G8- und G20-Länder.
  12. Europa-Wahl 2009.
  13. Programme zur Bundestagswahl 2009.


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13. Vorgezogene Bundestagswahl 2005

22.5.2005 (khd). Nach Schleswig-Holstein geht auch Nordrhein-Westfalen (NRW) für die SPD verloren, worauf Bundeskanzler Schröder noch am NRW-Wahlabend Neuwahlen im Bund für den Herbst 2005 ankündigt. In NRW kommt es zu einer CDU-FDP-Koalition.

1.7.2005 (khd). Bundeskanzler Schröder (SPD) stellt im Bundestag die Vertrauensfrage. Er verfehlt – wie vorgesehen – das Vertrauen des Parlaments. Aber nicht erst damit beginnt: [Die Selbstzerstörung der SPD]

21.7.2005 (khd). Bundespräsident Köhler löst vorzeitig den Bundestag auf und setzt für den 18. September 2005 Neuwahlen zum Deutschen Bundestag an. Der Wahlkampf um eine völlig andere Politik beginnt. Immerhin werde Deutschland bereits seit 1980 „25 Jahre lang extrem miserabel“ regiert, sagen neutrale Politik- Analytiker mit Über- und Durchblick. Und sie sagen auch, daß jetzt endlich eine Diskussion um die Zukunft unserer Gesellschaft (inklusive Verfassung) und die Verantwortung des Führungspersonal allerorten geführt werden muß.

25.7.2005 (khd). Eine Verkürzung der öffentlichen Diskussion auf rein ökonomische Probleme reicht schon längst nicht mehr aus. Denn die sich häufenden Fehlhandlungen (Stichworte: Staatsreform, Wetten- Skandal, VW, Infineon, Vodafone, TV-Schleichwerbung, Parteispenden- Skandale, Berliner Banken- Skandal, Energie- Oligopol, Commerz-Bank, GSW-Verkauf, ...) zeigen überdeutlich, daß vielen in unserer Gesellschaft jegliche Maßstäbe abhanden gekommen sind. Deutschland ist in großen Teilen korrupt geworden. Insofern sei das Auftauchen der Linkspartei ein sehr heilsamer Schock für die ‚satten‘, etablierten Parteien, die bereits sehr nervös und hektisch werden. Aber: 25 Jahre des De-facto- Nichtstuns wollen aufgearbeitet werden.

25.8.2005 (khd). Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Weg für die vorgezogene Bundestagswahlen mit seinem Urteil freigemacht (Az: 2 BvE 4/05 und 2 BvE 7/05). *

Prognosen für die vorgezogene Bundestagswahl am 18.9.2005
Umfrage-Ergebnisse der Meinungsforscher.
Stand: 7. Oktober 2005
Quellen: Tageszeitungen + Recherchen im Internet.   1)
Nr. Sonntags-
frage
per
Aktuelle Themen Anteile der Parteien   2) Limit
3)
Stärke der Lager   10) Bemerkungen Anm
CDU
CSU
SPD FDP Grüne PDS
WASG
Andere Links Rechts Ampel Rot-
Grün
S-
Grün
1. 4.07.2004 Parteienstreit um Hartz IV und weitere Reformen. Bürger spüren die politisch gewollte Verteuerung des Lebens. 45,0 % 23,0 % 7,0 % 13,0 % 7,0 % 5,0 % 47,5 % 43,0 % 52,0 % 43,0 % 36,0 % 58,0 % Rot-Grün hätte keine Mehrheit. SPD wird nicht mehr als „sozial gerechte“ Partei wahrgenommen.  4)
2. 29.05.2005 Nach der Ankündigung vorgezogener Neuwahlen. 46,0 % 29,0 % 7,0 % 8,0 % 5,0 % 5,0 % 47,5 % 42,0 % 53,0 % 44,0 % 37,0 % 54,0 % Die Bürger wollen Schwarz-Gelb.  
3. 19.06.2005 Nach der Bildung des Links- Bündnisses aus PDS + WASG. 46,0 % 28,0 % 7,0 % 8,0 % 8,0 % 3,0 % 48,5 % 44,0 % 53,0 % 43,0 % 36,0 % 54,0 % PDS + WASG stärker als FDP. Aber Schwarz- Gelb könnte regieren.  
4. 17.07.2005 Nach dem Vorliegen des Unions-Wahlprogramms, was 65 % für "unehrlich" halten. 42,0 % 27,0 % 8,0 % 9,0 % 11,0 % 3,0 % 48,5 % 47,0 % 50,0 % 44,0 % 36,0 % 51,0 % Wg. der PDS/WASG wird es bereits knapp für Schwarz-Gelb.  5)
5. 24.07.2005 Nach der Auflösung des Bundestags und Diffamierung der Linkspartei. 42,0 % 27,0 % 7,0 % 9,0 % 12,0 % 3,0 % 48,5 % 48,0 % 49,0 % 43,0 % 36,0 % 51,0 % Das ist bereits quasi das Patt zwischen beiden Lagern.  6)
6. 31.07.2005 Nach der Vorlage von Wahl- Programmen (Linke + FDP). 42,0 % 28,0 % 7,0 % 8,0 % 12,0 % 3,0 % 48,5 % 48,0 % 49,0 % 43,0 % 36,0 % 50,0 % Es bleibt beim Quasi-Patt.  7)
7. 7.08.2005 Nach der Lektüre der Wahl- Programme. 42.0 % 29,0 % 6,0 % 8,0 % 11,0 % 4,0 % 48,0 % 48,0 % 48,0 % 43,0 % 37,0 % 50,0 % Das Patt zwischen den beiden Lagern ist real. *  9)
8. 14.08.2005 Nach der Verschärfung des Wahlkampfes durch die Union. 41,5 % 29,0 % 6,0 % 8,5 % 11,0 % 4,0 % 48,0 % 48,5 % 47,5 % 43,5 % 37,5 % 50,0 % De-facto würde das die Große Koalition bedeuten. Schwarz- Grün geht ja nicht.  11)
9. 21.08.2005 Nach der Beschimpfung der Ostdeutschen durch den CSU- Chef Stoiber.  12) 41,0 % 29,5 % 6,5 % 8,0 % 11,0 % 4,0 % 48,0 % 48,5 % 47,5 % 44,0 % 37,5 % 49,0 % Große Koalition, da Links und Schwarz- Grün nicht gehen.  13)
10. 28.08.2005 Unions hat ein ‚Kompetenz‘- Team vorgestellt. 42,0 % 30,5 % 7,0 % 8,0 % 9,5 % 3,0 % 48,5 % 48,0 % 49,0 % 45,5 % 38,5 % 50,0 % Schwarz-Gelb hat wieder die Nase vorn.  14)
11. 4.09.2005 Nach Flut 2005 und sehr viel TV-Talk. 42,5 % 31,5 % 6,0 % 7,5 % 9,5 % 3,0 % 48,5 % 48,5 % 48,5 % 45,0 % 39,0 % 50,0 % Lager-Patt, d. h. Große Koalition mit 74 %.  16)
 17)
12. 11.09.2005 Nach dem TV-Duell.   18) 41,0 % 33,5 % 5,5 % 7,5 % 8,5 % 4,0 % 48,0 % 49,5 % 46,5 % 46,5 % 41,0 % 48,5 % Schwarz-Gelb geht nicht. Wirkung des TV-Duells.  19)
 21)
Alle Umfrage-Ergebnisse sind mit einem absoluten Fehler von ±1,5 % behaftet. Angesichts des geringen Unterschieds zwischen den beiden Lager, kann der in der Spalte "Bemerkungen" vermutete Ausgang der Wahl auch genau entgegengesetzt sein.  1517)
Nr. Sonntags-
frage
per
Publikationsdatum /
Meinungsforscher
Anteile der Parteien   2) Limit
3)
Stärke der Lager   10) Bemerkungen Anm
CDU
CSU
SPD FDP Grüne Die
Linke
Andere Links Rechts Ampel Rot-
Grün
S-
Grün
13. 18.09.2005 05.09.05:  Der Traum der SPD. 38,0 % 38,0 % 4,9 % 7,6 % 7,5 % 4,0 % 45,50 % 53,1 % 38,0 % --- 45,6 % 45,6 % Das würde dann für Rot-Grün reichen.  22)
07.09.05:  Forsa (RTL). 42,0 % 34,0 % 6,0 % 7,0 % 8,0 % 4,0 % 48,00 % 49,0 % 48,0 % 47,0 % 41,0 % 49,0 % Wg. 17) könnte es auch Schwarz-Gelb sein.  
08.09.05:  Infratest dimap (ARD). 41,0 % 34,0 % 6,5 % 7,0 % 8,5 % 3,0 % 48,50 % 49,5 % 47,5 % 47,5 % 41,0 % 48,0 % Schwarz-Gelb ist passé. Große Koalition ist angesagt, mit 75 %.  
09.09.05:  Forschungsgr. (ZDF). 41,0 % 34,0 % 7,0 % 7,0 % 8,0 % 3,0 % 48,50 % 49,0 % 48,0 % 48,0 % 41,0 % 48,0 %  16)
11.09.05:  Infratest (SPIEGEL). 41,0 % 34,0 % 6,5 % 7,0 % 8,5 % 3,0 % 48,50 % 49,5 % 47,5 % 47,5 % 41,0 % 48,0 %  
11.09.05:  Emnid (FOCUS). 40,5 % 34,5 % 7,0 % 7,0 % 8,0 % 3,0 % 48,50 % 49,5 % 47,5 % 48,5 % 41,5 % 47,5 % Will nun Emnid mit Ampel schrecken?  
12.09.05:  Forsa (RTL). 42,0 % 35,0 % 6,0 % 7,0 % 7,0 % 3,0 % 48,50 % 49,0 % 48,0 % 48,0 % 42,0 % 49,0 % Warnt Forsa vor einer Großen Koalition?  
13.09.05:  Emnid (unpubliziert). 42,0 % 33,5 % 6,5 % 7,0 % 8,0 % 3,0 % 48,50 % 48,5 % 48,5 % 47,0 % 40,5 % 49,0 % Lager-Patt.  
14.09.05:  Allensbach (FAZ). 41,7 % 32,9 % 7,0 % 7,2 % 8,5 % 2,7 % 48,65 % 48,6 % 48,7 % 47,1 % 40,1 % 48,9 % Sieht Schwarz-Gelb minimal vorn.  23)
17.09.05:  Allensbach (unpubliz.). 41,5 % 32,5 % 8,0 % 7,0 % 8,5 % 2,5 % 48,75 % 48,0 % 49,5 % 47,5 % 39,5 % 48,5 % Schwarz-Gelb gewinnt die Wahl deutlich!  26)
  18.09.2005 18.00 Uhr:  ARD-Prognose. 35,5 % 34,0 % 10,5 % 8,5 % 7,5 % 4,0 % 48,00 % 50,0 % 46,0 % 53,0 % 42,5 % 44,0 % Rot-Grün abgewählt, aber auch aus Schwarz- Gelb wird nix! Da Gelb die Ampel ablehnt, bleibt de-facto nur die Große Koalition. Aber wer wird Kanzler? Die SPD- Aufholjagd und die Existenz der neuen Linken haben Schwarz- Gelb verhindert sowie eine klare Mehrheit „links der Mitte“ (Willy Brandt) erbracht.  
18.00 Uhr:  ZDF-Prognose. 37,0 % 33,0 % 10,5 % 8,0 % 8,0 % 3,5 % 48,25 % 49,0 % 47,5 % 51,5 % 41,0 % 45,0 %  
18.11 Uhr:  1. ARD-Hochrechnung. 35,7 % 33,8 % 10,4 % 8,4 % 7,7 % 4,0 % 48,00 % 49,9 % 46,1 % 52,6 % 42,2 % 44,1 %  
18.12 Uhr:  1. ZDF-Hochrechnung. 36,6 % 33,2 % 10,5 % 8,1 % 8,1 % 3,5 % 48,25 % 49,4 % 47,1 % 51,8 % 41,3 % 44,7 %  24)
21.41 Uhr:  ARD-Hochrechnung. 35,2 % 34,1 % 10,0 % 8,1 % 8,6 % 4,0 % 48,00 % 50,8 % 45,2 % 52,2 % 42,2 % 43,3 %  
21.56 Uhr:  N24-Hochrechnung. 35,0 % 34,0 % 10,0 % 8,1 % 8,5 % 4,4 % 47,80 % 50,6 % 45,0 % 52,1 % 42,1 % 43,1 %  27)
22.31 Uhr:  ZDF-Hochrechnung. 35,0 % 34,1 % 10,0 % 8,2 % 8,6 % 3,8 % 48,10 % 50,9 % 45,0 % 52,3 % 42,3 % 43,2 %  
  19.09.2005 00.03 Uhr:  ZDF-Hochrechnung. 35,2 % 34,2 % 9,8 % 8,1 % 8,7 % 4,0 % 48,00 % 51,0 % 45,0 % 52,1 % 42,3 % 43,3 %  
00.44 Uhr:  Letzte ARD-Hochrechnung mit 298 von 298 Wahlkreisen.
35,2 % 34,3 % 9,8 % 8,1 % 8,7 % 3,9 % 48,05 % 51,1 % 45,0 % 52,2 % 42,4 % 43,3 %  20)
225 223 61 50 54 0 307 327 286 334 273 275  25)
01.35 Uhr:  Bundeswahlleiter.
Das
1. vorläufige
amtliche
Ergebnis:
  20)
27,8 %
+7,4 %
=    
35,2 %
34,3 % 9,8 % 8,1 % 8,7 % 3,9 % 48,05 % 51,1 % 45,0 % 52,2 % 42,4 % 43,3 % Mit 55 % ist das Ergebnis auch eine klare Absage an jegliche neoliberale Politik. Ob das die handelnden Figuren beachten werden?  24)
179+46
= 225
222 61 51 54 0 307 327 286 334 273 276  25)
[ Bürger beobachten die Parteien:   Die Top-Kandidaten zur Bundestagswahl 2005 ]
Die Medien berichten jetzt zwar breit über Koalitionsmöglichkeiten wie der „Schwarzen Ampel“ oder „Jamaica-Koalition“ (Schwarz-Gelb-Grün mit 53,1 %), aber nirgendwo wurde bislang bemerkt, daß auch eine Koalition aus SPD + Grüne + CSU mit 49,9 % regierungsfähig wäre. Die CSU ist eine eigenständige Partei! Die sachliche Schnittmenge zwischen Grünen und CSU dürfte größer als die mit der neoliberalen FDP sein.
Nr. Sonntags-
frage
per
Publikationsdatum /
Meinungsforscher
Anteile der Parteien   2) Limit
3)
Stärke der Lager   10) Bemerkungen Anm
CDU
CSU
SPD FDP Grüne Die
Linke
Andere Links Rechts Ampel Rot-
Grün-
CSU
Ja-
maica
Koal.
14. 25.09.2005 Nach der Wahl Part 1:
23.09.05:  Infratest dimap (ARD).
35,0 % 34,0 % 10,0 % 8,0 % 9,0 % 4,0 % 48,00 % 51,0 % 45,0 % 52,0 % 49,3 % 53,0 % Es bleibt im Prinzip beim Ergebnis vom 18.9.2005.  29)
24.09.05:  Fg. Wahlen (ZDF). 37,0 % 35,0 % 8,0 % 8,0 % 8,0 % 4,0 % 48,00 % 51,0 % 45,0 % 51,0 % 50,3 % 53,0 %  30)
15. 2.10.2005 Vor der Nachwahl im Wahlkreis 160 (Dresden I). % % % % % % % % % % % % Es wurden keine Umfragen publiziert.  31)
  2.10.2005 23.15 Uhr:  Bundeswahlleiter.
Das
2. vorläufige
amtliche
Ergebnis:
 
27,8 %
+7,4 %
=    
35,2 %
34,2 % 9,8 % 8,1 % 8,7 % 4,0 % 48,00 % 51,0 % 45,0 % 52,1 % 49,7 % 53,1 % Dank einer FDP- Kampagne gewinnt die CDU in Sachsen 1 Überhang-Mandat hinzu.  
180+46
= 226
222 61 51 54 0 308 327 287 334 319 338  32)
  7.10.2005 11.00 Uhr:  Bundeswahlleiter.
Das amtliche End-Ergebnis
der vorgezogenen
Bundestags-Wahl
von 2005:


[Wahlergebnis in absoluten Zahlen]
27,8 %
+7,4 %
=    
35,2 %
34,2 % 9,8 % 8,1 % 8,7 % 4,0 % 48,00 % 51,0 % 45,0 % 52,1 % 49,7 % 53,1 % Der 16. Bundestag hat 614 Abgewordnete. Da keine der kleinen Koalitionen ‚geht‘, läuft alles auf die Große Koalition mit 69,4 % hinaus. [mehr]  34)
180+46
= 226
222 61 51 54 0 308 327 287 334 319 338  33)
[ Die Bundestagswahl 2005 ]
  22.09.2002 Zum Vergleich:

Das Ergebnis der
Bundestags-Wahl
von 2002:
29,5 %
+9,0 %
=    
38,5 %
38,5 % 7,4 % 8,6 % 4,0 % 3,0 % 46,5 % 47,1 % 45,9 % 54,5 % 56,1 % 54,5 % Patt zwischen Union und SPD. Es reicht für eine Regierung von Rot- Grün. PDS ist an 5 %- Hürde gescheitert.  8)
  1) Als Basis wurden vor allem die Messungen von Infratest Dimap verwendet und diese ggfs. mit eigenen Algorithmen korrigiert.
  2) Die PDS ist mit der WASG (Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit) ein Bündnis eingegangen, das als "Die Linke" firmiert.
  3) Die (absolute) Mehrheit. Limit = 100 % – Andere (die alle unter 5 % sind) / 2. Ein Beispiel: (100 % – 8 %) / 2 = 46 %.
  4) Gewerkschaftler bereiten eine neue Partei links von der SPD vor (Potential bis 37 %).
  5) Nur noch 1,5 % fehlen an einem Patt. Denn im Osten (Ex-DDR) erreicht die PDS/WASG bereits 30 % (mehr als dort die CDU), im Saarland 20 %.
  6) Das frühe Patt läßt auf einen argumentativen Wahlkampf hoffen, denn nun ist eigentlich absolute Ehrlichkeit angesagt – kein Diffamieren.
  7) Bei der Aussage "Patt" muß besonders der absolute Fehler der Umfrage-Ergebnisse beachtet werden, der etwa ±1 % betragen dürfte.
  8) Rot-Grün kann mit einer knappen Mehrheit (3 Stimmen) unterm Kanzler Schräder weiterregieren.
  9) In dieser Patt-Situation ist mit dem Regieren einer Großen Koalition (CDU + CSU + SPD) zu rechnen. Wer würde dann von der SPD Vize-Kanzler?
10) Links = SPD + Grüne + Linke(.PDS).   Rechts = CDU + CSU + FDP.   Ampel = SPD + FDP + Grüne.   S-Grün = Schwarz + Grün.   In Türkis = Mögliche Regierungen.
11) Die Zahlen belegen, daß eine Ampel-Koalition weit von einer Mehrheit entfernt ist. Das Gerede darum dient nur der Volks-Verwirrung...
12) 83 % der Deutschen halten Stoibers Beleidigung des Ostens („die Frustierten dürfen nicht...“, „nicht so kluge Wähler wie in Bayern“) für CDU-schädigend.
13) Die Ausfälle von Stoiber haben sich bislang nur minimal ausgewirkt. Schwarz-Grün (Spalte "S-Grün") hätte bisher durchgehend eine Mehrheit...
14) Offensichtlich kompensierte das ‚Kompetenz‘-Team mit Prof. Kirchhof und ohne Stoiber die durch die Stoiber-Ausfälle entstandenen Verluste.
15) So prognostiziert z. B. das schon immer unionsfreundliche Allensbach per 28.8.2005 für die Union 43,5 % statt der 42,0 % anderer.
16) Und das wäre sehr sinnvoll wg. der Möglichkeit, endlich die längst überfälligen Staatsreformen anzupacken. Wg. des starken Links-Potentials hat die SPD ein Druckmittel fürs Handeln.
17) Wahlentscheidend könnten auch Unions-Überhangsmandate sein (mehr gewonnene Direktmandate, als ihr nach Zweitstimmen zustehen), die ja im Bundestag nicht ausgeglichen werden.
18) Vielleicht denken einige Wähler ja so: Wenn die Merkel es noch nicht mal schafft, einen eigenen Text zu formulieren und bei Reagan klaut, wie glaubwürdig ist dann ihre Politik...
19) Die FDP ist im Wahlkampf kaum noch wahrnehmbar. Vermutlich weil ihr Neo-Liberalismus beim Bürger Angst verbreitet und die Bürgerrechte bei ihr kaum noch vorkommen.
20) Wg. des Tods einer Direktkandidatin im Wahlkreis Dresdner I (WK 160) wird dort erst am 2. Oktober gewählt werden. Erst danach wird es das amtliche Endergebnis geben.
21) Man beachte: Die Differenz zwischen den Lagern (Links – Rechts) beträgt abs. 3,0 %, was deutlich über der statist. Fehlermarge liegt. D. h.: Die Deutschen wollen die Große Koalition.
22) Bei einem solchen Wahlergebnis dürfte die Union an einer Entwicklung von Schwarz-Grün interessiert sein – für 2009.
23) Da aber noch 30 % der Wahlberechtigte unentschlossen sein sollen, ist das Wahlergebnis noch völlig offen – auch wg. 17). Taktisch wählen lohnt sich also!
24) Die SPD kündigt an, daß es aber eine Große Koalition unter einer Kanzlerin Merkel mit ihr nicht geben wird. Schröder solle Kanzler bleiben, denn die SPD sei die stärkste Partei geworden.
25) In dieser vorläufigen Sitzverteilung sind 15 Überhangsmandate enthalten: SPD = 9 und CDU/CSU = 6.
26) Alle Meinungsforscher lagen mit ihren Diagnosen der Volksmeinung fatal daneben. Aber Allensbach schoß damit (49,5 — 45,0 %) den Vogel ab. Rat: Bessere Computer-Modelle nutzen! 28)
27) Nebenbeibemerkt: Die Wahl-Berichterstattung des deutschen Sekundär-Fernsehens (RTL- und Pro7Sat.1-Gruppe) war durchgehend miserabel. Die Privaten können das nicht.
28) Also zumindest: Bei Repräsentativität nicht pfuschen, N größer machen, Faktor "Wankelmütigkeit" einführen.
29) Die Koalitionen "Ampel", "Rot-Grün-CSU" und "Jamaica" sind extrem unwahrscheinlich geworden, so daß sich nun der Wählerwille "Große Koalitions" (69,5 %) durchsetzen dürfte.
30) Offensichtlich sind hier die am 18.9. an die FDP gegangenen CDU/CSU-‚Leihstimmen‘ wieder an die Union zurückgewandert, da die FDP nicht zur Regierungsbildung benötigt wird.
31) In der Woche vor der Dresdner-Nachwahl publizierte kein Institut ein aktuelles Umfrage-Ergebnis.
32) Damit erhöht sich die Kanzler-Mehrheit von 307 auf mindestens 308 notwendige Stimmen. Die Union hat 4 Mandate mehr als die SPD.
33) Dieses Wahlergebnis sagt aber auch klar und deutlich : Die Wähler wollten keine Politik vom Typ „Schwarz-Gelb“ (Merkel — Westerwelle).
34) Zwar gab es gegenüber den beiden vorläufigen Ergebnissen bei der absoluten Zahl der Zweitstimmen Korrekturen, was sich aber auf das relative Ergebnis nicht auswirkte.


14. Programme zur Bundestagswahl 2005

25.7.2005 (khd). Bundeskanzler Schröder (SPD) stellte am 1. Juli 2005 im Bundestag – wie von ihm am 22. Mai angekündigt – die Vertrauensfrage. Er verfehlt – wie vorgesehen – das Vertrauen des Parlaments. Daraufhin hat Bundespräsident Köhler am 21. Juli das Parlament aufgelöst und für den 18. September 2005 Neuwahlen zum Deutschen Bundestag angesetzt.

Die Parteien waren inzwischen fleißig beim Formulieren ihrer Wahlprogramme. Mit folgender Übersicht soll versucht werden, zu einigen essentiellen Fragen das von den Parteien geplante Handeln nach der Wahl zu beschreiben. Bereits im März hatte ich einige dieser Fragen publiziert, die sich jetzt vielleicht beantworten lassen. (??? = das ist noch unklar).

Aus Partei-Programmen zur Bundestagswahl 2005
Wie unsere Parteien Deutschland aus der Krise führen wollen.
Spätere Kommentierung erfolgt in roter Schrift.
Stand: 30. August 2005
Quelle: Recherchen im Internet + InfoRadio Berlin.
ARBEITSMARKT:  Wie sollen die Arbeitlosen endlich in Lohn und Brot gebracht und damit wieder zu Steuerzahlern werden?
1. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Beitrag zur Arbeitslosen- Versicherung von 6,5 auf 4,5 % senken, Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18 %. Damit sollen 500.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Voller Kündigungsschutz nur noch in Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern. Eine typisch neo-liberale Forderung. Es bleibt bei Schröders „Agenda 2010“, die aber „aktualisiert“ werden soll. Mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger: Einheitlicher Regelsatz von 420 Euro, höhere Freibeträge bei Zuverdienst. Korrektur von Hartz-IV: Angleichung der Regel- sätze Ost an West.
.2 Einführung eines Kombilohns für einfache Tätigkeiten. Aufspaltung und Neu- Organisation der Bundesagentur für Arbeit. Korrektur von Hartz-IV: Angleichung der Regel- sätze Ost an West auf 345 Euro. Zwang zur Annahme jeglicher Jobs wird abgelehnt. Deutliche Erhöhung der Regelsätze.
.3 Einschränkung des Kündigungsschutzes und Entmachtung der Gewerkschaften. Abweichung vom Flächentarifvertrag, wenn 2/3 der Belegschaft zustimmen. Einführung eines gesetz- lichen Mindestlohns. Erhalt des Kündigungs- schutzes. Einführung von Mindestlöhnen.
.4 Abschaffung der Ich- AGs.   Ältere Arbeitslose sollen länger als bisher geplant einkommensabhängiges Arbeitslosengeld I beziehen. Einführung eines Mindestlohns von 1400 Euro. Subventionierung der Sozialabgaben im Niedriglohnsektor.
INNOVATION:  Wie soll die Innovationskraft der Wirtschaft gesteigert werden, um neue Arbeitsplätze zu erzeugen?
2. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Senkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 22 %. Die Gewerbesteuer fällt weg, sagen die Marktradikalen. Abbau von Subventionen, was das auch immer heißen mag. ??? ???
.2 Einrichtung eines „Rats für Wachstum und Innovation“.  5) Ansonsten keine
Aussage!
Senkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 19 %. Nichts bekannt! Nichts bekannt!
.3 Ansonsten keine
Aussage!
??? Ansonsten keine
Aussage!
??? ???
KAUFKRAFT:  Wie soll die Kaufkraft der Bevölkerung nachhaltig gesteigert werden?
3. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Zunächst Kaufkraft- Verlust durch die Mehrwertsteuer- Erhöhung, aber... Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer.
Das wurde zur größten Wahl-Lüge!
Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Aber vielleicht eine höhere Mehrwertsteuer auf Luxusgüter.
.2 Senkung der Anfangs- Steuersatzes der Einkommenssteuer von 15 auf 12 % und des Spitzen-Steuersatzes von 42 auf 39 %. Vereinfachtes Steuersystem mit Steuersätzen von 15, 25 und 35 %. Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
.3 Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
??? ??? ???
STAATSVERSCHULDUNG:  Wie soll die enorme Staatsverschuldung wann reduziert werden?   1)
4. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Wie die Staatsfinanzen gesunden sollen, sagt die Union nicht. Das regelt der Markt. Das sei eine der zentralen Aufgaben der nächsten Wahlperiode. Sehr konkret wird die SPD nicht, aber... Der Spitzensteuersatz steigt von 42 auf 50 %. Der Spitzensteuersatz steigt von 42 auf 45 %.
.2 Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Einführung einer Reichensteuer von zusätzlich 3 %. Die Vermögenssteuer wird wieder eingeführt. Die Vermögenssteuer wird wieder eingeführt.
.3 ???   Eine gerechte Form der Erbschaftssteuer. Anhebung der Erbschaftssteuer. Anhebung der Erbschaftssteuer für Großerben.
.4         Ausweitung der Gewerbesteuer.
VERBRAUCHERSCHUTZ:  Wie soll der immer wichtiger werdende Verbraucherschutz entscheidend gestärkt werden?
5. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Das Verbraucherschutz- Ministerium wird abgeschafft. Das regelt der Markt, wie Neo-Liberale immer zu sagen pflegen. Auch hier gilt: „Primat der Politik“, kein Landrecht der Wirtschaft. ??? Unklare Position zu den preistreibenden Energie-Monopolen.
.2 Die Union will Genpflanzen aufs Feld bringen. Besserverdienende können problemlos auch höhere Energie- Preise bezahlen. Dennoch unklare Position zu den preistreibenden Energie-Monopolen. ??? ???
.3 Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
GESUNDHEITS-SYSTEM:  Wie soll denn nun das völlig überteuerte Gesundheits-System rational und sozial gerecht saniert werden?
6. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Einführung eines einheitlichen „Kopfgeldes“ = pauschaler KV-Beitrag ab 2008. Abschaffung der gesetzlichen Krankenkassen. Abschaffung aller Privat- Krankenkassen. Einführung einer einkommensabhängigen „Bürgerversicherung“ für alle. Einführung einer einkommensabhängigen „Bürgerversicherung“ für alle.
.2 Das Kopfgeld heißt nun „Gesundheitsprämie“. Kinder bleiben beitragsfrei, auch in Privat-Kassen. Pflicht zur privaten Mindestabsicherung für alle. Kinder und Arme werden dabei staatlich unterstützt. Einführung einer „Bürgerversicherung“ nach Einkommen für alle. Kinder bleiben beitragsfrei. Miet- und Kapitalerträge werden beitragspflichtig. Die Beitrags- bemessunsLimit wird angehoben.
.3 Der Arbeitgeberanteil wird eingefroren. Einführung eines „Bürgergeldes“. Kapitalerträge werden beitragspflichtig. Ergänzungsversicherungen sind möglich.  
KORRUPTION:  Was soll gegen die wachsende Korruption sowie den eklatanten Verfall von Werten unternommen werden?
7. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 ??? ??? „Vertrauen in Deutschland“? ??? ???
.2 Nichts bekannt! Nichts bekannt! Nichts bekannt! Nichts bekannt! Nichts bekannt!
.3          
INTERNET-ZUGANG:  Job-Maschine Breitband-Internet: Wie sollen die Zugangskosten (auf SBC-Niveau) gesenkt werden?
8. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 ??? Das regelt
der Markt.  2)
Wir haben ein Breitband- Portal gemacht. ??? ???
.2 Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
Ansonsten keine
Aussage!
.3          
ENERGIE-POLITIK:  Wie soll es mit der total verko(r)ksten Energie-Politik weitergehen?
9. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
.1 Der Atomausstieg soll rückgängig gemacht werden.
Atomstrom „ist Ökostrom“!
Ja zur Kernkraft und Neubau von AKWs. Ja zur Kohle und Koks. Nein zur Kernkraft. Nein zur Kernkraft. Endgültige Abkehr von Kernkraft und Erdöl.
.2 Ausbau des Ökostroms. Aber Beschränkung der Förderung. Weniger bis keine Subventionen für Kohle und Ökostrom. Ökostrom soll weiter gefördert werden. Entflechtung aller Energie-Monopole. Bis 2020 sollen 25 % der Energie aus regenerativen Quellen kommen.
.3 Einsparen von Energie durch Altbausanierung. Herstellen von fairen Bedingungen auf dem Energiemarkt. Mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt. Bis 2050 soll alle Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Absolut verbraucher- freundliche Regeln für den Energiemarkt.
WAHL-LUPE:  Die Computer-Zeitschrift »c't« hat die Wahl-Programme in Sachen IT-Bezug unter die Lupe genommen:   4)
10. CDU/CSU FDP SPD Die Linken
(PDS+WASG)
Bündnis 90
Die Grünen
  CDU FDP SPD Linke Grüne
PARTEIEN:  Hier gibt es die (hoffentlich) vollständigen und ehrliche Wahl-Programme der Parteien:
11. CDU FDP SPD Linke Grüne
  1) Keine der Parteien kommt auf die gute Idee, den Solidaritäts-Zuschlag ausschließlich zur Schulden-Tilgung zu verwenden.
  2) Mißlich ist nur, daß hierbei in Deutschland kein echter Markt vorhanden ist. Es wird nur Wettbewerb gespielt.
  3) IT-Bezug: Bei Forschung & Technik, Verbraucherschutz, Urheberrecht, Innere Sicherheit, Medien & Internet und Sonstiges.
  4) Und dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
  5) Als Chef-Berater ist Ex-Siemens-Chef Heinrich von Pierer avisiert. Siemens fiel aber bislang nicht durch wegweisende Innovationen auf.
Bürger beobachten die Parteien:
[ Die Top-Kandidaten zur Bundestagswahl 2005 ]
[ Versäumnisse der Politik ]   [ Fragen an die Parteien ]
[ Keine Partei hat ein schlüssiges Reform-Konzept ]


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      Zum Teil 4

    © 2005-2009  – Dipl.-Ing. Karl-Heinz Dittberner (khd) – Berlin   —   Last Update: 13.09.2009 19.44 Uhr