Berlin – City of Berlin, Germany – Teil 4   (Shopping + Nostalgie) khd Aus meiner Link- Sammlung
  Stand:  8.2.2010   (388. Ed.)  –  File: My_Lisa/Berlin4.html

 I n h a l t :
  1. Ab Werk kaufen
  2. Aktuelles
  3. Allgemeines
  4. Attraktionen
  5. Ausstellungen
  6. Auto-Häuser
  7. Bahnhöfe
  8. BankGesellschaft
  9. Behörden
  10. Berge
  11. Berlinisches
  12. Bezirke
  13. Bibliotheken
  14. BIO-Produkte
  15. Brandenburg
  16. Brücken
  17. Buchhandlungen
  18. Bundes-Behörden
  19. Bundes-Politik
  20. Bürgerinitiativen
  21. Clubs
  22. Communities
  23. Denkmale
  24. Discotheken
  25. Einkaufen
  26. Einkaufsmeilen
  27. Essen & Trinken
  28. Events
  29. Events passé
  30. Fachhochschulen
  31. Fleischereien
  32. Flüsse
  33. Forschungs-Institute
  34. Freizeit
  35. Friedhöfe
  36. Gebäude
  1. Gedenkstätten
  2. Gefährliche Orte
  3. Geld
  4. Gerichte
  5. Geschichte
  6. Gesundheit
  7. Gibt's nicht mehr
  8. Großmärkte
  9. Handwerker
  10. Häfen
  11. Heimat-Museen
  12. Hochschul-Politik
  13. Hotels
  14. Informationen
  15. Inseln
  16. Internet-Cafés
  17. Jazz-Lokale
  18. Jobs
  19. Jugend
  20. Kabarett
  21. Kanäle
  22. Kaufhäuser
  23. Kinder-Theater
  24. Kinos
  25. Kirchen
  26. Kleidung
  27. Kleinkunst
  28. Konditoreien
  29. Kongresse
  30. Konzerte
  31. Kraftwerke
  32. Krankenhäuser
  33. Kultur
  34. Kulturorte
  35. Kunst
  36. Kunst-Museen
  1. Landeseigene
    Unternehmen
  2. Literatur
  3. Märkte
  4. Medien
  5. Messen
  6. Metro-Linien
  7. Möbel
  8. Mode
  9. Museen
  10. Musicals
  11. Musik
  12. Nachtbusse
  13. Nachtleben
  14. Naturschutzgebiete
  15. Nahverkehr
  16. Notfälle
  17. Off-Theater
  18. Oper & Ballett
  19. Organisationen
  20. Ortsteile
  21. Parks
  22. Parlament
  23. Partys
  24. Plätze
  25. Politik
  26. Polizei
  27. Reisen nach Berlin
  28. Restaurants
  29. Ruinen
  30. Sanierungsgebiete
  31. S-Bahnlinien
  32. S-Bahnhöfe
  33. S-Bahnring
  34. Schildbürgereien
  35. Schleusen
  1. Schlösser
  2. Schulen
  3. Seen
  4. Sehenswürdigkeiten
  5. Senat
  6. Senioren
  7. Shopping im
    Bhf. Südkreuz
  8. Shopping im
    Hauptbahnhof
  9. Skandale
  10. Soziale
    Brennpunkte
  11. Soziales
  12. Spät-Verkauf
  13. Sport
  14. Stadtautobahnen
  15. Stadtgüter
  16. Stadtplanung
  17. Stadtrundfahrten
  18. Stadtspaziergänge
  19. Strandbars
  20. Straßen
  21. Straßenbahnen
  22. Straßenfeste
  23. Straßentunnel
  24. Studieren
  25. Supermärkte
  26. Tanz-Lokale
  27. Technik-Museen
  28. Theater
  29. Tourismus
  30. U-Bahnlinien
  31. Übernachtungen
  32. UKW-Radios
  33. Universitäten
  1. Unternehmen
  2. Unterwelt
  3. Varieté
  4. Veranstaltungen
  5. Veranstaltungsorte
  6. Verkehr
  7. Vernichtete
    Gebäude
  8. Verschiedenes
  9. Versorger
  10. Verwaltungsbezirke
  11. Wetter
  12. Wirtschaft
  13. Wissenschaft
  14. Wohin in Berlin
  15. Wohnen
  16. Zeitschriften
  17. Zeitungen
Für den Inhalt der externen Webseiten (Links) wird keine Verantwortung übernommen. Mit * sind externe, weiterführende Links angegeben, wie beispielsweise zu den Panorama- Fotos von BerlinOnline. Wegen des Umfangs wurde die Berlin- Seite im Juli 2002 auf 2 Seiten, im Januar 2004 auf 3 Seiten und im Juni 2004 auf 4 Seiten verteilt: [Teil 1] [Teil 2] [Teil 3] [Teil 4].

  Living in a City:
Berlin Reports 1945–2007
 
Viele Einträge sind noch ohne Link, da diese entweder nicht bekannt sind oder auch noch gar nicht existieren. Das ? bedeutet, daß diese Seite offensichtlich nicht mehr erreichbar ist. [Neue Links mitteilen]


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Fahrplan-Infos von  
V B B
Ab 1. Aug. 2005 gilt das Brandenburg-Ticket in Brandenburg und bei der BVG in Berlin. Preis: 25 Euro/Tag für 5 Personen.

Hinweis: Sorry, der "stadtplandienst.de" wünscht keine Verlinkung mehr,
weshalb hier die pfiffige Suche nach Straßen entfallen muß. [mehr]

Einkaufen in Berlin — Shopping  (Eine Auswahl)



Politik in Berlin  



Anhang  


      Gibt's nicht mehr –  Vom Sterben Berliner Handelsnamen, Lokalitäten, Einrichtungen und Events  

    Und hier kommt etwas Nostalgie auf, d. h. die Sehnsucht nach dem Verlorengegangenem. Damit soll es wenigstens mit einer Notiz im Internet auffindbar bleiben. Natürlich gibt es noch viele viele andere Firmen, Einrichtungen und Events, die in Berlin verschwunden sind, hier aber nicht aufgeführt sind. Zu dieser Rubrik sind insofern Links sehr willkommen. Vielleicht kennen Sie ja Infos, die anderenorts im Internet versteckt sind. Ein Dank geht an alle, die hier schon einen Input lieferten. [
    Info bitte per E-Mail]

    Um 2006 wurde zudem die Demontage West-Berlins deutlich, von der auf einer extra Seite berichtet wird.

  • Amsler und Ruthardt — Kunsthandlung.

  • Arzenbacher — Die ultimative Eisenwarenhandlung in Lichterfelde- Ost (Oberhofer Weg).

  • Aschinger — Billig- Restaurants mit legendärer Erbssuppe und kostenlosen Tafel- Brötchen zum Nachholen.

  • AVUS-Nordkurve — Die gefährliche Steilkurve der Auto- Rennstrecke durch den Grunewald wurde 1967 abgetragen. Seit April 1998 finden auf der AVUS (1. deutsche Automobil Versuchs- und Übungsstrecke) keine Autorennen mehr statt. [mehr]

  • A–Z — Das Fachgeschäft für preiswerte (elektronische) Bauelemente in der Stresemann Straße am Anhalter Bahnhof. Aber es gibt ja noch Atzert- Radio in der Kleiststraße 33 gegenüber der Urania.

  • Badewanne — Deutschlands erstes Jazz-Lokal in der Nürnberger Straße am Tauentzien. Hier spielte von 1950 bis 1964 das „Johannes Rediske Quintett“, aber auch die Großen des Jazz wie Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald kamen zu Besuch. [Jazz in den 50ern]

  • Bahnhof Zoo — (richtig: Bahnhof Zoologischer Garten). Damit das Geschäft am neuen Lehrter Bahnhof (Hauptbahnhof) so richtig brummen kann, will die Deutsche Bahn ab 28. Mai 2006 diesem Hauptbahnhof der West-City sämtlichen Fernverkehr entziehen. [mehr] *

  • Berliner Stadtschloß – Es lag auf der Spree- Insel in Berlins Mitte gegenüber vom Berliner Dom. Im 2. Weltkrieg wurde es schwer beschädigt. Die Schloßruine wurde auf Anordnung Walther Ulbrichts gesprengt und abgetragen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bemüht man sich um einen Wiederaufbau, zumindest um die Rekonstruktion der Schloßfassade.

  • Bilka-Kaufhäuser — Die Devise war „Billig kaufen“.

  • Bockbierfest — Fand bis 19?? im März im (alten) Sportpalast an der Potsdamer Straße statt. Der Werbespruch: „Det Dollste wat de hast, Bockbierfest im Sportpalast.“

  • Boeldicke — Bekleidungshaus.

  • Bolle — Supermarktkette. Den Namen soll die Metro- Gruppe gekauft haben.

  • Born-Markt — Dieser Wochenmarkt am Titaniapalast verschwand mit dem Bau des „Forum Steglitz“, in dem 1970 als Nachfolger eine kleine Markt- Halle entstand. Diese mußte dann 2005 den ehrgeizigen Umbauplänen der britischen Eigner geopfert werden. *

  • Bote & Bock — Musikalien, 30 Jahre lang Schallplatten im Europa-Center (wohl bis Ende 1995) und Literatur in der Kantstraße.

  • Bundesverwaltungsgericht — Zog im September 2002 von Berlin nach Leipzig. In das historische Gebäude des Königlich- Preußischen Oberverwaltungsgerichts an der Hardenbergstraße 31 zog im Oktober 2004 Berlins Oberverwaltungsgericht (OVG) ein. *

  • Butter Beck — Supermarktkette, die 1985 mit Meyer zur Lebensmittelkette Meyer&Beck fusionierte und somit zur Oetker- Gruppe gehört. Diese verkauften die Kette zum Ende 2004 – offensichtlich unter der Auflage den Traditionsnamen nicht mehr zu verwenden. Denn ab Januar 2005 startete in vielen Meyer&Beck- Filialen ein Discounter namens „MEMA“ (Mein Markt).

  • Butter Hoffmann — Supermarktkette.

  • Café Huthmacher — Es war im Hochhaus am Bahnhof Zoo.

  • Café Kranzler — Das beliebte Straßencafé an der Ecke Kurfürstendamm/ Joachimsthaler Straße fiel einer Neubebauung zum Opfer. [mehr]

  • Café Schilling — Es war an der Gedächtniskirche neben dem Kino Marmorhaus.

  • Carisch-Kaffee — Supermarktkette.

  • Carl Mampe — Hersteller feiner Spirituosen und Liköre, z. B. „Mampe Halb und Halb“, der aber inzwischen von xxx (?) produziert wird.

  • Defaka — Deutsches Familien- Kaufhaus an der Gedächtniskirche Ecke Rankestraße.

  • Der Abend — Berlins unvergeßliche Abendzeitung, die am frühen Nachmittag erschien. Wer belebt ihn wieder? Der Markt für eine pfiffige Zweitzeitung dürfte da sein, wie es unlängst das Gratisblatt „15 Uhr aktuell“ vormachte.

  • Dickhardt'sche Buchhandlung — In Friedenau.

  • Ebbinghaus — Die Bekleidungsfachgeschäfte sind Ende 2004 pleite. *

  • EFHA — Die Berliner Fleischwarenfabrik mit Tradition geriet 1995 in die Krise.

  • Eierschale — Berlins legendärer Jazzkeller am Breitenbachplatz. Hier spielten seit 1955 die „Spree City Stompers“. Die Eierschale zog später in die Podbielskiallee um und ging im Dezember 2000 pleite. * *

  • Elektrische — In West-Berlin wurde bereits in den 60er-Jahren der Straßenbahn- Betrieb eingestellt. Als letzte Linie fuhr die 55 von Spandau am 2. Oktober 1967 zum Zoo. Im Osten Berlins fahren noch heute Straßenbahnen. *

  • Elwert und Meurer — Buchhandlung mit Niveau am Innsbrucker Platz, die häufig Autorenlesungen veranstaltete.

  • Filmbühne am Steinplatz (Charlottenburg) — Das beliebte Programm- und Autoren- Kino pflegte den Kunstfilm. Am 3. Dezember 2003 schloß es endgültig seine Pforten, da eine Miete von 4000 Euro/Monat nicht mehr bezahlbar war.

  • Fischbrat-Stube — Sie war in Charlottenburg am Stuttgarter Platz, gleich gegenüber von C&A- Brenninkmeyer.

  • Fischrestaurant Gosch — Es war am Kurfürstendamm 212. *

  • Flug-Bufe — Es war in Berlin das Fachgeschäft für anspruchsvollen Flug- und Schiffsmodellbau. Groß wurde es in Berlin- Lichterfelde an der Ecke Gardeschützenweg/ Moltkestraße, bevor es nach Charlottenburg in die Windscheidstraße umzog.

  • Flughafen Gatow — Der britische Militärflughafen wurde Anfang der 1990er- Jahre aufgegeben. Ein Museum ist übriggeblieben.

  • Flughafen Tempelhof — Ab 1. November 2004 sollen dort keine Flugzeuge mehr starten und landen. Berlin brauche keinen City- Airport (Zentralflughafen), heißt es beim Senat. Der sei zudem viel zu gefährlich. Für die (West-) Berliner ist aber dieser Flughafen das Symbol für die Luftbrücke. Was mit der 480 Hektar großen Fläche des „Tempelhofer Feldes“ nun passieren soll, bleibt unklar. [mehr] *

  • Foto-Klinke — Fotofachgeschäfte.

  • Gebr. Manns — Supermarktkette, die urplötzlich aus dem Berliner Stadtbild verschwand.

  • GK – Großkauf (Berlin- Tempelhof, Bessemerstraße) — Citti-GK machte zum 31.12.2003 dicht, da ihnen der Senat keinen Ausbau erlaubte. Am 4.1.2004 übernahm die Schwarz/Lidl- Gruppe (Kaufland/KaufMarkt) den beliebten Cash&Carry- Markt mit der riesigen Produkt- und Marken- Auswahl. GK-Stammkunden befürchten, daß diese Lidl- Leute nichts von sehr großer Produkt- Vielfalt zu günstigen Preisen verstehen, die GK seit über 30 Jahren zu bieten hatte – auch wenn sie anderes versprechen ( * ).

  • Hefter — Qualitäts- Fleischer und später eine sehr solide Supermarktkette, die sehr großen Wert auf Produkt-Qualität legte.

  • Heinrich-Heine-Buchhandlung — Im Bahnhof Zoo (wohl bis 1995).

  • Hertie — Kaufhäuser in der Karl-Marx- Straße und Wilmersdorfer Straße sowie in Steglitz, die durch das Einheits- Karstadt ersetzt wurden (siehe auch Kaufhaus Held). *

  • Hertie Neukölln — Das große Kaufhaus an der Karl-Marx-Straße gegenüber dem Rathaus von Neukölln eröffnete 1900 als „Mode-Waaren-Haus, en gros – en detail, H. Joseph & Co“. Nach 105 Jahren wurde es am 24.12.2005 von der Karstadt/Quelle AG, der es zuletzt gehörte, für immer dichtgemacht und soll nun leerstehend meistbietend verkauft werden. * *. Da sich der Verkauf zunächst zerschlagen hat, betreibt Karstadt das Kaufhaus vorerst als Schnäppchen- Center weiter *. [Sorge um Karl-Marx-Straße]

  • Hildebrandt — Schokoladenfabrik.

  • ICC — Noch steht dieses Internationale Congress Centrum von 1979 unterm Funkturm. Es gibt aber Betrebungen es aufzugeben und dann abzureißen. Vor allem dem PDS-Senator Harald Wolf (Wirtschaftssenator) sagt man nach, er favorisiere eine Kompensation für den 2006 gestarteten Abriß des Palasts der Republik im ‚Ostsektor‘ (Schloßinsel). Ob dann auf dem derzeitigen ICC-Standort wieder der (zentrale) Festplatz mit guten Verkehrsanschlüssen entstehen wird, ist unklar – aber sehr wahrscheinlich. [mehr]

    Raumschiff ICC

  • Industrie-Ausstellung — Irgendwie war das so eine Art – aber sehr beliebte – „Frontbetreuung“ durch die deutsche Industrie für die West- Berliner. *

  • Kajot-Moden — Bekleidungshaus.

  • Karnevals-Umzug — Unter vielen „Heijo“-Rufen fand dieser in den 50er- Jahren jährlich am Sonntag vor Fastnacht statt. Gesponsert wurde er vor allem von den Berliner Traditionsbrauereien wie Kindl und Schultheiss, die mit prächtigen Pferdewagen immer dabeiwaren. Irgendwann war dann Schluß damit. Und erst nach dem Zuzug vieler Rheinländer wurde nach 1999 ein neuer Anlauf genommen, diesen Event zu etablieren.

  • Kaufhaus Bilka — Kantstraße am Bahnhof Zoo. Karstadt betreibt hier heute ein Kaufhaus mit Sportartikeln.

  • Kaufhaus Held — Neben dem Forum- Steglitz. Dann wurde es Hertie und damit Karstadt, die das Kaufhaus dann im Februar 2003 schlossen, als sie urplötzlich bemerkten, daß ihnen nun alle 3 Kaufhäuser in der Steglitzer Schloßstraße gehörten. Hier gibt es nun statt Vielfalt nur noch ein Karstadt- Einheitsangebot. Das Kaufhaus Held ist bis Anfang 2004 nicht einem geplanten Neubau gewichen. Erst 2005 wurde es abgerissen, um dem Bau des Schloßstraßen- Centers (SSC) Platz zu machen. [mehr]

  • Kellner-Derby — Das fand in den 50er-Jahren jährlich am unteren Kurfürstendamm statt.

  • Kiepert — Sehr gute Fachbuchhandlungen. Vor allem bei technischer und naturwissenschaftlicher Literatur waren sie sehr gut sortimentiert, was beispielsweise Dussmann oder Hugendubel bis heute noch nicht gelungen ist.

  • Kinos in der West-City (Ku'damm-Nähe) — Verschwunden sind: Aki, Astor (1934 bis Dezember 2002), Bonbonniere, Capitol am Lehniner Platz, Europa-Studio (1988–2002), Filmbühne am Steinplatz (bis 3.12.2003), Filmbühne Wien (1913 bis April 2000), Filmtheater Berlin, Gloria- Palast (1926–1998), Gnom, Hollywood (1954–2003), Kammer Lichtspiele, Kino im Kindl, Kuli, Kurbel, Lupe am Olivaer Platz (1919–1998), Marmorhaus (1913–2001), Metropol, MGM, Olympia am Zoo, Royal- Palast mit der größten Leinwand Europas (1965 bis 28.4.2004, im Juni 2005 wird der Abriß des Neubaus aus den 50ern genehmigt, der dann 2006 erfolgt * ), Studio am Lehniner Platz, Studio im Europa-Center, Ufa- Pavillon. Die Kurbel startete am 1.1.2004 neu, nun als Discount- Kino (2,99 Euro auf allen Plätzen).


  • Komödie — Das seit 1921 am Kurfürstendamm existierende Theater ist im Januar 2006 vom Abriß bedroht, da das die neue Eigentümerin – die Deutsche Bank Real Estate – wg. einer lukrativeren Nutzung so will. Zum 31.12.2006 ist gekündigt worden. [mehr]

  • Koffer-Panneck — In Neukölln.

  • Laterna magica — Kostümfest der Studenten der Meisterschule für das Kunsthandwerk (Charlottenburg).

  • Leineweber — Bekleidungshaus.

  • Lucullus — Das Küchenbedarfsgeschäft am Kurfürstendamm 200 zwischen Knesebeck- und Bleibtreustraße. Es verschwand 1983.

  • Markt-Halle Wilmersdorfer Straße — Sie war erst nach 1945 dicht am Ku'damm (heute Adenauer Platz) zwischen Wilmersdorfer Straße und Waitzstraße entstanden. Sie fiel dem Neubau der Lewishamer Straße zum Opfer.

  • Mauer — Sie wurde von der DDR am 13. August 1961 quer durch Berlin gebaut. Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 verschwand sie in nur wenigen Monaten aus dem Berliner Stadtbild. Am 3. Oktober 1990 war auch Berlin endlich wieder vereint. Mauer-Reste existieren nur noch an der Bernauer Straße (Gedenkstätte) und an der East-Side-Gallery.

  • Max Kühl — Bettenfachgeschäfte.

  • M-Bahn — Diese Magnetschwebebahn der AEG fuhr von 1987 bis August 1991 auf einer Versuchsstrecke von Gleisdreieck bis zur Philharmonie (Kemper Platz). Nach der Wiedervereinigung mußte sie wegen der Revitalisierung der U-Bahnstrecke U 2 und der Neubebauung am Potsdamer Platz verschwinden. [mehr]

  • Merkur-Elektronik — Das Fachgeschäft in der Steglitzer Albrechtstraße 98 gibt's nicht mehr. Nun ist da ein Schlecker.

  • Meyer-Beck — Zum 1. Januar 2005 wurde daraus der Discounter MEMA („Mein Markt“). Damit sind die Traditionen von Meyer („Keine Feier ohne Meyer“) und Butter-Beck endgültig gestorben.

  • Möbel Kunst — Der wohnt, das weiß ich, Blücherstraße 32. So hieß es in der Werbung.

  • Musik-Wiebach — Am 21.8.2004 schließt das seit 70 Jahren bestehende Fachgeschäft, zuletzt im Forum-Steglitz.

  • Nachtdepesche — Berlins Abendzeitung der Nachkriegszeit, die beim „Telegraf“ am Bismarckplatz in Grunewald gemacht wurde (heute ist dort das Umweltbundesamt). Am 30. Juni 1972 stellt sie zusammen mit dem „Telegraf“ das Erscheinen ein.

  • Neue Welt — An der Hasenheide 107–113. Zwar wurde hier viel investiert, aber dennoch glänzte dieser Kulturort mit Tradition mit reichlich Leerstand. *

  • Nöthling — Der Delikatessenladen in der Steglitzer Schloßstraße mit Tradition verschwand urplötzlich in den 90er- Jahren. Das Warum haben wir nie erfahren.

  • O-Bus — Elektrisch betriebene Oberleitungs- Busse fuhren vom Breitenbachplatz durch Steglitz, Lankwitz und Südende.

  • Opel-Finkbeiner — Autohaus.

  • Otto Boennicke — Der Tabak- Spezialist mit Filialen in vielen Stadtteilen.

  • Paech-Brot — Mit dieser Brotfabrik, die in Moabit zwischen Stephanstraße und Birkenstraße stand, sind viele sehr gute Brotsorten verschwunden. Und das Wendeln-Brot konnte das nicht ersetzen. Im Jahr 1993 mußte Paech, die einst das beste Baguette Berlins produzierten, dichtmachen. Auf dem Paech-Gelände entsteht bis 2007 ein Glaspalast für Lebensmittel, den EDEKA baut. *

  • Palast der Republik — Vorzeigebau der DDR auf der Schloßinsel in Mitte. Dort tagte u. a. die Volkskammer der DDR, die 1990 den Beitritt der DDR zum Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beschloß. Um einmal das Berliner Schloß wieder aufbauen zu können, wurde 2006 der Abriß gestartet.

    Palast der Republik

  • Panoptikum — Das Berliner Panoptikum wurde 1997 geschlossen, da das alte Kudamm-Eck an der Joachimsthaler Straße, in dem es beheimatet war, abgerissen wurde. Die mehr als 350 Wachsfiguren lagern nun in einem Speditions- Depot in Großbeeren und warten auf ihre Wiederauferstehung. * * *

  • Pommersche — Blaugeflieste Lebensmittelläden.

  • Prälat Schöneberg — Veranstaltungshaus an der Hauptstraße 122–124. Das Grundstück befindet sich inzwischen in der Hand der Schwarz-Gruppe (Lidl & Co.), die aber das Areal vergammeln läßt. [mehr] * *

  • Radio Perschke — Ein Fachgeschäft mit solider Beratung.

  • Radio-Rading (Steglitz) — Es gab dort immer eine solide und fachkompetente Beratung, wovon Kunden dieser Saturns, Pro- oder Media- Märkte heute nur noch träumen können. Hm, fragen Sie doch mal einen Verkäufer bei SATURN, wozu eigentlich dieses HDCP bei den „HD-ready“- Fernsehern wirklich gut ist und welchen Vorteil Sie als Kunde davon haben...

  • Resi — An der Hasenheide, wo es Tischtelefone gab.

  • RIAS — Rundfunk im amerikanischen Sektor (Rosenthal- Platz) – „Eine Stimme der freien Welt“. Ein Rest vom RIAS lebt heute unter dem Dach vom DeutschlandRadio weiter. [mehr] [Der RIAS wird 60] *

  • Riverboat — Bei der Jugend beliebte Discothek auf dem Dach des Hauses Hohenzollerndamm 177 am Fehrbelliner Platz, die in den 70er- Jahren (oder war es erst Ende der 80er?) schloß.

  • Rohrpost — Bereits im Februar 1963 wurde dieser öffentliche Service der Post eingestellt. Das 400 km lange Berliner Rohrpostnetz wurde dann 1969 total stillgelegt. Eilige Post wird seit dem per Auto durch die Stadt befördert oder gleich per Fernkopierer (Fax) geschickt.

  • Ruhnke — Optiker. Werbespruch: „Sind's die Augen – geh' zu Ruhnke.“

  • Salamander — Die Schuhgeschäfte mit Tradition sind 2004 pleite. Und das bedeutet auch das Aus für Lurchi, den die Kinder so liebten.

  • Schiller-Theater (Berlin- Charlottenburg) — Die staatliche Bühne fiel 1993 den ersten Berliner Sparmaßnahmen zum Opfer. Es ist nun Spielstätte für durchziehende Musical- Produktionen. [mehr]

  • Schloßpark-Theater (Berlin- Steglitz) — Auch diese staatliche Bühne wurde 1993 Opfer der Berliner Sparmaßnahmen. Seit 2004 wird dort privat Theater und auch Musical gespielt. [mehr]

  • Schlüter-Brot — Brot- und Kuchenfabrik in Tempelhof mit Tradition. Produzierte die sagenhaft guten Kuchen „Pfund auf Pfund“, deren Rezept nun offensichtlich verloren gegangen ist.

  • Schmolke — Schuhladenkette. Unvergeßlich ist die pfiffige Schuhwerbung mit dem Schmolke- Spatz.

  • SFB — Sender Freies Berlin. Der aus dem NWDR- Berlin hervorgegangene SFB fusionierte zum 1. Mai 2003 mit dem ORB (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg) zum RBB (Rundfunk Berlin- Brandenburg). [mehr] [Der SFB wird fast 50] *

  • Spitta & Leutz — Zeichen-, Mal- und Grafiker- Bedarf am Hohenzollerndamm (bis ca. 1998). Bestand nach eigenen Angaben seit ca. 150 Jahren.

  • Sportpalast — Veranstaltungshaus an der Potsdamer Straße/ Pallas Straße in Schöneberg mit Geschichte (Göbbels wütete hier). Er fiel einem zweifelhaften Wohnungsprojekt zum Opfer, das dann auch prompt zum „Sozialfall“ wurde. *

  • Steincke & Kraus — Großes Spielzeug- und Modell- Eisenbahn- Geschäft in Friedenau.

  • Stiller — Schuhladenkette.

  • Telegraf — Berlins große Tageszeitung der Nachkriegszeit, die am Bismarckplatz in Grunewald gemacht wurde (heute ist dort das Umweltbundesamt). Am 30. Juni 1972 stellt sie das Erscheinen ein. Ihr Eigner – die SPD – wollte schon damals sparen. Und damit starben auch „Lutz und Liese“ – die beliebte Kinderseite. *

  • Theater am Kurfürstendamm — Das seit 1921 existierende Theater (Spielstätte von Max Reinhardt, aber auch der „Insulaner“) ist im Januar 2006 vom Abriß bedroht, da das die neue Eigentümerin – die Deutsche Bank Real Estate – wg. einer lukrativeren Nutzung so will. Zum 31.12.2006 ist gekündigt worden. [mehr]

  • Tilo Stöhr — Elektrohändler („Tilo Stöhr bietet mehr!“) am Kaiserdamm 113 in Charlottenburg schloß am 30. August 2008 für immer. Die großen Elektromarktketten bereitetem dem Familienbetrieb den Garaus.

  • Ton & Welle — HiFi und Schallplatten in der Schloßstraße in Steglitz.

  • Tränenpalast — Das war die 1991 zu einem beliebten Kulturort umfunktionierte Grenzabfertigungshalle am Bhf. Friedrichstraße. Der Betreiber mußte den Betrieb Ende Juli 2006 wg. der Spreedreieck- Bebauung einstellen. [mehr]

  • Walterchens Ballhaus — Am Bülowbogen. Das Ballhaus warb mit „Walterchen der Seelentröster“.

  • Wannsee-Terrassen — Das 1937 erbaute Restaurant mit einem herrlichem Blick über die Havelseen brannte Weihnachten 2001 total ab und wurde bislang nicht wieder aufgebaut. Im Mai 2005 hat der Senat von Berlin das Grundstück an einen Investor verkauft, der alles wieder aufbauen will, es aber bis 2008 nicht zustande brachte.

  • Wertheim — Kaufhäuser, die nun zum Karstadt- Konzern gehören. Das große Wertheim- Kaufhaus am Leipziger Platz ist 2004 noch immer nicht wieder aufgebaut *. Und 2007/08 tilgten dann ‚middel‘-mäßige Manager des angeschlagenen Karstadt- alias Arcandor-Konzerns unter Angabe fadenscheiniger Gründe endgültig den Traditions-Namen „Wertheim“ aus der realen Welt. Wertheim, das immer Qualität bot, wurde 125 Jahre alt. Hätten sie mal besser die Sekundär-Marke „Karstadt“ gelöscht.

  • Wittler-Brot — Brotfabrik mit Tradition.

  • Wolkenball — Kostümball der Berliner Karikaturisten im Prälat Schöneberg, den die Schwarz/Lidl-Gruppe vergammeln läßt.

  • Zentral-Markt-Halle am Alexanderplatz — Diese Markt- Halle von 1886 in Berlins Mitte – der „Bauch von Berlin“ – lag direkt am S-Bahnhof. Es ist jammerschade, daß die DDR diesen Bau mit seinen gußeisernen Säulen abgerissen hat. Aber auch in Paris hat man die ultimative Touristen- Attraktion „Les Halles“ vor vielen Jahren geschliffen. Auf diesem Foto von 1935 sind zumindest noch die riesigen Ausmaße des Hallen-Daches am Alex erkennbar.

  • Zinnober — Das Berliner Faschingsereignis in der Hochschule der Künste am Steinplatz bis 1970 (?).

  • ZIP — Viele Schallplatten (u. a.) im Forum- Steglitz und in der Passage nahe dem Europa- Center.

  • Zoo-Festsäle — In der Budapester Straße.

  • Zumholz — Schallplatten, CDs und HiFi in der Nestorstraße. Geworben wurde mit: „Von Abba bis Zappa“.






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